Autor Thema: Das Cafe  (Gelesen 20599 mal)

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Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #40 am: 25. August 2012, 09:51:07 Uhr »
"Biep." antwortet der Roboter und verbleibt an Ort und Stelle, seine Sensoren immer noch auf Torque ausgerichtet.
Joel hat die Vermutung das ihn der Bot zwar versteht, aber irgendwie nicht ganz richtig im Kopf ist... sofern man bei Roboter von sowas reden kann.
Männer sind wie Mikrowellen: Von einer Sekunde auf die nächste auf Betriebstemperatur. Frauen sind anders.
Kleiner Tipp von Oma: Du musst den Ofen erst anheizen, bevor du den Kuchen reinschiebst!

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Zitat
LEXX sagt: Kein Wunder, dass es Kriege gibt. Es ist einfacher, dämlichen Menschen eine reinzuhauen, als jahrelang auf sie einzureden.

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Kane

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Re: Das Cafe
« Antwort #41 am: 25. August 2012, 12:57:25 Uhr »
Bei dem ständigen Gebiepe fällt Torque wieder der 'Witz' von Saint ein und er glaubt, ihn jetzt endlich zu verstehen. So interessant ein funktionierender Roboter allerdings auch sein mag, diesem hier scheinen ein paar Schaltkreise durchgebrannt zu sein. Eine Sprache beherrscht er jedenfalls nicht und nach der Art und Weise wie er reagiert und 'antwortet', wird sich wohl nicht mehr viel ergeben. Mit dem Besitzer des Blecheimers würde der Latino jedoch gerne mal ein paar Worte wechseln, um mehr zu erfahren. Das wäre sicher erfolgsversprechender, als jetzt weiter mit erhobenen Händen hier herumzustehen.

Torque beschließt, sich seinen Werkzeugkoffer zu grabschen und den mechanischen 'Wachhund' wieder in Ruhe zu lassen.

"Na schön...", meint er. Und während er spricht, beginnt er langsam die Hände zu senken. "Pass auf, Amigo. Du scheinst diesen Highwayman da zu bewachen, richtig!? Ich lass dich und den Wagen in Ruhe. Ich greif mir jetzt nur meinen Koffer da, und dann geh ich in die entgegengesetzte Richtung wieder weg, ok?" Während er spricht, zeigt er auf die Tool-Box im Sand, dann macht er einen langsamen Schritt nach vorne und wartet kurz ab. Sofern der Roboter keinen Kamikazeangriff startet, will er dann den zweiten Schritt gehen, sich langsam bücken und nach dem Werkzeugkasten greifen. Den Blick lässt er bei all dem immer auf Biep haften.
« Letzte Änderung: 25. August 2012, 21:48:07 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #42 am: 26. August 2012, 10:43:35 Uhr »
Torque kann sich seinen  Werkzuegkasten  schnappen ohne das ihm irgendwelche Gliedmassen abgetrennt werden. Biep zuckt hin und wieder ein wenig, bleibt aber ruhig stehen.
Joel hat einmal mehr den Eindruck das der Bot ihn böse anfunkelt.
Was natürlich Unfug ist... ein Roboter hat keine Gefühle!

Biep biept ein weiteres Mal und folgt Joel mit seinem Sensor als dieser seinen Weg wieder aufnimmt.
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Re: Das Cafe
« Antwort #43 am: 26. August 2012, 12:41:17 Uhr »
Torque, nachdem er den Werkzeugkasten behutsam aufgehoben hat, zieht sich langsam wieder zurück. Die ersten paar Schritte geht er rückwärts, dann dreht er sich um und marschiert in normalem Tempo weiter. Grinsend schüttelt er den Kopf. "Loco..."

Kurze Zeit später passiert der Latino den schwarzen Bauwagen. Die sipplinghafte Dekoration fällt ihm sofort auf, doch mehr als ein paar neugierige Blicke hat er für die exzentrische Behausung nicht übrig. Er lässt sich nicht weiter ablenken und erreicht nach einigen weiteren Minuten Fußmarsch endlich den Schießstand. Sofort juckt es ihm in den Fingern, ein paar Dosen und Dummys zu durchlöchern, aber Munition ist teuer und außerdem ist er wegen etwas anderem hier. Also sieht er sich stattdessen um und sucht die erwähnten Schrottteile. Wahrscheinlich stehen die Chancen, genau passende Nieten zu finden, ziemlich mies, aber Versuch macht noch immer klug und vielleicht entdeckt er ja auch etwas anderes halbwegs brauchbares für den Eigenbedarf. Nicht alles was weggeworfen wird ist auch tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen - das weiß ein Bastler wie Torque nur zu genau.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #44 am: 27. August 2012, 13:23:56 Uhr »
Joel erreicht den Schießstand ohne weitere Probleme.
Dort angekommen bemerkt er gleich das von den Geräten, namentlich eine weitere alte Pumpe, ein verrosteter Motor und etwas das ausschaut wie ein Rasenmäher... nur größer...

Alle Gerät sind gnadenlos durchsiebt und vom Sand und Wüstenwetter komplett unbrauchbar gemacht.
Nach etwas schrauben und Hände schmutzig machen hällt Torque zwei lange Schrauben in der Hand.
Er könnte diese entsprechend verkürzen und abschleifen, so das sie in die Pumpe passen.

Ansonsten findet er noch ein paar brauchbare Teile.*



Such dir halt was aus das man in ner Pumpe, nem Motor oder nem Rasentraktor finden kann...
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Re: Das Cafe
« Antwort #45 am: 27. August 2012, 20:44:50 Uhr »
Kritisch beäugt Torque die ausgebauten Schrauben, die er zwischen seinen nun schwarzen Fingern hält. Eher Trostpreis als Jackpott, aber immerhin besser als eine komplette Nullnummer. Eventuell kann er die Dinger so bearbeiten, dass sie als behelfsmäßige Halterung zeitweise ausreichen, aber der Weisheit letzter Schluss sind sie nicht. Nichtsdestotrotz packt er sie ein. Sollte es bei ihnen bleiben, wird er Fernandez wohl raten, beim nächsten Caravan ein paar passende Nieten zu ordern und diese dann zeitnah einbauen zu lassen. In der alten Werkstatt in Reno hätte er dem Barmann die Dinger wahrscheinlich im Dutzend hinterherwerfen können.

Torque steckt die Hände in den Sand und reibt sich etwas den Schmutz heraus. Nur das Gröbste, den Rest wird der nächste Brunnen säubern. Kurz wirft er einen Blick auf seine private Ausbeute - ein auf wundersame Weise noch nicht poröses Stück Schlauch von etwa 20cm Länge , eine (hoffentlich) funktionierende Zündkerze sowie ein nicht gerissener Keilriemen. Keine Ahnung was er damit anstellen soll, aber das Zeug sieht halbwegs brauchbar aus und wird zusammen mit dem ausgebreiteten Werkzeug wieder zurück in die Tool-Box gestopft. Kurz liebäugelt er auch mit dem Sägeblatt des Riesen-Rasenmähers, doch die Klinge ist jenseits jeglicher Schleifbarkeit und schon längst vom Rost heimgesucht, also lässt er es bleiben.

Der Hüne richtet sich auf, klopft sich etwas den Staub von der Jeans, packt seinen Werkzeugkoffer und erinnert sich an Fernandez' Wegbeschreibung zum Osttor. Er blickt in den Himmel und begutachtet den Stand der Sonne. Besonders helfen tut das nicht, denn Joel hat keine Ahnung, wo Osten ist. Sicher, man hat man es ihm schon tausend mal erklärt, doch er bringt Osten und Westen ständig durcheinander. Irgendwo geht die Sonne auf und irgendwo wieder unter - aber wen kümmert dieser unwichtige Kram!? Den Weg hoffentlich noch im Gedächtnis, stapft er los, um diesen Jonas zu suchen...
« Letzte Änderung: 27. August 2012, 22:32:39 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #46 am: 28. August 2012, 07:20:10 Uhr »
Torque stellt fest: die Sonne ist noch am Himmel.
Er schätzt das es etwa zwischen Zwei und Drei Uhr sein könnte... oder gegen Neun Uhr früh... je nachdem woher die Sonne nun kommt.

Joel kommt auf seinem Rückweg zuerst an Biep vorbei, der ihm wieder mit den Sensoren folgt, aber nichts macht.
Anschließend passiert er das Cafe und folgt Saints Wegbeschreibung vorbei am Windrad weiter in Richtung Tor.
Der Latino lässt nach und nach die befestigten Gebäude hinter sich und schreitet an Weiden und Feldern vorbei.
Einige Bauern sind bereits mit der Ernte beschäftigt und schaun ihm gelegentlich nach oder nicken ihm grüßend zu.
In einiger Entfernung erkennt Joel das Tor und 4 Wachen die davor stehen und sich unterhalten.
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Re: Das Cafe
« Antwort #47 am: 28. August 2012, 11:49:50 Uhr »
Torque trabt den Weg entlang, unterbrochen nur von einem kurzen Zwischenhalt an einem der Brunnen, wo er sich die Hände sauber wäscht. Den Bauern, die ihm unterwegs zunicken, nickt er der Form halber stumm zurück.

Das Tor schließlich in Sichtweite erkennt er die vier Wachen und vermutet einfach mal, dass eine davon die von ihm gesuchte Person sein müsste. Er nähert sich der Gruppe und stellt sich einfach zu ihnen dazu. Sobald er ihre Aufmerksamkeit hat, kommt er direkt auf den Punkt.

„Hi. Kurze Frage. Ich suche einen Jonas. Ist das einer von euch?“

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #48 am: 28. August 2012, 16:03:48 Uhr »
"Ich bin Jonas..." ein blonder, zäh aussehender Mitzwanziger in einer abgenutzten Lederrüstung dreht sich zu Joel um und mustert ihn von oben bis unten.
"Wie kann ich helfen, Fremder?" fragt er nach der kurzen Beschau, während sich nun auch die anderen Wachen Torque zu wenden.
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Re: Das Cafe
« Antwort #49 am: 28. August 2012, 17:01:50 Uhr »
Torque lässt die Musterung ungerührt über sich ergehen. Er ist es gewohnt, von Leuten angegafft zu werden.

„Ich reparier für Fernandez ne kaputte Wasserpumpe und es fehlen Ersatzteile. Deshalb brauch ich nen Schmied, der mir paar Metallnieten herstellen kann. Saint und Fernandez meinten, sie hätten dich ab und an mal in der Schmiede gesehen und ich könnte dich fragen. Wie sieht’s aus? Hast du das drauf? Ich biete 40 Mücken und ein kaltes Bier, aber nur, wenn die Sache ordentlich erledigt wird… “

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #50 am: 28. August 2012, 18:45:30 Uhr »
"Mh,Saint und Fernandez, eh? Ich denk das könnt ich hin bekommen." stimmt Jonas zu und kratzt sich am Kinn.
"Aber nich für 40 Piepen... ich kenn dich doch nich ma. Sagen wir 50 und zwei Bier... is doch ne schöne runde Summe."
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Re: Das Cafe
« Antwort #51 am: 28. August 2012, 20:08:15 Uhr »
Torque runzelt die Stirn. Sein Blick ist eher kritisch bis leicht grimmig als offenherzig oder begeistert und nun ist es an ihm, den Typen vor sich etwas genauer zu mustern. Der optische Rundgang endet wieder in Jonas Augen, wo er auch begann.

"Mh. Na schön, amigo. Aber es müssen verdammt erstklassige Nieten werden, sonst trink ich die zwei Bier selbst. Und dann noch zwei Sachen. Erstens: Ich hab keine 50 bei mir. Die Kohle gibt's, wenn Fernandez mich ausbezahlt. Und wenn du mir irgendwelche nutzlosen Metallklumpen fabrizierst, bezahl ich mit der Zeit, die du mich dann gekostet hast. Zweitens: Ich brauch die Nieten bald, also nicht in zwei Wochen. Wenn du nicht gleich mitkommen kannst, dann stellen wir uns morgen in die Schmiede und regeln das. Soweit die Formalitäten. Kommen wir ins Geschäft?"
« Letzte Änderung: 28. August 2012, 20:12:39 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #52 am: 28. August 2012, 20:21:28 Uhr »
Jonas ist ein zäher, dratiger Bursche der ausschaut als hät er schon so manche Sache gesehen, aber wer hat das nicht...
Bewaffnet ist er mit einem Sturmgewehr, einer Pistole und einem Messer.
Joel schätzt zwar das Jonas ihm körperlich nicht gewachsen ist, aber andererseits hat er das gesamte Cafe als Unterstützung...

"Hahahaha, alles klar Gringo! Machen wir das so..." lacht Jonas, amüsiert über Joels Tonfall und hebt abwehrend die Hände.
"In einer Stunde is meine Schicht vorbei, wir sehen uns dann vor der Werkstatt." er nickt dem Latino knapp zu.
Etwas spöttisch, aber nicht unehrlich.
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Re: Das Cafe
« Antwort #53 am: 28. August 2012, 20:28:44 Uhr »
Torque stört sich nicht an der Reaktion seines Gegenübers, noch wäre er den Burschen ernsthaft angegangen, selbst wenn er ihm dumm gekommen wäre. Er ist eben nur nicht der umgänglichste Mensch - zumindest nicht bei der ersten Begegnung.

Der Hüne nickt knapp und hält Jonas die Hand entgegen. "Dann haben wir einen Deal, Mann. Bis in einer Stunde..."

Er gibt Jonas einen kräftigen Händedruck - damit ist das Gesagte für ihn unterschrieben und er kehrt den Männern den Rücken, um sich auf den Rückweg zu machen. Die eine Stunde gedenkt er mit seiner zweiten Aufgabe auszufüllen. Auch wenn die Zeit wahrscheinlich nicht ausreicht, um diese zu erledigen, so kann er sich den Schaden am Windrad zumindest einmal ansehen.
« Letzte Änderung: 29. August 2012, 01:01:52 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #54 am: 28. August 2012, 20:40:29 Uhr »
Jonas erwiedert den Händedruck und wendet sich dann wieder dem Gespräch mit seinen Kollegen zu.

Joel macht sich auf den ereignislosen Rückweg zum Windrad.
Nach ein paar Minuten steht er davor und schaut nach oben.
Das Rad ist mindestens 15 Meter hoch und betreibt einen selbstgebauten Dynamo.
Oder würde ihn betreiben, würde es sich denn drehen.
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Re: Das Cafe
« Antwort #55 am: 28. August 2012, 20:49:41 Uhr »
Da Torque insofern gesegnet ist, keine Spur von Höhenangst zu besitzen, sind ihm die mindestens 15 Meter herzlich egal. Er schaut sich nach einer Leiter um, die es sicherlich irgendwo geben muss, und will dann direkt den Aufstieg in Angriff nehmen. Weil er den Werkzeugkoffer mitschleppen will, wird er nur eine Hand für die Sproßen frei haben, aber das ist (zumindest jetzt noch) in seinem Kopf kein wirkliches Problem. Ein bisschen freut er sich sogar und das schon den ganzen halben Tag, den er im Café ist. Das Herumgerenne wegen der Reparaturen erinnert ihn an die Tage in der Werkstatt. Alte Liebe rostet nicht und da er schon länger nicht mehr herumgebastelt hat, ist ihm dies nach wie vor eine willkommene Art Geld zu verdienen.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #56 am: 28. August 2012, 21:09:35 Uhr »
Nach und nach steigt Joel auf. Er kommt zügig vorran, aber oben angekommen fühlt sich sein Arm ziemlich ausgepowert an.
Oben findet er eine runde Platform von einem Meter Breite.
Joel kann bequem darauf stehen und an der Maschinerie herum spielen.
Er sollte sich nur vorsichtig bewegen, denn auch wenn er noch nicht viele Vögel gesehen hat, ist die ganze Platform zugeschissen.
Das Windrad macht einen stabilen und funktionalen Eindruck. Unter den Rotorblättern sieht Joel eine Klappe.
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Re: Das Cafe
« Antwort #57 am: 28. August 2012, 21:36:48 Uhr »
Oben angelangt stellt Joel erst einmal den Werkzeugkoffer ab und massiert sich mit der anderen Hand den strapazierten Arm. Es war doch relativ anspruchsvoll mit der Tool-Box im Schlepptau. Ein gutes Training! Beim Abstieg sollte er den Arm wechseln, so dass beide Seiten etwas davon haben.

Nachdem er die Muskeln eine Weile gelockert und sich auf der Plattform umgesehen hat, nähert er sich sich der Klappe, unter der er sicher den eigentlichen Mechanismus des Windrades finden wird. Auch wenn sich sein Ekel in Grenzen hält, versucht er die Vogelscheiße bei all seinen Bewegungen bestmöglich zu meiden.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #58 am: 29. August 2012, 07:12:41 Uhr »
Joel bietet sich eine fantastische Aussicht über das Cafe-Gelände und noch einige Meilen darüber hinaus.
Gnadenlose Wüste und Gerölllandschaft umgeben das Cafe und warten nur darauf jeden zu verschlingen, der unvorbereitet durch eins der 3 Tore verschwindet. Ein Hitzewabbern macht es fast unmöglich mehr als nur einzelne Schemen ausserhalb des Zauns zu erkennen.
In vielen Meilen Entfernung wird der Horizont durch ein dreckig, gelbe Wolke durchbrochen.
Ein Sandsturm tobt sich aus... Gnade jedem der sich gerade dort draussen befindet...

Unter sich kann Torque die einzelnen Maisfelder und Brahminweiden erkennen, Bauern die wie Ameisen hin und her laufen, er sieht die Wachen die ihre Kreise ziehen... Torque fällt auf das man für einen Ort dieser Größe ein paar Wachen mehr erwarten könnte...
Sogar ein Sipplingsdorf kann er von seiner Position aus erkennen. Die Zelte und Feuerstellen passen sich fast perfekt in die Landschaft ein und Torque kann kaum einzelne Personen ausmachen.

Dann wendet sich der Latino der Klappe zu und öffnet diese.
Im Inneren präsentiert sich ihm ein Chaos und ein muffiger Geruch...
Überall hängt Stroh und Müll herum und versperren ihm die Sicht. Ausserdem kommt es Joel so vor als hätte er gerade etwas rascheln gehört.
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Re: Das Cafe
« Antwort #59 am: 29. August 2012, 09:33:42 Uhr »
Torque überblickt das Café und die Lande jenseits der Umzäunung. Kaum zu glauben, dass er bis vor kurzem noch in diesem unwirtlichen Niemandsland herumgeirrt ist. Sein Blick schweift über das Dorf der Sipplinge und weiter hinaus bis zu der Wand aus Sand und Staub, die die Sicht irgendwann blockiert. Zum Glück blieb ihm die Begegnung mit einem Sandsturm erspart, andernfalls wäre er jetzt wohl kaum hier. Überhaupt war die ganze Aktion rückblickend ein ziemlicher Hirnfurz, aber hey – es hat funktioniert; er ist angekommen… irgendwann und irgendwie.

Dann wendet er sich ab von der Aussicht und hin zu seiner Arbeit. Er öffnet die Klappe und wundert sich direkt über Geruch und Zustand der Maschinerie dahinter. Welcher Vollidiot stopft denn Müll hier herein!? Das Rascheln bringt ihn dann auf einen anderen Gedanken und er seufzt. Schlechte Idee, sich hier ein Nest einzurichten, sofern er damit Recht haben sollte. Wenn dieser Kasten hier bewohnt wird, dann muss er jetzt wohl leider eine kleine Umsiedlung vornehmen. Ganz behutsam durchstöbert Torque das hineingestopfte Zeug und pult es vorsichtig heraus, immer darauf bedacht, eventuell gleich auf den oder die Bewohner zu stoßen. Wahrscheinlich Vögel; die ganze Scheiße hier oben zeigt ja deutlich, dass die Plattform häufig angeflogen wird…
« Letzte Änderung: 29. August 2012, 12:20:11 Uhr von Cerebro »