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Neuigkeiten

Fallout 4 - E3 Gameplay Video


Für alle, die heute Nacht schlafen mussten und daher die E3 Präsentation von Fallout 4 verpasst haben: Unten stehen Links zu den einzelnen YouTube-Videos.

Die E3-Präsentation in Kurz:
  • Spielercharakter mit eigener Stimme
  • Weniger Dialog-Optionen als jemals zuvor
  • Mass Effect-Style Dialoge
  • Die eigene Stadt kann errichtet werden
  • Über 700 Waffenmods
  • JetPacks für Power Armor
  • Bau deine eigene Power Armor
  • Es gibt keine Skills mehr
  • SPECIAL-Stats können über 10 erhöht werden
  • Fallout 4 wird im November 2015 erscheinen

Links:
E3 Präsentation auf YouTube
Noch mehr "Spielszenen"
Weapons Customization
Crafting System
PipBoy Gameplay

Fallout 4 - Announcement Trailer



Nach Ablauf des Countdowns, der gestern auf fallout.bethsoft.com gestartet ist,  gab es heute die erste offizielle Ankündigung von Fallout 4 in Form eines dreiminütigen Trailers. Spielszenen enthält dieser noch nicht. Diese sollen erst am 14. Juni auf der Bethesda-Konferenz auf der diesjährigen E3 gezeigt werden. Wie schon bei Fallout 3 und The Elder Scrolls V: Skyrim ist Todd Howard der Game Director. Auf 4Players.de wird er wie folgt zitiert:

"Uns ist klar, was dieses Spiel allen bedeutet. Die Zeit und Technologie haben uns die Möglichkeit gegeben, so ambitioniert vorzugehen wie noch nie. Wir haben uns noch nie so auf ein Spiel gefreut und können kaum erwarten, es mit allen zu teilen"

Ein Erscheinungzeitraum wurde noch nicht bekannt gegeben.



Links:
Offizielle Website
Trailer auf YouTube
News auf 4Players.de

MADDRAX wird 400 - Exklusives Interview mit Michael Schönenbröcher


MADDRAX wird 400! Als Leser der ersten Stunde freut mich das besonders und auch wenn ich zu meiner Schande gestehen muss, in einigen der folgenden Jahre wenig dazu beigetragen zu haben, bin ich nicht von dem anhaltenden Erfolg der Heftromanserie überrascht, die seit Februar 2000 erscheint und im Jahre 2002 sogar mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde.

Der erste Band „Der Gott aus dem Eis“ von Jo Zybell, sorgte damals für eine ideale Ausgangssituation für unzählige Abenteuer in einer fremden, gefährlichen Zukunft.
Im Jahr 2012 schlägt ein „Christopher-Floyd“ getaufter Komet in Höhe des Baikalsees in Asien ein und verformt die Erdkruste, verschiebt die Pole, dezimiert die Zahl der Menschen auf wenige Hunderttausende und taucht die Erde durch den aufgewirbelten Staub in eine neue Eiszeit. Der US-Airforce-Pilot Matthew Drax wird zu einer Fliegerstaffel abgestellt und auf seiner Beobachtungsmission aufgrund zunächst ungeklärter Ursachen um etwa 500 Jahre in die Zukunft katapultiert und dort von der telepathisch begabten Barbarin Aruula und ihrem bronzezeitlich anmutenden Stamm aus seinem abgestürzten Jet geborgen.

Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei „Christopher-Floyd“ nicht um einen gewöhnlichen Gesteinsbrocken, sondern um einen „Wandler“, eine Raumarche der Daa'muren, die ihre Geister in Kristallen gespeichert haben, um ihrer, von einem Schwarzen Loch bedrohten, Heimatwelt zu entkommen. Über die Jahrhunderte verursacht die von den Kristallen ausgehende Strahlung eine anhaltende Synapsenblockade, Degenerationen und Mutationen, was die menschliche Zivilisation um Jahrhunderte zurückwirft und auch die irdische Flora und Fauna betrifft.

Matthew Drax, von Aruula „Maddrax“ getauft, macht sich gemeinsam mit der Barbarin auf den Weg, um herauszufinden wo und vor allem wann er gelandet ist und trifft in den folgenden Abenteuern auf andere Barbarenstämme, riesige Heuschrecken, Bunkerbewohner, die die Katastrophe überlebt, aber mit einer Immunschwäche zu kämpfen haben und auf verschiedenste Siedlungen, in denen die Menschen versuchen, eine Art von Zivilisation wiederherzustellen, was in mal mehr, mal weniger befremdlichen Gesellschaftskonzepten resultiert.
Der Science-Fiction-Anteil kommt aber auch nicht zu kurz. Es gibt Ausflüge auf den Mond und den Mars, hinunter in die Tiefen des Kratersees und sogar durch die Zeit und in Parallelwelten.

Unter den deutschen Heftromanserien ist MADDRAX wohl die mit Abstand vielseitigste. Der wilde Genremix aus Abenteuer, Endzeit, Horror, Fantasy und Science-Fiction überzeugt nicht nur mit seinem Abwechslungsreichtum, sondern auch mit der anhaltenden Qualität der Geschichten. Diese werden von einem talentierten Team aus Stamm- und Gastautoren geschrieben, nachdem gemeinsam mit Michael "Mad-Mike" Schönenbröcher ein Exposé erstellt wurde. Mike ist auch für die Koordination und grobe Richtung des Handlungsverlaufs verantwortlich. Und nicht nur dafür. Schließlich hat er selbst die Serie einst konzipiert und steht dem Publikum auf den Leserbriefseiten Frage und Antwort.
Außerdem hat er sich dazu bereit erklärt, exklusiv für FalloutNow! einige Fragen zu beantworten.

FONOW: Hallo Mike! Erstmal: Danke, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Mit Band 400 wird es nach langer Zeit eine Preiserhöhung um 10 Cent auf insgesamt 1,80 € geben. Manche Leser mögen sich darüber ärgern, andere Fragen sich sicher, ob sich der Preis für den Verlag und die Autoren überhaupt rechnet. Wie hoch ist die Auflage pro Ausgabe und kann man als Stammautor (und Redakteur) für MADDRAX Miete und Brötchen bezahlen? Wie hat sich die Auflagenstärke seit Anno 2000 entwickelt? Wird sie, wie bei vielen anderen Printmedien zu beobachten ist, immer geringer, oder gibt es Aufs und Abs?
MIKE: Hallo Tyler! Freut mich, dass MADDRAX (MX) auch euer Interesse bei FalloutNow! erregt – aber da hört sich ja schon der Name nach Gemeinsamkeiten an. Postapokalypse forever! :) Zum Preis: Wir erhöhen erstmals seit drei Jahren um wirklich moderate 10 Cent; wenn ich mich da im Vergleich an der Tankstelle umschaue, ist das nicht viel. Dabei kalkulieren wir wirklich knapp und müssen zudem mit seit Jahren schwindenden Leserzahlen – nicht nur bei MX, sondern im Romanheftbereich allgemein – fertigwerden. Trotzdem: Der Heftroman lebt noch, und meine Brötchen kann ich mir auch leisten. Über Auflagenzahlen oder Verkauf kann ich nichts sagen; das sind Interna. Ich hoffe aber, mit Band 400 und dem neuen Zyklus einige Neuleser hinzuzugewinnen. Denn noch nie war das Einsteigen in MX so einfach.

FONOW: Woher hattest du die Idee für das düstere Zukunftsszenario, in das der Airforce-Pilot Matthew Drax geworfen wird? Gab es Einflüsse aus anderen Medien, wie Computerspielen, Filmen und Serien? War das an Richard Dean Anderson angelehnte Aussehen Matthew Drax' von Anfang an festgelegt, oder hat sich das erst später ergeben?
MIKE: Inspiriert wurde ich fraglos von der Comicserie ANDRAX des spanischen Zeichners Jordi Bernet, die damals, als ich ein Teenie war, im Kauka-Verlag erschien. Ich war von der Mischung – moderner Mann wird in eine barbarische Zukunft versetzt – fasziniert und nahm den Plot 25 Jahre später als Grundlage für MX, natürlich aber mit anderer Handlung. Als es darum ging, den Helden auf die Cover zu bringen, suchte ich nach einem Gesicht, an dem sich der spanische Maler Koveck orientieren konnte. Und stieß auf Colonel O'Neill aus "Stargate". Nur etwas jünger sollte er sein, und auch nicht 1:1 so aussehen. Lange Zeit sah Matthew Drax tatsächlich R. D. Anderson nur entfernt ähnlich, mit der Zeit näherte er sich aber immer mehr an. Vor allem unseren neuen Hauptmaler, den Argentinier Néstor Taylor, muss ich da immer wieder etwas bremsen.

FONOW: Als regelmäßiger Leser habe ich, auch durch die spärlich eingehenden Leserbriefe, den Eindruck, dass die Serie nur wenig Feedback bekommt. Liegt es daran, dass die Zahl der Stammleser so gering ist, oder lagern sich die Diskussionen und Fragen zunehmend in das Bastei-Forum und auf die Facebook-Seite aus, wo ein wesentlich schnellerer Austausch zwischen Redaktion, Autoren und Lesern möglich ist?
MIKE: MX gehört eigentlich zu den wenigen Serien, die alle 14 Tage pralle vier Seiten Leserpost präsentieren können. Da gibt's auch mal Engpässe, aber über Resonanz kann ich mich trotzdem nicht beklagen. Zu unseren auflagenstärksten Reihen, den Unger-Western, kommt z.B. gar keine Leserpost, und auch bei der kompletten Palette der Frauenromane kann man den monatlichen Briefeingang an einer Hand abzählen. Das war bei den Männerromanen in den 70er- und 80er-Jahren noch anders, aber allgemein schreiben die Leser heutzutage wohl weniger und engagieren sich auch nicht mehr im Fandom. Dafür eben auf Facebook, wo wir natürlich auch vertreten sind.

FONOW: Die Rahmenhandlung des neuen Zyklus ab Band 400 wird sich über 100 Bände erstrecken. Das entspricht bei der zweiwöchentlichen Erscheinungsweise fast vier Jahrgängen. Dazu gehört eine große Portion Mut. Läuft die Serie so gut, dass du dich auf die Stammleser verlassen kannst, oder wird es innerhalb des langen Zyklus Meilensteine geben, an denen sich auch Neuleser einen Einstieg zutrauen?
MIKE: Der 100er-Zyklus (wir nennen ihn "Fremdwelt-Zyklus") wird unterteilt in mehrere Unterzyklen (der erste heißt "Terminus"), in deren Verlauf es sogar mal zurück zur Erde geht. Da ist also genug Abwechslung gegeben, und bei dem, was wir vorhaben, kämen wir mit 50 Heften nun mal nicht aus. Natürlich spielen die Stammleser und Abonnenten eine wichtige Rolle beim (Über-)Leben einer Serie oder Reihe, und ich hoffe sie alle bei der Stange halten zu können. Morgen erscheint Band 400, der extra für Neueinsteiger konzipiert ist, und ich bin sehr auf die ersten Reaktionen gespannt. Ein größeres Wagnis ist es eigentlich, mehr in Richtung Science Fiction zu rücken. Aber auch da haben wir eine Lösung gefunden, die den "postapokalyptischen Touch" in der neuen Welt aufrechterhalten wird.

FONOW: Welche Extras werden in Band 400 enthalten sein? Wird es wieder ein ausklappbares Cover wie bei Band 300 geben? Wird er auch für Stammleser interessant sein oder nur eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse bieten? Wer wird das Cover gestalten?
MIKE: Also, was haben wir da? Ein umlaufendes Prachtcover von Jan Balaz, das innen ohne Störer noch mal als Mini-Poster abgedruckt ist. Einen erweiterten Umfang von 80 Seiten, wobei der eigentliche Roman Normallänge hat. Die restlichen 20 Seiten teilen sich ein Rückblick auf die komplette bisherige Serie, eine Bestandsaufnahme aller MX-Publikationen, die Leserseite und eine Fortführung der Zeitleiste. Außerdem hat Matthias Kringe wieder eine Comicseite mit den Abenteuern der Heldenenten Madduckx und Aluura geschaffen. Ach ja, und es gibt ein Preisrätsel mit einigen schönen Gewinnen.

Klicken zum Vergrößern


FONOW: MADDRAX ist schwer in eine Schublade zu bringen, wenn es um Genres geht. Es ist eine wilde Mischung aus Abenteuer, Endzeit, Science-Fiction, Fantasy und Horror. Die Anteile der Genreelemente schwanken aber von Heft zu Heft und Zyklus zu Zyklus. Wo würdest du für die, sagen wir mal, ersten 25 Bände ab Nummer 400 den Schwerpunkt einordnen?
MIKE: Da der neue Zyklus (erst mal) nicht auf der Erde spielt, fällt eigentlich nur die Endzeit raus; dafür erhöht sich der Science-Fiction-Anteil – aber moderat! Es gibt keine Sternenschiffe, Überlichtflüge oder Raumschlachten; dieses Feld überlassen wir gern PERRY RHODAN. Wir gehen das gewohnt bodenständig an und schaffen damit unsere eigene Art von SF. Der "Sense of wonder" wird jedenfalls hoch sein. In der Mitte des Zyklus – das konnte man ja schon in der Schlussszene aus Band 398 erahnen – geht es zurück zur Erde; wie, warum, mit welchem Ziel und für wie lange, wird nicht verraten.

FONOW: Es gab gelegentlich Leserbriefe, die die Zurückhaltung der Protagonisten in manchen Situationen kritisierten, in denen sich diese eines wiederkehrenden und/oder gefährlichen Feindes ohne große Gegenwehr endgültig hätten entledigen können. Moralisch fragwürdige oder eindeutig unmoralische Handlungen machen Helden zu Antihelden oder zumindest zweifelhaften Helden und damit vielschichtiger, ebenso wie in einem langjährigen Antagonisten einen unerwarteten Funken Güte erkennen zu lassen. Sind die Beibehaltung eines festen Gut-Böse-Schemas und die stets ethisch vertretbar handelnden Hauptfiguren Teil des Konzepts oder ein Zugeständnis an die BPjM und die jüngere Leserschaft?
MIKE: Ach je, das ist ein Thema, über das man stundenlang streiten könnte. Da gibt es auch nie einen Konsens. Den einen geht Matt zu weit, den anderen nicht weit genug. Den einen erscheint Aruula als Sex-Püppchen, die anderen sehen sie als toughe Kriegerin. Matt Drax macht Fehler, trifft auch mal falsche Entscheidungen, wird untreu, spielt auf Risiko. Auf der anderen Seite rettet er den Tag und die Welt, versöhnt Feinde, steht zu alten Freunden, setzt sich mit seinem Leben ein. Kurzum: er polarisiert. Und ist damit ein Romanheld nach meinem Gusto. Ich mag ihn. Auch darf man nicht vergessen, dass viel mehr Leser zur Tastatur greifen, wenn ihnen etwas nicht passt; die zufriedenen bleiben meist still. So kommt es z.B. im Bastei-Forum dazu, dass MX viel kritischer, bzw. kritisierter erscheint, als dies im Durchschnitt der Fall ist. Die 500 bis 700 Likes pro Roman bei Facebook sprechen da eine andere Sprache.

FONOW: Und zuletzt: Wie lange wollt und könnt ihr Stamm- und Neuleser noch mit neuen Abenteuern versorgen? Gibt es Pläne für ein abschließendes Finale?
MIKE: Solange MX gern gelesen wird, machen wir weiter; über ein Finale denke ich erst nach, wenn es nicht mehr so ist. Glücklicherweise haben wir uns mit der Phantastik ein Feld ausgesucht, das eigentlich nicht abgegrast werden kann. Man sieht es ja beim kommenden Zyklus: Wenn die Erde nicht mehr ausreicht, suchen wir uns ganz neue Gefilde, halten aber immer den Kontakt zu den Wurzeln. Schließlich soll ja auch in Zukunft der Untertitel "Die dunkle Zukunft der Erde" lauten. Wie wir das machen? Sag ich nicht. Müsst ihr schon nachlesen! :) Ab dem 19. Mai alle 14 Tage beim Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhändler für 1,80 Euro.
FONOW: Tausend Dank noch einmal für deine Zeit und Mühe und herzlichen Glückwunsch zum 400. Band! Wir hoffen, dass sich ein paar Neuleser für MADDRAX begeistern können und der Serie noch eine lange Lebenszeit beschieden ist. Auf die nächsten 100 Bände!

Wer mehr über die Welt von MADDRAX erfahren möchte oder während der Lektüre des 400. Bandes etwas nachschlagen will, dem sei das Maddraxikon ans Herz gelegt. Das gut gepflegte Wiki zur Serie bietet seitenweise Infos zu Charakteren, Orten, vergangenen Ereignissen und Handlungszusammenfassungen für fast alle bisher erschienenen Bände.

Nachtrag: Der Autor Michael Marcus Thurner hat für seinen Blog anlässlich des Jubiläumsbandes gleich zwei ausführliche Interviews geführt. Eines mit Michael Schönenbröcher, das andere mit Oliver Fröhlich, dem Autor des 400. Bandes.
Und eines noch: FalloutNow! gibts jetzt auch auf Facebook. Und zwar hier...


Links:
MADDRAX auf Facebook
Maddraxikon
Bastei-Forum
Die alte MX-Website
MADDRAX als eBook bei Lübbe

Interview von Michael Marcus Thurner mit Michael Schönenbröcher
Interview von Michael Marcus Thurner mit Oliver Fröhlich
FalloutNow! auf Facebook

MAD MAX: FURY ROAD - Kinostart


Dreißig Jahre nach "Mad Max 3: Jenseits der Donnerkuppel" (1985) hat George Miller, allen Widrigkeiten und Verschiebungen zum Trotz, endlich sein Traumprojekt verwirklicht und die lang erwartete Fortsetzung der Originaltrilogie ist eine Woche nach dem US-Start auch in den deutschen Kinos angekommen.

Mad Max: Fury Road knüpft direkt an den dritten Teil an. Max Rockatansky (Tom Hardy) gerät in die Fänge des Warlords Immortan Joe (gespielt von Hugh Keays-Byrne, der schon in Teil eins in der Rolle des Ganganführers "Toecutter" zu sehen war), und soll der irren Bande als lebende Blutkonserve dienen. Als ihm die Flucht gelingt, tut er sich mit Furiosa (Charlize Theron) und den ebenfalls Joes Bande entflohenen "Five Wives" zusammen.
Was folgt, ist eine zweistündige, gnadenlose Tour de Force, die das Actionkino dieses und der letzten Jahre gnadenlos in den Staub stellt und keine Zeit an erzählerische Werte verschwendet. Damit hebt sich Fury Road besonders von anderen Endzeitfilmen der letzten Jahre, wie "I am Legend", "The Road" oder "Book of Eli" ab, in denen eine eher gedrückte, nachdenkliche Stimmung vorherrschte.

Die bisherigen Kritiken fallen überwiegend Positiv aus. So erreicht der Film auf Moviepilot.de unter den Kritikern eine Durchschnittswertung von 7,6 von 10 und in der Community gleich 8,2 von 10 Punkten, auf Filmstarts.de 3,4 von 5 Punkten und auf IMDb.com 9 von 10 Punkten.

Gelobt wird besonders die brachiale Inszenierung der Action, der wohl eindrucksvollste Sandsturm der Filmgeschichte, die fantasievoll gestalteten Kostüme und Fahrzeuge und die Leinwandpräsenz von Charlize Theron, die hier am wortkargen Titelhelden vorbei zur Hauptfigur avanciert.

So schreibt "Northman Tim" auf Filmstarts.de:
Zitat
[...] da werden Trucks gejagt und harpuniert wie brausende Pottwale zwischen tosenden Wellen, der Turbo wird nicht per Knopfdruck betätigt, er wird um die Wette direkt in die Eingeweide der schnaufenden Boliden gespuckt [...] Es wird nicht um den heißen Brei gequatscht, der heiße Brei wird angezündet und dem Gegner in die Fahrkabine geschleudert! Ketten, Stacheln, Spraydosen, Masken, Mutationen, Sand, Knochen, donnernde Auspuffrohre und Muttermilch! Eine unvergesslich groteske Szene nach der anderen! Dieser Film ist ein Monster! [...] Miller hat seinen 40 Jahre alten Mad Max mit voller Wucht in die Gegenwart geschmettert! Dafür danke ich ihm...

Eher kritisch wird dagegen der schwache Plot, die mangelnde Abwechslung, der überflüssige und anstrengende 3D-Effekt und die insgesamt eindimensionalen Charaktere und seltsame Austauschbarkeit des Filmhelden selbst beäugt. Dazu schreibt JackoXL im Filmblog "Die Drei Muscheln":
Zitat
[...]Die sichtliche Akribie liegt in den Schauwerten und der ausgefeilten Darbietung der Actionszenen, was auch kein Problem ist, nur dann im Gegenzug fast nichts an Geschichte beizusteuern enttäuscht gewaltig. Besonders die Figur des Mad Max ist eigentlich total egal. Tom Hardy bekommt niemals die Chance, dem Film seinen Stempel aufzudrücken, überhaupt mal nennenswert im Mittelpunkt zu stehen. Wortkarg grummelt er sich bis zum Abspann, was soll er auch sagen, die Show gehört neben der Action eher Charlize Theron, die ihren Job ruppig-gut macht. Der eigentliche Held geht in dem Getöse komplett unter, wird vom Namensgeber zum Statisten und Stuntman.[...]

Für Interessierte gibt es auf Movienerd.de im Anschluss an die lesenswerte Kritik von Stefan Knoke auch noch einen einstündigen Audiopodcast über die Originaltrilogie.


Links:
Offizielle Website
Kritiken auf Moviepilot.de
Kritiken auf Filmstarts.de
IMDb-Eintrag zu Mad Max: Fury Road

Kritik von Northman Tim
Kritik von JackoXL
Kritik von Stefan Knoke und Audiopodcast

Wasteland 2 - Game of the Year Edition kommt im Spätsommer


Wie vor einiger Zeit angekündigt, arbeitet inXile zum einen an einer Konsolenversion von Wasteland 2 für die Playstation 4 und die XBox One, zum anderen daran, Wasteland 2 ein umfangreiches Update zu verpassen, wobei auch ein Engine-Upgrade auf Unity 5 erfolgen soll. Das Game of the Year Edition-Update wird für alle Besitzer von Wasteland 2 auf PC, Mac und Linux kostenlos sein und im Spätsommer diesen Jahres erscheinen.

Neben verbesserten Umgebungstexturen, von Grund auf neu erstellten Charaktermodels, die an der Releaseversion stark kritisiert wurden, und Physically Based Rendering, das für eine bessere Beleuchtung sorgen wird, werden, wie Chris Keenan im Interview mit Shacknews verriet, auch über 4.000 Dialogzeilen, unter anderem für die Begleiter, neu vertont.
Aber nicht nur Grafik und Sound bekommen einen neuen Anstrich, sondern auch das Gameplay wird stark erweitert. Über 80 Perks und 20 Quirks (Eigenheiten) ermöglichen eine noch genauere Spezialisierung der Charaktere. Außerdem wird es in den rundenbasierten Kämpfen die Möglichkeit geben, ähnlich wie in Fallout und Fallout 2, einzelne Körperpartien der Gegner anzuvisieren, Gegner zu betäuben oder ihren Gesamtrüstungswert zu senken.
Darüber hinaus wird auch weiterhin am Balancing im Kampf und an den Ausrüstungsgegenständen gefeilt.

Im Update auf der Kickstarterseite wurden auch einige Screenshots der Game of the Year Edition gezeigt.




Links:
News-Update auf Kickstarter
Ankündigungstrailer XBox One auf YouTube
Ankündigungstrailer Playstation 4 auf YouTube
Interview mit Chris Keenan auf Shacknews

Fallout 4 auf der E3


Wie gestern von PC Games berichtet, hat ein angeblicher Insider dem Magazin exklusiv verraten, dass Bethesda auf der diesjährigen E3 Fallout 4 ankündigen und dazu ein 20-30 Minuten langes Video zeigen wird. Dazu passend hat das Magazin bereits zuvor einen Hinweis auf ein nicht namentlich genanntes Rollenspiel erhalten, das auf der E3 angekündigt werden soll.

Solche Gerüchte sind wie immer mit Vorsicht zu genießen. Bethesda hält sich in Sachen Informationspolitik sehr bedeckt und geht erst an die Öffentlichkeit, wenn es das Studio für richtig hält und einiges zeigen kann. Die Chancen für eine tatsächliche Ankündigung stehen allerdings nicht schlecht, da die Veröffentlichung des letzten großen Solo-Rollenspiels Skyrim und auch die der DLC's bereits einige Zeit zurückliegt.

Bethesdas Pressekonferenz wird am 14. Juni um 7 Uhr abends Ortszeit stattfinden. Hierzulande wird man den Livestream aufgrund der Zeitverschiebung am 15. Juni um 4 Uhr morgens verfolgen können.

Link:
News auf PCGames.de

Survarium Open Beta


*Update*
Ich muss mich entschuldigen und berichtigen. Es ist nicht möglich, die Ingamewährung Rubel gegen Gold einzutauschen, mit dem man Premium-Mitgliedschaften bezahlen kann, sondern umgekehrt. Man bekommt aber hin und wieder bei Levelaufstiegen und Beförderungen innerhalb der beigetretenen Fraktion Gold gutgeschrieben.

*Originalnews*
Nachdem Ende 2012 bekannt wurde, dass die Arbeit an S.T.A.L.K.E.R. 2 eingestellt wurde, haben sich einige der Mitarbeiter von GSC Game World, dem ukrainischen Studio, das sich für die bisherigen Teile der S.T.A.L.K.E.R.-Serie verantwortlich zeichnet, unter dem Namen Vostok Games neu formiert und kurz danach die Entwicklung eines neuen Spiels verkündet.
Im letzten Jahr startete Vostok Games die Open-Beta-Phase des optisch und thematisch stark an die S.T.A.L.K.E.R.-Reihe angelehnten Multiplayershooters "Survarium".
In den ehemaligen UdSSR-Ländern und Polen war das das Spiel schon länger zugänglich, nun sind die Server seit dem 5. Januar 2015 auch für den Rest von Europa geöffnet.

Vor allem für Fans von S.T.A.L.K.E.R., die der Darreichungsform als Free to Play-Titel nicht allzu abgeneigt sind, ist das Spiel sicher einen Blick wert, zumal es auch ohne Echtgeltinvestition eine gute Weile Spaß macht. Gleich zu Beginn erhält man durch das Öffnen von Tutorialtexten 200 Einheiten Gold, von denen 120 gegen einen drei Tage lang gültigen Premiumzugang eingetauscht werden können. Die andere Ingamewährung, die man nach Ende eines Matches für Frags, Support und Verhalten im Kampf erhält, kann man entweder für neue Ausrüstung, Reparaturen oder Munition ausgeben, oder in Gold umtauschen, das man wiederum für Premiumtage ausgeben kann.
Das kann sich durchaus lohnen, wenn man etwas Zeit mitbringt, da man als Premium-User unter anderem 50% mehr Geld und Erfahrung bekommt.

Auch optisch macht das Spiel ordentlich was her. Es kann nicht mit aktuellsten Vollpreistiteln mithalten, dennoch zaubert die modifizierte X-Ray Engine zusammen mit den sehr gelungenen Texturen, Leveldesigns und Lichteffekten wunderschöne, endzeitliche Bilder auf den Bildschirm. Leider kommt es auf einigen Maps auch mit niedrigen Einstellungen zu Lags und niedrigen Framerates, woran aber sicherlich noch gearbeitet wird.

Wer Interesse hat, kann sich auf der Website kostenlos registrieren und mit dem etwa 11 Gigabyte großen Client ins Gefecht stürzen.

Im Laufe des Jahres soll auch der Freeplay-Modus erscheinen, in dem es weniger um schnelle Multiplayerschlachten gehen wird, sondern jeweils wenige Spieler auf deutlich größeren Karten wie in Stalker auf Mutanten- und Artefaktjagd gehen können sollen. Auch die aus "S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat" bekannten "Blowouts" sollen dann Einzug in Survarium halten.





Links:
Offizielle Website von Survarium
Open Beta Phase gestartet - News auf 4Players.de
Entwickler erklären den Freeplay-Modus - News auf 4Players.de
S.T.A.L.K.E.R. 2: Auf Eis gelegt - News auf 4Players.de

Wasteland 2 - Patch #6 veröffentlicht


Seit gestern Abend steht der sechste Patch mit der Versionsnummer 65516 für Wasteland 2 zum Download bereit. Über Steam müssen erneut über 900 MB geladen werden. Neben einem Haufen Bugfixes bringt der Patch weitere Verbesserungen der Texte aller Sprachversionen und Achievements für Mac- und Linux-Besitzer mit.

Highlights des Updates:
  • Added Steam Achievements for Mac OS X and Linux! Now, your friends, family, and vague acquaintances can all enjoy unlocking Achievements regardless of their choice in computer operating system.
  • Fixed a bug in identifying the Broken Man during the Hollywood/Griffith questline that could in some cases render the peace outcome unattainable.
  • Updated Prison HQ. A large rolling gate now blocks the Prison HQ to prevent quest sequence breaks. The gate is opened by Danforth at the appropriate time during the story, or when the player fixes the broken robot to destroy the turrets and gate.
  • Huge bug fix pass - nearly our biggest patch ever!?
  • Large English text updates.
  • Localization fixes and updates across all languages.

Link:
Die kompletten Patchnotes auf Tumblr

Wasteland 2 - Patch #5 veröffentlicht


Heute ist der fünfte Patch mit der Versionsnummer 61997 erschienen. Das mehr als 1 GB große Update ist ab sofort auf Steam verfügbar.
Neben einer großen Anzahl weiterer Bugfixes fügt das Update neue Soundeffekte, schnellere Ladezeiten bei Zufallsbegegnungen und überarbeitete Texte aller Sprachversionen hinzu.

Highlights des Updates:
  • Added Castilian Spanish community localization to the game. It can be selected by picking “español castellano” from the Gameplay Options menu. Existing Spanish language players will have their language defaulted to the now-renamed “español americano” option.
  • Large localized text clean up for all languages
  • Optimized the way random encounter data is stored to reduce loading time and file size.
  • Added more sound effects throughout the game.
  • Clean-up of smaller bugs throughout the game.

Link:
Die kompletten Patchnotes auf Tumblr

S.T.A.L.K.E.R. Reihe -75% bei GOG.com



Diese Promo-Aktion ist endgültig beendet!

GOG.com bietet bis zum 05.12. 15:00 Uhr bis zum 15.12.14.15 Uhr die komplette S.T.A.L.K.E.R. Reihe mit 75% Rabatt an. Wie bei diesem Anbieter üblich gibt es den Soundtrack und andere Bonusinhalte dazu. Die Spiele sind komplett in deutsch erhältlich  und kosten zusammen 10€.

An dem Spiel bemängeln viele ein Missverhältnis im Schwierigkeitsgrad während des Spiels (ähnlich wie Fallout: zum Anfang schwer, dann irgendwann kaum Kampfherausforderung). Abhilfe schafft dieser sehr umfangreiche Mod, der etwas am Balancing dreht und zudem viele neu Spielinhalte mitbringt. Da das Spiel über GOG.com DRM-free ist gibt es keine rechtlichen Probleme beim Installieren eines Mods.

Links:

GOG.com: http://www.gog.com/
Angebot: http://www.gog.com/promo/big_winter_stalker_bundle_041214
AKM-Mod: http://www.amk-zone.de/
 

Endzeit-Spezial

Dead State

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