Autor Thema: Jade Dearing - Die Tochter des Rangers (Kapitel 4)  (Gelesen 1316 mal)

Offline Cerebro

  • FoCafé SL
  • Heilige Granate
  • Beiträge: 5.965
  • 4 8 15 16 23 42
Jade Dearing - Die Tochter des Rangers (Kapitel 4)
« am: 17. September 2008, 22:58:40 Uhr »
Kapitel 4 - Randolph

Die Tür ging auf und ein kleines Glöckchen am oberen Türrahmen klingelte fröhlich, um den neuen Besucher anzukündigen. Ein älterer Mann, etwa in den Fünfzigern, trat in den großen Raum und blickte sich um. In der Ecke zu seiner Rechten stand ein großer, dunkelhäutiger Kerl, gekleidet in eine schwere Metallrüstung, die Arme und Beine durch Schienen und dicke Lederriemen gepanzert. An einem Halfter um seine Hüften baumelte eine Laserpistole, in der Hand hielt er einen Viehtreiber. Die linke Wand des Ladens war mit Schränken zugestellt. Große Holzkisten, Boxen und Kartons türmten sich in den Ecken und an der gegenüberliegenden Wand. Zu kaufen gab es hier Spielzeug der besonderen Art: Messer, Knüppel, Speere, kleine Handfeuerwaffen, Flinten und Sturmgewehre. Ein paar besonders gut erhaltene und wertvolle Exemplare hingen angekettet an Wandhalterungen, während der abgenutzte Ramsch in den vielen Wühlkisten verstaut lag. Es war ein wahres Eldorado für Waffennarren und in jeder Größe, Ausführung oder Qualität staubten sie hier vor sich hin. Geradeaus erstreckte sich, beinahe von Wand zu Wand, eine wuchtige Theke. Dahinter stand eine schlanke Frau mit dunklen Haaren und stahlblauen Augen. Sie lächelte dem alten Herrn freundlich zu. Die beiden kannten sich schon eine lange Zeit.

„Greg! Grüß dich. Hast dich ja lange nicht mehr blicken lassen. Was gibt’s neues?“

Der Mann lächelte. Die Jahre waren nicht spurlos an Greg Dearing vorübergezogen, doch er war in Würde gealtert. Sein Haar war noch voll, wenn auch an vielen Stellen bereits ergraut. Sein Gesicht war von feinen Falten durchzogen und in den Jahren ein wenig eingefallen, doch die tiefliegenden Augen versprühten noch immer die Frische und Vitalität eines jungen Burschen. Sein Körper hatte wenig von der alten Spritzigkeit und Kraft eingebüßt, denn nach wie vor hielt er sich mit täglichen Leibesertüchtigungen fit und trainierte mit seiner Tochter regelmäßig Kampf und Ausdauer. Er war ein charismatischer, ja beliebter Mann hier im Hub. Trotz seiner Vergangenheit als Ranger und Frontkämpfer, die eher seine kämpferischen Talente Licht rückte, überraschte er bei seinen Geschäften oft durch ein wohl überlegtes Vorgehen und seine spitzfindige Intelligenz. Dank dieser breit gefächerten Talente, hatte er es in den zurückliegenden Jahren zu viel gebracht. Was mit einem kleinen Laden begann, endete einige Jahre später in einem großen Geschäft. Doch Dearing bot keine normalen Waren an und handelte auch eher selten mit privaten Kunden. Stattdessen spezialisierte er sich auf Werkzeug, sowie Baustoffe aller Art. Er belieferte hauptsächlich die großen Karawanenhäuser und kümmerte sich ebenfalls um die Instandhaltung und Reparatur der vielen Brahminkarren und Transportmittel, indem er die benötigten Ersatzteile zur Verfügung stellte. Später, als seine Mittel wuchsen, erlangte er eine gewisse Monopolstellung. Er schloss gewichtige Verträge mit den Großen Drei ab, erwarb damit exklusive Handelsrechte, und festigte seine Position als feste Größe im Hub damit noch weiter. Ja, das Schicksal hatte es wirklich gut mit ihm gemeint. Manchmal war ihm selbst nicht geheuer, wie das alles hatte geschehen können. Dann dachte er an die alten Tage zurück, als er noch auf dem Schlachtfeld gestanden hatte, das Gewehr in der Hand und nichts anderes als den Kampf im Kopf. Besonders an jenen Tagen, wenn ihn die Nostalgie heimsuchte, kam Greg hierher in den Waffenladen in Downtown. Er und Beth, die Besitzerin, waren in den Jahren zu guten Freunden geworden und sie fachsimpelten gerne über Waffen und deren Gebrauch.

„Ja, ich hatte viel um die Ohren und leider wenig Zeit.“, gab Greg ihr freundlich zur Antwort.

Auf ein Nicken der Frau hin, zog sich der große Schwarze zurück und ging zur Tür hinaus, wo er vor dem Laden warten und in der Zwischenzeit niemanden hineinlassen würde. Als er draußen war, kratzte sich Greg am Kopf. Mit einem schiefen Grinsen sah er zu Beth herüber. „Der ist neu, oder?“ Der Blick der Frau wurde ernst und ein Schatten schien über ihr Gesicht zu huschen. „Er ist notwendig... leider. Erst vorgestern hat jemand den Laden überfallen. Mit den Caravans kommt heutzutage immer mehr zwielichtiges Volk in die Stadt. Es wird immer schlimmer!“ Sie seufzte, lehnte sich an die Wand hinter dem Tresen, verschränkte die Arme und sah aus dem Fenster.

„Was ist passiert?“, fragte der der Ex-Ranger mit einem Ausdruck der Sorge im Gesicht und trat an die Theke heran. Wortlos nickte Beth auf eine schwarze Stelle an der Wand. „Derrek hat ihm mit der Laserpistole ein drittes Nasenloch verpasst. Der Schuss ist mitten durch den Schädel gegangen. Scheiße, der Laden hat den ganzen Tag nach Grillbude gestunken! Zum Glück hat meine Ware nichts abbekommen.“ „Der große heißt also Derrek?“ fragte Greg eher rhetorisch und trat an die Wand, um sich das Einschussloch aus der Nähe anzusehen. Ein hässlicher Brandfleck umrandete die Stelle, an der sich die Ladung etwa einen Zentimeter in die Wand geschnitten hatte. „Nett.“, meinte er schlicht, als er mit dem kleinen Finger etwas verkokelten Putz herauspulte und mit dem Daumen verrieb. „Grillbude hm? Vielleicht solltest du deinem Assistenten eine Bazooka in die Hand drücken. Dann hast du nach dem nächsten Überfall eine schöne Sicht nach draußen und jede Menge frische Luft.“ Beth runzelte die Stirn, musste dann aber doch lachen. Sie trat von der Wand zurück und nahm eine lockere Haltung ein. „Das würde dir gefallen, nicht wahr!?“, kicherte sie, doch als sie nach einer kurzen Pause weiter sprach, kehrte der Ernst in ihrer Stimme zurück. „Leider muss ich mitziehen. Ich will mich ja nicht beschweren, dass die mit immer größeren Kalibern hier rein marschieren, schließlich verkaufe ich das Zeug. Aber das Gesocks wird immer dreister! Die Tage, als ne 10mm unter der Theke gereicht hat, sind lange vorbei. Der Sheriff war viermal hier in der letzten Woche. Kannst du dir das vorstellen, Greg? Viermal! Und mittlerweile landen mehr Leute unter der Erde als in der Zelle.“

Greg verlor ebenfalls seinen Humor und sah die Ladenbesitzerin nachdenklich an. „Es ist dieser Randolph.“, meinte er düster. „Seit dieser Halunke den Falcon übernommen hat, sammelt sich Tag für Tag immer mehr Dreck in der Stadt. Der Typ baut den Untergrund wieder auf. Es heißt, er heuert allerlei Pack für seine dreckigen Jobs an. Raub, Mord, Erpressung... und zahlen soll er gut. Wenn das so weiter geht, hat er bald sämtliche Konkurrenz ausgeschaltet und kann hier schalten und walten wie es ihm passt und gefällt. Schon jetzt hat er fast überall seine Finger mit drin. Man sagt, er habe sogar schon irgendwelche dreckigen Deals mit den Big Three abgeschlossen."

„So? Sagt man das?“ Beth lies keine Gefühlsregung erkennen. „Du solltest nicht alles glauben, was du auf der Straße so aufschnappst. Soweit ich weiß, ist Paul Randolph ein ehrbarer Geschäftsmann. Er hat den Falcon gekauft und interessiert sich neben der Gastronomie eben noch für andere Zweige des Gewerbes. Er hat Geld und Einfluss, meidet jedoch die Öffentlichkeit. Da die Leute also nicht viel über ihn wissen, ist es nur natürlich, dass irgendwelche blödsinnigen Gerüchte in die Welt gesetzt werden.“

„Blödsinnige Gerüchte?“ Gregs Stirn legte sich in Falten. „Nimm es mir nicht krumm Beth, aber ich hätte dich für klüger gehalten! Jeder Blinde sieht, was da draußen vor sich geht. Sieh dir doch das Pack im Falcon an! Glaubst du die spielen Billard oder Poker in den Hinterzimmern und Kellerräumen, in die niemand gelassen wird!? Glaubst du die benutzen ihre Schiesseisen zum Flaschen öffnen!?“

„Keine Ahnung was die im Falcon treiben, aber es interessiert mich auch nicht.“, gab sie ihm schnippisch zur Antwort. „Nur weil sie dich da nicht reinlassen, müssen sie nicht gleich irgendwelche Verbrechen aushecken. Und was die Waffen angeht: Heutzutage rennt jeder mit einem Ballermann durch die Gegend, Greg. Zumindest jene, die sich einen leisten können. Es stirbt sich eben schnell in unserer Zeit. Du kannst nicht jeden, der eine Waffe trägt und nicht zu den Gesetzeshütern zählt, als Kriminellen abstempeln!“

Greg verzog das Gesicht. „Ich stempele niemanden ab, aber ich erkenne einen Halunken, wenn er vor mir steht. Mein halbes Leben lang hatte ich mit solchen Maden zu tun. Das sind keine Abenteurer auf der Suche nach Geld oder Ruhm, sondern Söldner und Verbrecher!“

„Bitte, verschon mich mit deinen Ranger-Geschichten.“, winkte Beth ab. „Was ist los mit dir? Bist du sauer, dass die Merchants nicht mehr nur mit dir verhandeln wollen? Schnappt dir Randolph vielleicht die Kunden weg!? Willst du ihn deswegen schlecht reden?“

Erstaunen verwandelte Gregs Gesicht in einen Ausdruck echter Verwunderung und er wurde zornig. So etwas hätte er seiner alten Freundin nicht zugetraut „Was redest du da für ein dummes Zeug, Beth? Du kennst mich! Wir kennen uns beide schon seit Jahren! Denkst du wirklich so von mir? Randolph zieht das Verbrechen in die Stadt. Jeder sieht es, doch niemand tut etwas dagegen. Sogar die Polizei lässt ihn zufrieden. Wahrscheinlich schmiert er die Bande, damit sie die Beine still halten und zum richtigen Zeitpunkt in die falsche Richtung sehen.“

“Das ist paranoider Blödsinn!“, fauchte Beth ihn an und ihre blauen Augen funkelten bösartig. Die sonst so liebenswürdige Person legte ein völlig neues und unerwartetes Verhalten an den Tag. „Du solltest vorsichtig sein mit dem, was du da redest, es könnte dich in große Schwierigkeiten bringen! Deine Tage als Ranger sind lange gezählt, Greg, also hör auf den Sheriff zu spielen!“

Der alte Mann schüttelte den Kopf und seufzte. „Vergiss es Beth, ich bin nicht gekommen, um mich mit dir zu streiten.“ Er ging zu einem der Schränke und durchstöberte die Regale. Beths Blick folgte ihm. Schweigend sah sie ihm zu, wie er mit geschulten Blicken und Handgriffen diverse Waffen inspizierte. Nach einer Weile entschied er sich für eine äußerst gut erhaltene, silberne Desert Eagle. Er trat vor und legte die Waffe auf den Tresen.

„Die ist gut, die nehme ich. Gib mir bitte noch sechs Magazine dazu.“ Beth sah ihn etwas verunsichert an. Der Blick, den ihr der alte Mann zurückwarf, war für sie nicht lesbar. Weder Wut noch Reue über das eben Gesagte spiegelte sich in Greg Dearings scharfen Augen. Sie hielt ihm nicht lange stand, wandte sich ab und fixierte die Pistole. „Was ist mit deiner Widowmaker?“, begann sie zögerlich. „Ich dachte du hängst so an dem Gewehr. Oder hat es den Geist aufgegeben?“ Greg zwang sich ein seichtes Lächeln ab. Nach dem Wortwechsel kam ihm die Frau seltsam verändert vor. Es war ihm nicht mehr nach reden, auch nicht nach Smalltalk, und er wollte einfach nur noch schnell seine Erledigung hinter sich bringen. „Nein, ich suche einfach eine Zweitwaffe.“, entgegnete er kurz angebunden. Beth nickte. „Verstehe. Warte eine Sekunde.“ Mit gesenktem Kopf ging sie in ein Hinterzimmer. Es war ihr privater Wohnbereich, doch in großen, abschließbaren Stahlschränken lagerte hier auch die ganze Munition. Es war viel zu gefährlich, sie vorne zu bunkern, und Platz gab es hier hinten genug. Beth suchte sechs Magazine Kaliber .44 Magnun heraus, dann trat sie zurück in den Verkaufsraum. „Wieviel?“, fragte Greg und als sich ihre Blicke trafen, erntete die sonst so fröhliche Ladenbesitzerin nur Leere. Schuld bedrückte ihre Seele. Als sie sprach, war es leise und glich beinahe einer Entschuldigung. „Nimm das Zeug. Geht aufs Haus.“

Der alte Mann nickte. „Danke.“ Er steckte fünf Magazine ein und lud mit dem sechsten die Waffe. Dann wanderte die Pistole hinter seinen Rücken in den Hosenbund. „Mach es gut, Beth.“, waren seine letzten Worte, bevor er sich umdrehte und den Laden verlies. Das kleine Glöckchen bimmelte zweimal fröhlich auf, als sich die Tür öffnete und wieder schloss; dann war er fort. Der große Schwarze rauchte draußen eine Zigarette. Er warf Greg einen finsteren Blick hinterher, als dieser Richtung Südwesten über den Markt wanderte und langsam in der Menschenmenge verschwand. Der Wächter schnippte die Kippe in den Sand, hob den Viehtreiber auf, den er an die Hauswand gelehnt hatte und trat in den Laden. Abermals bimmelte das Glöckchen. Der Wächter warf Beth einen prüfenden Blick zu. „Probleme?“ „Nein.“, antwortete sie in einem harten Ton. „Pass kurz auf den Laden auf, ich bin mal eben hinten.“ Der Schwarze nickte. In ihrem Zimmer schloss Beth die Tür hinter sich und setzte sich an einen alten Holztisch, der in der Mitte des Raumes stand. Den Kopf auf die Hand gestützt saß sie da, hatte die Augen geschlossen und seufzte. Als sie wieder aufsah, fiel ihr Blick auf eine Kiste. Sie war aus Holz, etwa anderthalb Meter lang und einen halben Meter hoch. Beth hatte sie am Vorabend dort hingestellt. Es war die nächste große Waffenlieferung an Randolph. Nicht der Kleinkram, den sie vorne im Laden verkaufte, sondern schwere Geschütze, Granaten und einige Energiewaffen. Ein paar seiner Männer würden sie in der Nacht abholen... und sie würden gut zahlen.

Epilog:

Greg schlenderte weiter, bis er den Markt hinter sich lies und die Heights erreichte. Hier wohnte er seit einigen Jahren. Nachdem er zu genug Geld gekommen war, hatte er sein Heim und Geschäft in das noble Viertel umgesiedelt und genoss seither dessen Schutz und Sauberkeit, während der Rest des Hub immer mehr im Dreck versank. In Gedanken vertieft erreichte er schließlich eine stilvolle Villa. Sein Zuhause. Die Wache am Haupteingang nickte ihm freundlich zu und berichtete von einem Besucher, der während Gregs Abwesenheit eingetroffen sei. Der alte Mann runzelte die Stirn, fragte jedoch nicht weiter nach. Er trat ein.

Auf einem etwas fusseligen Sofa im Wohnbereich saß eine wunderschöne, junge Frau, vielleicht Anfang zwanzig. Sie las in einem Buch, doch als sie den alten Herrn bemerkte, legte sie es beiseite und strahlte ihn an. „Hey Greg, wo warst du so lange? Da komm ich schon früher zurück und du bist nicht da!“ Dem alten Mann ging das Herz auf und er vergaß sofort die Auseinandersetzung mit Beth, die ihn den ganzen Heimweg noch beschäftigt hatte. Er ging auf seine Tochter zu und die beiden umarmten sich. „Mädchen, ich hab dir schon tausendmal gesagt, du sollst mich ‚Dad’ nennen.“, lachte er und war froh, sie wiederzusehen. Jade grinste frech. „Wie du meinst, Greg!“ „Ach du warst schon immer eine Plage, Jade!“, witzelte er vergnügt. „Sieh dir meinen Kopf an. Diese grauen Haare kommen nicht vom Alter, das sage ich dir!“

Jade Dearing war in letzter Zeit immer öfter fort. Neugier und der Drang nach Abenteuer lagen ihr im Blut, weshalb sie seit ihrer Volljährigkeit - denn vorher hatte sie Greg nicht gehen lassen - immer wieder die verschiedensten Karawanen auf ihren Touren durch das Ödland begleitete. Der alte Dearing hatte aus der Not eine Tugend gemacht und beauftragte seine Tochter während dieser Fahrten des Öfteren mit kleinen Aufträgen oder Besorgungen. Etwa drei Wochen war sie diesmal weg gewesen und unerwartet zwei Tage früher als erwartet wieder heimgekehrt. Die beiden unterhielten sich lange und Jade erzählte von ihren Erlebnissen, so wie sie es immer tat. Danach aßen sie gemeinsam zu Abend. Als sie später zufrieden und gemütlich wieder in der Wohnstube saßen, legte Greg eine Hand auf Jades Schulter. „Komm mal mit, Süße, ich will dir etwas zeigen.“ Er stand auf und verlies den Raum. Jade folgte ihm in ein kleines Nebenzimmer. „Das wollte ich schon früher machen, aber irgendwie habe ich es immer vergessen. Ich will nicht, dass du dich mit diesem rostigen Plunder abgibst, der fliegt dir früher oder später nur um die Ohren.“, sprach er zu ihr, doch sie verstand nicht, was er meinte. Sie sah, wie ihr Vater an eine Kommode trat und eine der Schubladen öffnete. Er griff nach einem länglichen Gegenstand, eingewickelt in rotes Tuch aus feinem Stoff, und legte ihn ab. Jade trat neben ihn, als er dieses Ding auswickelte. Ein Gewehr, alt, doch makellos. Das schöne Mahagoni-Holz schimmerte seicht im Licht. Es war die Waffe ihres Vaters. Das letzte Stück Vergangenheit, welches er aus seiner Zeit als Ranger bewahrt hatte.

„Jade, ich möchte dir Bettie vorstellen. Sie war mir stets treu und hat mich auf all meinen Wanderungen immer beschützt. Genauso wird sie jetzt dich beschützen. Ich schenke sie dir."


Fortsetzung folgt...
« Letzte Änderung: 17. September 2008, 23:01:49 Uhr von Cerebro »