Autor Thema: Die Abstellkammer  (Gelesen 34619 mal)

Offline F0lem

  • Vaultboy
  • Beiträge: 8.655
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #40 am: 10. März 2009, 18:07:41 Uhr »
Here we go again.


Name: Patrick Evan O'Shea
Rasse / Herkunft: Mensch, männlich, weiß, irische Vorfahren
Alter: 43
Größe und Gewicht: 184cm, 88 Kilogramm
Augen: Grau
Haare: Schwarz, doch so langsam legt sich ein leichter Grauschleier über die Haarpracht, die vorne schon ein wenig zurückzugehen droht ...

Aussehen / Erscheinung

Spoiler for Hiden:
Patrick O'Shea ist ein Mann, dem man seine Lebenserfahrung wirklich ansieht. Zwar hat die Zeit etwas an ihm genagt, sodass der Körper nicht mehr ganz so stramm und sein zerpfurchtes Gesicht nicht mehr allzu fest sitzen, dennoch zehrt er weiterhin von Training aus vergangenen Tagen. Seine kräftigen Arme und Beine werden durch ein breites Kreuz verbunden, dass zwar manchmal ein wenig schmerzt, seinen Zweck aber weiterhin mehr oder weniger zufriedenstellend erfüllt. Das ledrige Gesicht sieht so aus, als hätte es einen Haufen Geschichten zu erzählen - in seinem Zentrum befinden sich zwei aufmerksame Augen, eine große Nase und ein schmaler Mund. Eingerahmt wird das ganze von leicht silbrig-schwarzen, ein paar Zentimeter langen, Haaren. Patrick ist häufig unrasiert, sodass ein Haufen dichter, schwarzer Stoppeln das Gesamtbild etwas abrundet - was ihn aber trotzdem nicht weniger freundlich oder unheimlich wirken lässt.

Insgesamt handelt es sich bei Patrick O'Seah um eine recht unangenehme Erscheinung.

Charakter / Besonderes

Spoiler for Hiden:
Patrick O'Shea ist ein verbittertert, kalter, aber überaus intelligenter Mann, der keine Ziele mehr hat und selbst gar nicht weiß, wofür er eigentlich noch lebt. Seine Ansichten mögen vor langer Zeit vielleicht ein mal grundlegend anders gewesen sein, doch mittlerweile hat er sich damit abgefunden, dass sein Leben nun mal nicht so gelaufen ist, wie er es sich immer gewünscht hatte - zumindest glaubt er das von sich selbst. In Wahrheit jedoch hadert er immer wieder mit seiner eigenen Person und mit der Vergangenheit und kann einfach nicht vergessen.

Patrick spricht nicht viel und ist kein besonders geselliger Typ. Er konzentriert sich üblicherweise auf das wesentliche und zeigt nur in den seltesten Fällen Emotionen. Ständig auf Achse, wie er nun mal ist, hat er keine Freunde und darüber hinaus auch überhaupt kein Interesse irgendwelchen zwischenmenschlichen Bedürfnissen nachzukommen - ganz einfach, weil es sie schon lange nicht mehr gibt. Frauen haben auf ihn überhaupt keine Wirkung, sieht er sich doch noch immer an der Seite seiner toten Frau. Er ist der Meinung, dass ihm niemand geben kann, was er schon vor viel zu langer Zeit verloren hat.

Nur, weil er kein Interesse daran hat, ist aber nicht gesagt, dass Patrick nicht über gesellschaftliche Fähigkeiten verfügt. Zwar sieht er es eher als Notwendigkeit, die ihm bei seinem Job mit vielen Vorteilen versorgt, doch in der Tat ist der Ire in der Lage, seinen Standpunkt ruhig, sachlich und mit guten Argumenten zu vertreten. Kommt es einmal zu einer Diskussion, so hört er aufmerksam zu und geht auf verschiedene Punkte ein.

In Drucksituationen bewahrt Patrick stets einen kühlen Kopf und analysiert die Situation. Er lässt sich grundsätzlich nicht provozieren und bevorzugt es in der Regel, Dinge gewaltfrei zu lösen. Allerdings hat es sich zu einer unrühmlichen Gewohnheit entwickelt, zur Waffe zu greifen, sodass dieser Schritt überhaupt kein Problem ist, wenn es darum geht, die Ziele zu erreichen.

Das einzige Vergnügen, das er noch in seinem Leben hat, erlangt Patrick durch seine jahrelangen Studien über die Welt und grundsätzlich alles, was er irgendwie interessant findet (und dabei handelt es sich um so ziemlich alles). Eine weitere große Leidenschaft des Iren ist die Kunst in allen Formen, die er gerne stundenlang analysiert und außereinander nimmt. Als eine der am weitesten verbreiteten Kunstformen ist ihm natürlich auch die Musik nie entgangen, so verfügt Patrick über großes Wissen über zahlreiche Musikarten, Instrumente und Künstler aus längst vergangenen Tagen.

Patrick war früher Alkoholiker, genauso wie sein Vater. Heute trinkt er nicht mal mehr ein Glas Wein, obwohl die Versuchung allgegenwärtig ist. Er raucht hin und wieder Zigarren.

Er hat irische Vorfahren und fühlt sich sehr mit seiner Heimat verbunden.

Patrick ist Bürger der NKR.

Körperliche Fähigkeiten

Positiv

- Hohe Schmerztoleranz: Mit Disziplin, unbändigem Willen und Konzentration lässt sich so einiges überstehen; diese Erfahrung hat Patrick inzwischen schon dutzende Male in seinem Leben machen dürfen. Doch nicht nur auf geistiger Ebene ist die Basis dafür gegeben - auch körperlich erfüllt er die Voraussetzungen.
- Zäh:  siehe oben
- Beidhändig: Patrick nutzt seine beiden Hände seit Jahren gleichermaßen, sodass es für ihn zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Diese Fähigkeit hat er sich bereits relativ früh angeeignet.
- Intuition: Patrick hat in seinem Leben schon eine ganze Menge hinter sich gebracht. Soviel, dass er inzwischen irgendwie ein Verständnis dafür hat, was man in welchen Situationen wohl am besten anstellt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen - oder sich einfach nur den Hals zu retten.
- Elefantengedächtnis: Viele Leute würden das als Vorteil betrachten, für Patrick aber ist es vielmehr ein Fluch, sich jederzeit photographisch an die Vergangenheit erinnern zu können. Inzwischen hat sich schon so einiges in seinem Gedächtnis angesammelt, was er lieber vergessen würde - nichtsdestotrotz ist es auch manchmal ganz nützlich.
Charisma: Trotz seiner unheimlichen, Lonewolf-Art versteht sich Patrick sehr gut darauf, Menschen zu manipulieren und ihnen mit intelligenten Argumenten und Beispielen seinen Standpunkt klar zu machen. Ob er ihnen dabei einfach nur irgendetwas einredet, was sie glauben sollen, sie unter Druck setzt oder ob er sie mit ehrlichen Absichten von etwas überzeugen will, variiert. (V)


Negativ

- Lahm (/Verkrüppelt): Patrick schleppt schon seit Jahren ein altes Leiden mit sich herum, das einfach nicht richtig verheilen will. Sein rechtes Fußgelenk  wurde völlig zertrümmert und ist seitdem komplett instabil, sodass es kaum genutzt werden kann. Der Ire hat schon mehrere Operationen hinter sich und ein langes Stahlplättchen in seinem Bein - geholfen hat das alles jedoch nie so wirklich. Lange Märsche machen ihm sehr zu schaffen und bereiten ihm große Schmerzen - an Rennen, Klettern oder Schwimmen ist gar nicht zu denken. Zwar ist er im Alltag in der Regel nicht gehindert, in seinem Beruf stellt sich diese Verletzung aber leider oft als sein größter Nachteil heraus.
- Suchtgefahr: Alkohol hat sich für Patrick zu einer Essenz des Bösen entwickelt. Zuerst hat sich sein Vater darin ertränkt, dann ist er selbst ihm verfallen. Geholfen hat es in den wenigstens Fällen, eher im Gegenteil. Inzwischen ist er schon eine ordentliche Zeit trocken - jedoch ist die Versuchung, die ihm sein Körper vorgaukeln will, manchmal noch da ...
- Vernarbt: Unrühmliche Souvenirs, die sich halt so über die Jahre ansammeln. Patrick hat ein paar ganz hässliche Narben quer über seinen Körper verteilt. Die markanteste ist wohl jene, die sich um sein ganzes Fußgelenk schlängelt - sie ist allerdings bei weitem nicht die einzige, zu der er eine Geschichte erzählen kann.


Fähigkeiten

Positiv

- Archäologe: Es gibt wohl in ganz Kalifornien nur wenige Leute, die derart viel Interesse an Kultur und Kunst der Vergangenheit zeigen, wie Patrick. Seit mindestes drei Dekaden beschäftigt er sich intensiv mit der Vorkriegszeit und all ihren Gegebenheiten. Dabei hat er ein gehöriges Maß an Wissen angesammelt, das er weiterhin bei jeder Gelegenheit ausbaut. Besondere Interessengebiete stellen, wie gesagt, (fremde) Kulturen und jegliche Art der Kunst, insbesondere Musik, dar.
- Politikexperte: Patrick hat wohl schon die ganze Westküste gesehen und sich dabei immer weiter fortgebildet. Er ist allgemein daran interessiert, was in seinem Umfeld so los ist - nicht nur, weil das essentiell für seinen Job ist, sondern auch aus persönlichem Interesse. Darüber hinaus war er vor Jahren mal in einen politischen Zwischenfall verwickelt, der ihn dazu veranlasste, die Geschehnisse noch intensiver zu verfolgen (siehe Story).
- Lesen und Schreiben: Patrick ist ein echter, leidenschaftlicher Bücherwurm, der sich wirklich alles mehr oder weniger interessante reinzieht, um sein Wissen zu vergrößern. Seine Handschrift ist zwar nicht gerade die schönste, aber bisher hat es meist gereicht, wenn er sie selbst irgendwie lesen konnte.
- Guter Schütze: "Man lernt es halt mit den Jahren ..." würde er sich vermutlich zu dieser Fähigkeit äußern. Und tatsächlich ist er auch mit den Jahren immer besser geworden, sodass er heute sogar teilweise sein Geld damit verdient.
- Guter Scharfschütze: Auch das Schießen auf weit entfernte Ziele hat sich Patrick angeeignet - schließlich ist auch das leider Teil seines unrühmlichen Geschäfts.

Neutral

- Nahkampf: Patrick weiß, wie man mit einem Messer umgeht oder jemandem auf die Fresse haut; für mehr reicht es aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität, die im Nahkampf eine große Rolle spielt, leider nicht.
- Erste Hilfe: Wer so einen ungemütlichen Beruf hat, der weiß auch mehr oder weniger, wie man sich eine Wunde verbindet oder ähnliches - leider war es das auch schon, denn die Praxis sieht erfahrungsgemäß immer etwas anders aus, als die Theorie.

Negativ

- Schleichen: Mit einem unbrauchbaren Fuß schleicht es sich nun mal nicht gut - zumal das sowieso nie die Patricks Königsdisziplin war.
- Taschendiebstahl: Für soetwas ist der Ire viel zu ungeschickt. Davon abgesehen wäre es aber auch nicht sein Stil.
- Computer: Patrick bevorzugt in der Regel Bücher.


Sprachen: Beflügelt durch sein riesiges Interesse hat sich Patrick auch mit vielen fremden Sprachen beschäftigt - und tut das auch weiterhin mit Begeisterung.

Englisch: 6 - Es ist immerhin seine Muttersprache, und so ist es auch kein Problem für Patrick, sich etwas gewählter auszudrücken, als der unwichtige Ödlandsöldner, der er eigentlich ist.
Französisch: 3 - Patrick lernt diese Sprache seit einigen Monaten. Leider gibt es nur wenige Leute, mit denen er sein Wissen teilen könnte - aber das ist im Ödland ja nichts neues.
Spanisch / 'New-Latin': 5 - Durch die geographische Nähe zu Mexiko gibt es in Kalifornien immernoch eine große Hispanic-Minderheit - ein guter Grund, sich ihrer Sprache zu beschäftigen. Inzwischen ist Patrick einigermaßen fließend, ohne irgendein höheres, sprachliches Niveau zu erreichen.
Mandarin / Shi: 2 - Patrick versteht ein paar Worte und Phrasen, wenn sie nicht allzu schludrig gesprochen werden. Die korrekte Aussprache wird ihm angesichts der völlig anderen Tonlagen immer verwehrt bleiben, deswegen beschäftigt er sich umso mehr mit der Schrift - ohne dabei bisher erwähnenswerten Erfolg gehabt zu haben.

Außerdem zählen viele einzelne Worte weitverbreiteter Sprachen zu seinem Wortschatz, darunter Deutsch, Latein, Portugiesisch und Japanisch.



Ausrüstung

Rot: Im Hotel
Grün: Im Pickup

Kleidung / Rüstung

aktuell:
schwere Kampfstiefel mit Stahlplatten
dunkle Wüstentarn-Hose
Olivgrünes T-Shirt mit kurzen Ärmeln, darüber eine dicke Lederrüstung

ebenfalls vorhanden:
schwarze Lederhandschuhe
Jeans
schlichte Sonnenbrille - undzwar aus ihrem ursprünglichen Nutzen, nicht etwa aus modischen Zwecken


Bewaffnung

- HK MSG90 A1 Scharfschützengewehr, 6fache Vergrößerung - 1 Magazine a 17 Schuss 7.62x51mm, 1 Magazin a 20 Schuss
- Beretta  M9 A1 mit zahlreichen kleinen Modifikationen zur Verbesserung der Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit (geriffelter Griff für mehr Grip, optimierte Magazin-Kammer für schnelleres Nachladen etc) - eine Waffe, die Patrick schon seit Jahren bei sich trägt und mit der Zeit immer weiter perfektioniert und angepasst hat, sodass er sie jetzt gegen nichts anderes mehr eintauschen würde. - 5 Magazine a 15 Schuss 9 mm, 1 Magazin a 7 Schuss, 1 leeres Magazin
- FN FAL, voll geladen, mit 2 Ersatzmagazinen
- Ontario S-3Kampfmesser, eigentlich als Bajonett-Aufsatz für das M16 gedacht, trägt Patrick dieses Messer am Gürtel - nicht nur für den Fall der Fälle, sondern auch als Allzweckwerkzeug mit vielen verschiedenen Aufgaben.
- 2 Splittergranaten

Medizinische Utensilien

- ein paar wenige, stinknormale Verbände
- 3 Stimpacks



Zeug

660 Deckel, verpackt in einem Lederkoffer, geschützt mit einem Zahlenschloss
- ausreichend Wasser und etwas Verpflegung in Form von Brot und Trockenfleisch. Patrick führt eine Dose mit sehr lange haltbaren Lebensmitteln mit sich, darunter roher Reis und Nudeln, sowie eine Militärration - er versucht allerdings, seinen Verbrauch in Grenzen zu halten und sich so ausgeglichen wie möglich zu ernähren.
- kleine, silberne Thermoskanne gefüllt mir Tee
- zwei Päckchen Tee - Grüner und Earl Grey
- ein leeres Zigarrenetui
- Sturmfeuerzeug
- Taschenlampe + eine volle Energiezelle
- Fernglas, 4fache Vergrößerung

- Geigerzähler
- nötigstes Pflegezeug (Seife, Rasierer, Schere etc)

- Karte der amerikanischen Westküste mit einigen Notizen, Markierungen und Verweisen
- kleiner Atlas in Taschenbuch-Form (bei Valerie)
- mehrere Kugelschreiber und ein fast unbeschriebener Block Papier
- jeweils ein Lehrbuch über die französische und die chinesische Sprache (Mandarin)
- ein Buch, das sich mit dem Weltall beschäftigt, eines über verschiedene Kunstformen der Vorkriegszeit und eines über die amerikanische Gesellschaft kurz vor Kriegsbeginn
- ein kleines Gerät zum Abspielen von Datenträgern in Kassettenformat, dazu einige Kassetten mit verschiedenen Musiktiteln aus der frühen Vorkriegszeit, sowie ein paar Ohrhörer.

- sein alter Ehering, den Patrick noch immer trägt und den er seit seiner Heirat nicht ein einziges Mal abgenommen hat.
- eine schlichte, silberne Halskette mit einem christlichen Kreuz - die Kette gehörte seiner Frau.
- eine Buntstiftzeichnung seiner Tochter, die drei glückliche Strichmännchen, eines davon etwas kleiner als die anderen beiden, zeigt. Im Hintergrund ein Haus, am Himmel die Sonne und um sie herum eine grüne Gegend.

- NKR-Personalausweis mit vollem Namen und Angaben zur Person



Patricks Leben vor dem Cafe

Die Geschichte von Patrick Evan O'Shea begann vor etwas mehr als vierzig Jahren irgendwo mitten in der Hauptstadt der NKR. Geboren als einziger Sohn eines Regierungsbeamten und einer Lehrerin wuchs er ruhig und behütet in einem netten Haus am Rande einer schönen Gegend auf und verbrachte hier eine solide Kindheit. Schon in seiner Jugend machte sich sein unbändiges Interesse an der Erde, ihrer Geschichte, ihren verschiedenen Kulturen, der Gesellschaft und unzähligen anderen Dingen, für die sich sonst wohl niemand in seinem Alter interessiert hätte, bemerkbar. Er schloss die Schule mit einem starken Notendurchschnitt ab und machte eine Ausbildung in der Stadtbibliothek.

Leider lief es in seiner Familie nicht so gut, wie er es sich gewünscht hätte. Patrick bekam schon sehr früh mit, dass sein Vater manchmal abends fehlte, sich betrank oder sich die Eltern stritten - es war nur eine Frage der Zeit, bis er auf den Trichter kam, dass der Vater ständig andere Frauen hatte. Nach Außen hin gelang es lange Zeit, die Illusion der perfekten Familie aufrecht zu erhalten, doch die internen Ereignisse wurden in ihrer Intensität immer heftiger und für alle Beteiligten, insbesondere Patrick und seine Mutter, immer kräftezehrender und aufwühlender.
Und so kam es irgendwann zum traurigen Höhepunkt, gleichbedeutend mit dem Ende, des jahrelang andauernden Streits. Patricks Vater hatte sich und seine Frau im Suff erschossen, weil sie ihn endgültig verlassen wollte. Patrick erfuhr dies, als er nach hause kam und schon meterweit vor dem Haus von der Polizei aufgehalten wurde. Die Beweislage war eindeutig und veranlasste den jungen Mann dazu, seinen nun toten Vater und den Auslöser dieser Tat, den Alkohol, zu hassen. Schon damals war er ein Einzelgänger, diese Ereignisse jedoch machten alles noch viel schlimmer, sodass sich Patrick völlig aus dem Leben zurückzog. Alles drohte, noch viel schlimmer zu werden, als es sowieso schon war, doch dann änderte sich seine ganze Situation auf einen Schlag.

Er lernte eine Frau kennen. Die Frau. Die Eine, die Einzige. Die Liebe seines Lebens.
Lynn war ihr Name - "und sie war wundervoll." Lynn holte Patrick aus seinem Loch hervor und machte ihn wieder zu einem Menschen. Es dauerte zwar eine Weile, doch mit ihrer Hilfe konnte er irgendwann mehr oder weniger mit der Vergangenheit abschließen und sich wieder auf das wesentlich konzentrieren. Patrick übte wieder seinen Job in der Bibliothek der Stadt aus, vollendete seine Ausbildung und bildete sich weiter fort, sodass er später ins Museum wechselte, wo er als Führer arbeitete und für verschiedene Ausstellungen und Events verantwortlich war. Er heiratete Lynn und bekam eine Tochter mit ihr, die er Hanna nannte. Die Familie kaufte sich ein Haus und führte ein schönes Leben, war in der Nachbarschaft gerne gesehen und in der Gesellschaft geachtet.
Bis zu einem Tag, der ziemlich genau 16 Jahre zurück liegt. Patrick war zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alt und hatte nichts Böses im Sinn, als er aus heiterem Himmel auf der Arbeit abgeholt wurde und in's Polizeipräsidium geschleppt wurde. Man setzte ihn auf einen Stuhl inmitten einer leeren Kammer und fragte ihn über den vergangen Tag aus. Er hatte keine Ahnung, was das alles sollte, und so erklärte man ihm, dass ein hochangesehener, in der Öffentlichkeit beliebter Regierungsbeamter, William Conner, in seinem Haus ermordert wurde - und Patrick war der Hauptverdächtige. Sogar Beweise legte man ihm vor, die er nicht widerlegen konnte. Alles schien klar und eindeutig und obwohl sich Patrick sicher war, in keinster Weise mit dieser Tat in Verbindung zu stehen, sperrte man ihn in den Knast, wo er auf seinen Prozess warten sollte.

Tage kamen ihm vor wie Wochen, Wochen dauerten Monate und als man ihn schließlich nach etwa drei Monaten aus der U-Haft holte, kam er sich vor, als hätte er bereits Jahre im Gefängnis verbracht. Doch zu seiner Überraschung war nicht sein Prozess der Grund für die plötzliche Freilassung, sondern eine Tat, die sein Leben zum wiederholen Male völlig auf den Kopf stellte. Eine Erkenntnis, von der er sich bis zum heutigen Tage nie mehr erholen sollte. Ein Mann war in sein Haus eingedrungen und hatte aus Rache für den angeblichen Mord an Conner Patricks Frau und seine Tochter getötet. Noch am selben Tag wurde Patricks Prozess abgeblasen, weil die Beweise als absichtliche, belastende Anhängsel entlarvt wurden. Sowohl die wahren Mörder von Conner, als auch der Mann, der Patricks Familie ermordet hatte, wurden verurteilt und hingerichtet, doch diese Gerechtigkeit kam viel zu spät und war völlig wertlos. Patrick Evan O'Shea war ein gebrochener Mann.
Obwohl er es immer jenes war, was er am meisten hasste, begann er zu trinken - genau so, wie einst sein Vater. Patrick ertrank seine Sorgen und seinen Kummer im Alkohol. Er stolperte von Loch zu Loch. Immer, wenn er gerade erst in eines gefallen war, war das andere nur ein paar Meter weiter. Sein Job war ihm längst gekündigt worden, das Haus, in dem alles zu Ende ging, konnte und wollte er nicht mehr bezahlen. Er lies die Stadt der ewigen Schmerzen hinter sich und zog an der amerikanischen Westküste umher - und doch musste er seine Sucht und sein nutzloses Leben ja noch irgendwie finanzieren. Es dauerte nicht lange, bis Patrick sich dem harten Leben außerhalb der NKR und den Umständen anpasste. Er rutschte immer tiefer und fand sich schon bald in einer Welt wieder, in der soetwas wie moralische Grundsätze und Gerechtigkeit keinerlei Bedeutung haben. Er führte Jobs aus, dreckige, schwierige Jobs aller Art - und es war ihm oftmals egal, was er damit anrichtete.

Patrick hatte sich zu einem nutzlosen Stück Dreck entwickelt. Eines, wie man es im Ödland an jeder Ecke findet. Ein Mensch, der nur für den Augenblick lebt. Kaum etwas deutete noch auf den Mann hin, der er noch vor wenigen Monaten gewesen war. Jetzt war er nichts anderes als ein kalter, gebrochener Mörder und Krimineller. Und das sollte sich in den nächsten drei Jahren auch nicht ändern - so lange dauerte es nämlich, bis er wieder etwas Struktur in sein Dasein gebracht hatte. Er begann, sich wieder mit seinen Leidenschaften zu beschäftigen, stellte für sich selbst Regeln und Prinzipien auf, setzte den Alkohol ab (und wurde in den nächsten 13 Jahren regelmäßig rückfällig) und vieles mehr. Doch es war viel zu spät. Ein Zurück gab es schon lange nicht mehr. Ihm blieb kaum etwas anderes übrig, als das dreckige Leben, dass er begonnen hatte, fortzuführen. Der Ire arbeitete fortan als Söldner für (fast) jeden, der ihn bezahlen konnte. Dabei bereiste er die komplette Westküste ... bis zum heutigen Tage. 16 Jahre nach der Tat, die sein Leben so dramatisch veränderte.

Killcount:
- 2 Mr. Handys (M9)
- 4 Raider (3x M9, 1x MSG90 A1)
- eine zwei Meter lange, zweiköpfige Klapperschlange (M9)
« Letzte Änderung: 23. Januar 2010, 20:40:03 Uhr von F0lem »

Offline Yasmin

  • Far Go Traders
  • Karawanenwache
  • Beiträge: 99
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #41 am: 17. Juli 2009, 01:38:08 Uhr »
Name: Sasha Whelan

Rasse: Mensch 
Geschlecht: weiblich
Alter: 21
Größe: 1.63m
Gewicht: 51kg
Haarfarbe: grau
Augenfarbe: bernstein
Hautfarbe: mocca-braun
Statur: drahtig
Herkunft/ Heimat: The Den, später New Reno

Aussehen:
Spoiler for Hiden:
heute


und damals mit 18 ;)

Character/Besonderes:
Spoiler for Hiden:
Sasha ist Überlebenskünstlerin. Sie ist es gewohnt allein durch eine Welt zuziehen, die ihr erfahrungsgemäß nicht unbedingt positiv gesonnen ist. Größtenteils streift sie umher und stiehlt sich zusammen, was sie braucht.
Sie ist nicht wirklich hübsch, viel zu dünn und wirkt trotz ihres jungen Alters schon ein wenig abgewrackt. Das einzige, wirklich fesselnde an ihr sind ihre Augen.

Ihre Art kann etwas irritierend auf andere wirken. Meistens ist sie eher still, zurückhaltend, wird aber immer mal wieder von manischen Phasen heimgesucht, während derer sie Wahnvorstellungen unterliegen kann, psychotische Anwandlungen bekommt oder sich übermäßig auf eine bestimmte Aufgabe fokussiert.
Sie ist traumatisiert, "vereinsamt" und irgendwann mal auf irgendwelchem Zeug hängen geblieben, das macht sie ein wenig eigen. Im Großen und Ganzen tickt sie schon noch richtig, sie ist nur etwas mehr in ihren Kopf zurückgezogen. Hat eigene Ansichten was Recht und Unrecht betrifft; kann es nicht ertragen, wenn man sie anfasst; sie redet mit sich selbst, lacht, wenn sie sich grad nen guten Witz erzählt hat und neigt zu Wahnvorstellungen... Zwangsgedanken eben. Spontane Sinneseindrücke, denen die so dermaßen unterliegen kann, dass sie ihr gesamtes Leben danach ausrichtet. (Wie schonmal geschehen, als sie 10 war und einem Mafioso geholfen hat... in seinem Nadelstreifen-Anzug mit der dunkelroten Kravatte kam er ihr wie ein König vor, weshalb sie ihm innerhalb von Sekunden innerlich "Treue schwor" und daran auch festhielt, zumindest soweit ihre Fähigkeiten das zuließen.)

Drogensucht ist bei ihr leider ein relevantes Thema. Auch wenn sie grad nicht akut "drauf" ist, so war sie es zumindest Jahre lang (die Neigung dazu, muss sie von ihrer Ma "geerbt" haben...). Aber in den letzten Monaten ihrer Wanderschaft kam ihr halt nicht viel an Zeugs unter, weshalb sie das Gröbste zwar hinter sich hat, aber jederzeit wieder schwach werden könnte, sobald sich die Möglichkeit ergibt.


Eigenschaften:

Sprachen: + Englisch: 6 (Muttersprache)
 
Körperliche Attribute:

+ Beidhändig: Logisch... mit links Verfolger in Schach halten, während man mit rechts versucht, den Hinterausgang zu entriegeln.
+ Intuition: Ihr Kopf ist komischerweise immer genau dann unten, wenn ein Schuß vorbei zischt.
+ Athletisch: „Junge, junge, kann die schnell rennen… und die kann echt lange so schnell rennen!“
+ Geschickt: Friemeln, frickeln, fummeln… kannse gut und machtse gerne!
+ Nachtmensch: ...nachts sind alle Ponchos grau...

- Neurose: ...ein dezenter Hauch von Wahnsinn umwölkt ihren Blick... Manchmal spricht sie mit sich selbst, manchmal lacht sie grundlos und manchmal ist sie -trotz aller Fähigkeit- unter gewissen Umständen brutal unfähig. Sie kann aber auch erschreckend normal sein...
- Vergesslich: Oftmals sind Daten für sie nicht einfach abrufbar, sondern nur „im Kontext vorhanden“. Ohne ihr Notizbuch ist sie quasi aufgeschmissen… ein Resultat jahrelangen, exzessiven Drogenkonsums.
- Suchtgefahr: "Ex-Junky". Zwar nimmt sie momentan nicht mehr ständig irgendwelches Zeug (findet sie doch so selten was bRauchbares auf ihrer Wanderung), aber wenn sie was hat und die Stimmung die "richtige" ist, lässt sie sich gern auf Experimente mit der eigenen Wahrnehmung und chemischen Substanzen ein… leider manchmal auch mit miserablem Timing.


Besondere Fähigkeiten:

+ Schleichen: War was? 
+ Taschendiebstahl: Sie stiehlt nicht... sie borgt! 
+ Lesen und schreiben: Da war mal jemand der Meinung sie könne es brauchen. 
+ Guter Schütze:  Wie überlebt man sonst da draußen?
+ Schlösser öffnen: Manchmal braucht man halt nen Schlafplatz, oder muss uuuuunbedingt wissen, was in dieser Kiste ist!


- Große Waffen: Ähhh…. Nein!
- High Tec:
- Nahkämpfer:


Kleidung:

- Schweißerbrille
- schwarzes Tank-Top
- Jeans
- schwarze Engineer-Boots
- Hüftholster
- dunkelbrauner Poncho


Waffen:

Desert Eagle .44 ; 7/8

Munition:

43 x .44 cal MHG

Rüstung:

- Lederrüstung, MK I

Ausrüstung:

im Rucksack:
- verschied. Dietriche
- 2 Stimpacks
- 1 Notizblock
- 4 Bleistifte
- eine Hand voll Trockenfleisch
- 2 Konserven mit etwas, das Bohnen sein könnten
- 2 Wasserflaschen à 1l (1 voll, 1 halb…)
- 2 Bier
- 1 Nuka Cola
- 1 Zahnbürste
- 1 schmutziges Handtuch
- 1 ranziger Holzteller, 1 Metallbecher, 1 Essbesteck
- 1 Magic 8-Ball
- 1 kleine Holzpfeife
- 53 27 Deckel (im dekorativen, selbstgenähten Echsenlederbeutel)


Lebenslauf:
Spoiler for Hiden:
Sasha war die einzige Tochter einer Prostituierten im Den. Von ihrer Mutter, Monica Whelan, konnte Sasha nie viel Aufmerksamkeit oder Fürsorge erwarten, die Kleine war eben nicht wichtiger als die ewige Jagd nach Freiern, Drogen und Freiern… von denen einst mal einer ihr Vater war… wer genau? Ha!

Irgendwann als Sasha 8 Jahre alt war, kam der erste Bruch in ihrem Leben. Sie musste zusehen wie 5 schwer bewaffnete Kerle im Eifer des Kampfes zufällig in ihr Haus stürmten, zufällig ihre Mutter abballerten und einfach durch die Bude und zur Hintertür wieder rausstürmten. Sashas bisherige Existenz wurde unwiederbringlich beendet und für diese Typen, war es nur ein nicht weiter erwähnenswerter Zwischenfall gewesen. Rein, Mutter tot, raus und weg… da knackte etwas in Sashas Psyche.

Sie verließ Den auf’s Geratewohl in irgendeine Richtung, wanderte umher, schlich in fremde Unterkünfte, stahl sich ihr täglich Brot zusammen und trieb eine zeitlang ziemlich haltlos umher, mal hier, mal dort, immer allein.

Mit 10 geriet sie in die Fänge eines Händlers, er erwischte sie beim Versuch, sich die Hosen mit seinem Trockenfleisch vollzustopfen. Der Händler wusste nicht recht, wie er mit Sasha verfahren sollte, also fesselte er sie, warf sie auf die Rückbank seines Pickups und verkaufte sie schließlich an einen Zuhälter in New Reno. Dort blieb sie jedoch nicht lange, denn schon wenige Wochen nach ihrer Ankunft, bot das Schicksal ihr die Chance auf etwas Besseres. Sie war grad dabei, eines der Stundenzimmer von diversen Körperflüssigkeiten zu reinigen, als sie im Korridor einigen Tumult wahrnahm. Sie rannte zur Tür, öffnete sie leise und lugte durch den schmalen Spalt. Sie sah ihren Boss, wie er sich mit einem vornehm gekleideten Herrn stritt, heftig stritt. Der Herr im Nadelstreifen-Anzug (etwas so nobles hatte sie bis dato nie gesehen...) war sehr aufgebracht; es ging anscheinend um eine größere Summe Geld.

Ihr Boss hob beschwichtigend die Hände, drehte sich um und ging auf einen Sekretär zu. Er erklärte dem Gentleman, dass dieser bekomme, was ihm zustünde. Sasha kombinierte blitzschnell, sie wusste, dass in dem Sekrtär kein Geld war, nur eine der Pistolen vom Boss. Aber sie konnte nicht zulassen, dass dieser feine Herr von so einem schmierigen Wurm wie ihrem Boss umgebracht wurde.

Sie rannte zurück ins Zimmer, holte den Wassereimer, lief zurück, riss die Tür auf, quiekte und kippte ihrem Boss einen ordentlichen Schwall olles Putzwasser entgegen. Ihr Boss erschrak, drehte sich um, offenbarte dabei seine Waffe und wurde im gleichen Augenblick noch von dem Gentleman erschossen. Dieser lachte nur, ging auf Sasha zu, strich ihr die Haare aus dem Gesicht und blieb gleich auf ihren goldbraunen Augen hängen. In diesem Moment stand fest, dass er sie unter seine Fittiche nehmen würde.

Von da an war sie ein Mafia-Zögling im Salvatore-Clan und wurde für ihren Gönner zum "Mädchen für alles“; machte Besorgungen, überbrachte Nachrichten und hatte ihre Augen und Ohren für ihn überall. Als „Gegenleistung“ lehrte er sie alles, wovon, er dachte, dass sie es in seinen Diensten brauchen könne, Lesen und Schreiben, wie man mit einer Waffe umgeht und wie man andere unauffällig auskundschaftet. Und sie war ihrem neuen "Ziehvater“ eine fleißige Schülerin und dankbar für das Leben, dass sich ihr nun bot. Sie hatte genug zu essen, einen eigenen Schlafplatz, Gesellschaft und eine Aufgabe, in der sie auch noch gut war. Das, zusammen mit den Massen an Alkohol und anderer bewusstseinsverändernden Substanzen, die ihr dort nach und nach zugänglich gemacht wurde, war für sie sowas wie der Himmel auf Erden… Sie hatte sogar eine eigene Waffe!

Bis der zweite Bruch kommen und ihre Existenz wieder in ein schwarzes Loch werfen sollte. Es geschah im Spätsommer, sie war grad 19.
Sie saß im Casino, lauschte den Gesprächen und derben Scherzen der Männer, es war eigentlich alles ziemlich cool…
Als eine kleine Gruppe von Typen das Casino stürmte und ein Blutbad unter der "Familie" und ihren Angestellten anrichtete. Sie selbst konnte sich grad noch unter einen der Tische retten und musste von dort wie gelähmt dabei zusehen, wie zum zweiten Mal alles was sie kannte vernichtet wurde.

Wieder knackte es in ihrem Kopf, wieder ging sie auf Wanderschaft…
« Letzte Änderung: 25. August 2009, 18:12:39 Uhr von Yasmin »
Zitat von: Sheldon Cooper
I knew I should have given my pope the jetpack! Dx

Offline Yossarian

  • Far Go Traders
  • Paladin
  • Beiträge: 627
  • TANZ STALIN!
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #42 am: 17. Juli 2009, 13:40:26 Uhr »
Name: Yossarian (Kurz auch Yoss genannt)
Rasse / Herkunft: Mensch, männlich, weiß, stammend aus einer kleinen siedlung in der Wildnis in der Nähe von Bunkerstadt
Alter: 23
Größe und Gewicht: 171cm, 72 Kilogramm
Augen: Grün
Haare: Lang Schwarz, zum Zopf gebungen

Aussehen / Erscheinung:
Spoiler for Hiden:
Yossarian hat lange schwarze Haare die er zumeist zu einen Zopf gebunden hat damit sie ihn wärend Kämpfen oder der Jagd nicht stören. Dazu trägt er Kleidung
die ihm im Ödland beim heranpirschen möglichst unsichtbar macht. Seine Weste die bietet zwar keinen Schutz aber einigen gut ereichbaren Stauraum. Man sieht
ihn an das er ein praktischer Mensch ist, er trägt keinen Schmuck oder andere Sachen die ihn beim schleichen stören könnten oder ihn auffallen lassen.

Charakter / Besonderes:
Spoiler for Hiden:
Yossarian ist in erster hinsicht ein Jäger, er hat von Kindheit an gelernt zu Jagen. Er ist äußerst vorsichtig und Kämpft bevorzugt aus der Distanz. Durch
seine Ausbildung hat er gelernt wie man mit einen Gewehr auf hohe Distanz gut treffen kann, das weite offene Ödland ist sein Element, enge Räume und
verwinkelte Höhlen nicht. Ein weiterer nachteil daran ist das er nicht mit automatischen Waffen umgehen kann, er hatte noch nie eine benutzt und hat somit
keine vorstellung davon wie es ist eine abzufeuern.
Yoss ist desweiteren Praktisch veranlagt, er brauch keinen unnötigen Firlefanz, wichtig für ihn ist das er alles hat, kann und tut um seine Ziehle zu erreichten und seine Ziehle sind Hauptsächlich Überleben, Essen und Trinken.

Körperliche Fähigkeiten:

Linkshänder

Positiv

+ Gelenkig (Von natur aus scheint er aus Gummi zu bestehen)
+ Akrobat (Das Ödland ist Gefährlich, Yoss hat gelernt das man am besten dort lang flüchtet wo andere nicht durchkommen)
+ Athletisch (Die zweite vorraussetzung um erfolgreich die Flucht ergreifen zu können ist schneller und länger rennen zu können als andere)
+ Überdurchschnittlicher Sinn (Auge) (Sein durch Training zum Jäger das von klein auf stattfand hat diesene Sinn am meisten Geprägt)

Negativ

- Ohne Rüstung (Um sich flink Bewegen zu können und durch enge stellen zu kommen ist eine Rüstung nur hinderlich und mal ganz im ernst wer seine "Beute" auf
hohe distanzen erlegt braucht keine Rüstung)

Fähigkeiten

Positiv

+ Guter Schütze (Bedingt durch Ausbildung)
+ Guter Scharfschütze (Bedingt durch Ausbildung)
+ Schleichen (Bedingt durch Ausbildung)
+ Naturbursche (Erfahrungswerte durch die Jagt)
+ Handwerker (Büchsenmacher) (Er hat gelernt wie man Waffen modifiziert, Ersatzteile herstellt und Repariert. Große Waffen sind in allerdings ein Rätsel und
in Energiewaffen fließt Strom... wie auch immer das geht)

Negativ

- Computerheini
- Umgang mit High-Tec
- Begnadeter Nahkämpfer
- Automatische Waffen

Sprachen:

English 4
Sipplingssprachen und -dialekte 1 (Das leben in der Wildnis fürte dazu das man auch mit "Wilden" handeln muss, naja mehr als "Ich Geckohaut, du blinkende Kronkorken" is auch nich drin)

Ausrüstung

Kleidung
Ein altes Sandfarbenes T-Shirt, eine dreckige ausgeblichene Jeans, mit Gürtel, dazu einen sandfarbenen Cowboy Hut und ein Mundtuch in auch in dieser Farbe, Yoss will halt beim anschleichen nicht so schnell gesehen werden. Dazu noch eine Weste und eine kleinen Rucksack worin er alles möglich verstauen kann, Sandfarbe versteht sich.

Bewaffnung:
1x Mosin-Nagant 7,62 x 51 mm NATO (Geschultert an Riemen)(siehe Biografie)
1x Jagdmesser (Gürtel, hinten) (Eigentlich ist es ein Werkzeug aber ein Messer im Bauch ist ein Messer im Bauch)

Munition:
5x 7,62 x 51 mm NATO  (Mosin)
4x 5 Schuss 7,62 x 51 mm NATO Ladestreifen (Munitionstasche Weste)
13x 7,62 x 51 mm NATO (Rucksack)

Medizinische Utensilien:
3 Rollen Verbände und 10x Pflaster (Tasche Weste)
50g Heilpulver (Rucksack)
2x Stimpack (Rucksack)

Zeug:
1x Feldflasche mit Wasser (Tasche in Weste)
3 Port. Geckoflieisch, Gepökelt (Rucksack)
3L Kanister mit Wasser (Rucksack)
1x Sonnenbrille (Tasche in Weste) Gerade Pfand beim Doctor in Cut Paradies

Finanzen:
0 Dekcel

Yossarians Leben vor dem Cafe:
Spoiler for Hiden:
Yossarian stammt aus einer kleinen Siedlung in der nähe von Bunkerstadt (Nördlich). Von seine Kindheit an wurde er von seinen Vater, der ebenfalls Jäger war, zur Jagt ausgeblildet. Dies beinhaltet Schleichen, Verstecken, genaues Schießen über größere entfernung, schnelles Laufen (es ist besser einen Kampf aus den weg gehen zu könne als daran zu sterben). Als Kind Turnte er auch viel rum Kletterte durch Kaputte Häuser durch die damit verbundenen stürze lernte er bald besser zu fallen und in seiner Jugend lernte er dieses Talent für die Jagd und den Überleben im Ödland zu verwenden und Auszubauen.

Im Alter von 16 Jahren fand Yossarian in den Trümern einer für ihn nicht näher zu bezeichneden Stadt eine alte verrostete Mosin-Nagant, dort war wohl mal ein Museum, da er selber kein eigenes Gewehr hatte (er verwendete zur Jagd ein Gewehr seines Vaters) nahm er sie mit. Er wollte sich diese von einen ihn bekannten alten Büchsenmacher der in der Nähe seines Dorfes wohnnte restaurieren lassen, dies konnte er sich aber nich leisten. Doch der Büchsenmacher schlug vor bei ihn in die Lehre zu gehen, so lernte Yoss neben der Jagd auch wie man Waffen Repariert, Modifiziert und mit den richtigen Werkzeug ersatzteile herzustellen. Er könnt Theoretisch sogar eine Waffe bauen aber das hat er noch nie ausprobiert und wer hat dafür schon alle Maschienen und Materialien. So restaurierte er die Mosin-Nagant und modifizierte die Mechanik so das sie Linkshändig zu bedinen ist und man die weiter verbreiteten, da früher vom Militär verwendeten, 7,62 x 51 mm kugeln darin verwenden kann. Diese Waffe ist ihn ans Herz gewachsen er wird sie wohl nur schweren Herzens gegen eine bessere tauschen können.

So lebte er von der Jagt und den Reparieren von Gewehren in seinen Dorf,unterwegs auf der Jagt trieb er hin und wieder Handel mit wilden Stämmen wodurch er brocken ihrer Sprache lernte. Doch als er eines Tages von der Jagd zurückkam musste er feststellen das sein Dorf überfallen und niedergebrannt wurde, es gab keine übelebenden. Er fand in den überresten der Familien Hütte Vaters Weste die wie durch ein Wunder nicht geplündert wurde und nahm sie an sich. Dann zog er richtung Süden ins Ödland...
« Letzte Änderung: 09. August 2009, 13:00:44 Uhr von Yossarian »
Ich bin eine Schande für eine Signatur, und das wird sich nicht ändern, jedenfalls nich bis den Depp der mich erstellt hat etwas besseres eingefallen ist.

Offline Zenturio

  • Heilige Granate
  • Beiträge: 3.832
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #43 am: 06. August 2009, 15:26:10 Uhr »
Name: Thomas Grunt (Mensch, männlich)
Alter: etwa 25
Herkunft: Farm um den Hub herum
Größe: ca. 1,71m




Aussehen:
   Sein Kopf ziert ein blonder Schopf,
   der allerdings bereits große Geheimratsecken und ein großes Loch am Hinterkopf
   aufweist. Seine Haare sind etwas wild und zerzaust. Hier und da stehen ein paar Sturzeln auf.
  Thomas trägt einen Drei-Tage-Bart. Alles im allen wirkt er etwas ungepflegt, aber nicht hässlich.
   Sogar attraktiv, wenn man eher auf die ländlicheren Typen steht.
   Seine Augen sind fast Tiefblau.

Kleidung:
    Seine Kleidung erinnert mit einem rot-weiß karierten Hemd und blauer Latzhose eher an einen  Bauern.
    Aber brauner Ledermantel und Cowboystiefel reißen das Bild wieder leicht herum zu einem Mann, der das Gesetz vertritt und achtet.
    Seine Waffe trägt er an einem Gürtelhalfter unter dem Mantel.
    An einer Kette baumelt eine Polizeimarke der NKR. "Sonderermittler" steht auf ihr. Diese verstaut er in der Vordertasche der Latzhose.
    Ein Strohhut, der wie ein Cowboyhut gebogen ist, trägt Thomas als Sonnenschutz.


Attribute:
      Rechtshänder
   Positiv
      - Charismatisch
      - Athletisch
      - Geschickt
      - Zäh
   Negativ
      - Abergläubisch



Fähigkeiten:
   Besonders
      - schleichen
      - lesen und schreiben
      - Guter Schütze(2x als V- Punkt)
      - Schlösser öffnen
      - Begnadeter Nahkämpfer
      - Scharfschütze (als V-Punkt)
      - Sprengmeister (als V-Punkt)

   Unfähig
      - Politikexperte
      - Bunkerwissen
      - Archäologe

Geschichte:
Spoiler for Hiden:
Thomas Grunt wuchs als Sohn einer Famerfamilie am Hub auf. Als ältester von 6 Kindern half er immer beim Bramin hüten, aber war sich sicher, dass er seinen Vater nicht den Hof abnehmen würde, wenn dieser mal nicht weiter konnte. Mit 16 machte sich Thomas auf um im Hub sein Glück zu machen. Die Farm musste eben der zweite Bruder übernehmen, wenn dieser mal alt genug war.
Schnell weckte die Polizei vom Hub das Interesse des Jungen und er fieberte einer Ausbildung entgegen.
Thomas machte sich ausgezeichnet und wurde dank eines guten Ausbilders sogar Klassenbester. Er lernte lesen, schreiben, schießen und vor allem Gesetze. Die ihn faszinierten wie kaum etwas anderes zu dieser Zeit.
Er war angetan von ihrer Einfachheit und Klarheit. Die NKR baute auf ihnen und somit auch auf Thomas und das wollte er niemals untergraben.
Streifendienst und die niederen Tätigkeiten konnte er in einigen Jahren hinter sich lassen und wurde Sonderermittler.

Ausrüstung:
   - Rucksack
   - FNP 45er (14 Schuss) http://world.guns.ru/handguns/fnp45-2.jpg
   - 4x 45er Magazine
   - Kampfmesser
   - NKR Sonderermittlungs Marke
   - 2 Wasserflaschen
   - Geld 400 Deckel
   - Zahnbürste
« Letzte Änderung: 06. August 2009, 15:45:38 Uhr von Zenturio »
Zitat
"Die Philosophie ist geschrieben in jenem grossen Buche, das immer vor unseren Augen liegt; aber wir können es nicht verstehen, wenn wir nicht zuerst die Sprache und die Zeichen lernen, in denen es geschrieben ist. Diese Sprache ist Mathematik, und die Zeichen sind Dreiecke, Kreise und andere geometrische Figuren, ohne die es dem Menschen unmöglich ist, ein einziges Wort davon zu verstehen; ohne diese irrt man in einem dunklen Labyrinth herum."
Galileo Galilei

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

  • Global Moderator
  • Bunkerbewohner
  • Beiträge: 13.588
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #44 am: 06. Januar 2010, 22:02:34 Uhr »
Name: Vastin

Alter: 38

Rasse: Mensch

Aussehen: glatze(Haarfarbe Blond)t, blaugraue Augen, drahtig und muskulös, 1,93m, viele Narben am Brustkorb und Armen, eine Narbe die fast über das Auge verläuft, an der linken Hand fehlt der kleine Finger

Ausrüstung: Wüstentarnkleidung unter der Robe, ein Stab

Vastin in Kampfmontur


Vastin locker gekleidet



Besondere Fähigkeiten:
- Fahren von Kraftfahrzeugen
- Lesen und schreiben
- Umgang mit Energiewaffen
- guter Schütze (2x)
- erste Hilfe
- guter Geschäftssinn (V)

Unfähigkeit:
- Archäologie
- Schleichen
- Taschendiebstahl

Körperliche Attribute:
- Zäh
- Muskulös (V)
- gute Gesundheit
- hohe Schmerztoleranz

   Negativ:
- vernarbt

Sprachen:
- Englisch 6 (Muttersprache)
- Neu Latin 4 (halt so unterwegs aufgeschnappt))

Besonderheiten:
- Besitzer des Cafés
- starker Raucher
- leichter Psychischer Schaden, aufgrund seiner Vergangenheit

Story:
Vastin war der einzige Sohn eines Farmers in der Nähe von New Reno, mit 19 war er das Leben auf der Farm Leid, er verlie� seine Familie um in New Reno sein Glück zu versuchen.
Natürlich verlief alles anderes als er sich das vorgestellt hatte!
Er wollte ein berühmter Boxer werden, das einzige was er von seiner Boxkarriere behielt war eine mehrfach gebrochene Nase.
Das Leben in New Reno ist nicht einfach oder fair, dies führte dazu das Vastin sich mit kleineren Inkasso Aufträgen von Zuhälter oder der Mafiafamilien über wasser hielt.
Aber die vielen kleinen Aufträge, die er oft für die Familie Wright erledigte, ermöglichten es ihm die Gunst des alten Wright zu erlangen.
Vastin lernte ein der Töchter des alten Wright kennen, Evelyn.
Nach einem Jahr heirateten Vastin und Evelyn mit dem Segen des Alten.
Evelyns Ehemann wurde von der Familie mit offenen Armen aufgenommen.
Nach einem halben Jahr war Vastin ein vollwertiges Mitglied der Familie, aber seine Frau wollte unbedingt seine Eltern kennen lernen.
Evelyn hatte ihren Ehemann überzeugt seine Familie zu besuchen, natürlich wurden die beiden von drei weiteren Wrights begleitet.
Die kleine Gruppe erreichte die Farm von Vastin Familie, doch seine Eltern waren von Raidern getötet wurden.
Die kleine Gruppe wurde von den Raidern überfallen.
Die zwei der drei Wright Männer wurden von den Schläger erschossen, während Vastin versuchte seiner Frau Zeit die Flucht zu ermöglichen. Doch die Raider erschossen Vastins Frau, danach bearbeiteten sie Vastin mit ihren Schlagringen und Messern, genau wie den letzten Wright.
Nach dem sich die Raider sich aus dem Staub gemacht hatten, kroch Vastin zu der Leich seiner Frau.
Das nächste woran sich Vastin erinnerte war, dass er unter Schmerzen im Hause der Wrights auf gewacht war.
Der letzte der Wright Wachen den die Raider bearbeitet hatten, hatte es geschafft die Wrights zu informieren.
Der Alte hatte die Raider von seinen Jungs suchen lassen, aber sie wurden nicht gefunden.
Als Vastin wieder Genesen war, wurde er zu einer Unterredung mit seinem Schwiegervater berufen. Der Alte gab Vastin genügend Geld sich weit weg anzusiedeln, da der Alte in seiner Trauer Vastin nicht mehr sehen wollte, da er immer an seine Tochter erinnert wurde.
Danach verlies Vastin New Reno für die nächsten 5 Jahre.
In dieser Zeit schuf sich Vastin eine neue Existenz, in seinem Cafe.
Nach seiner selbst gewählten Einsamkeit in seinem damals unbekanntem Cafe, kehrte Vastin noch einmal zu dem alten Wright zurück, bei diesem Besuch knüpfte er Kontakte zu den anderen Familien.
Der alte Wright duldete Vastin wieder als ein Familien Mitglied, doch er wollte das Vastin sich nicht in New Reno niederlässt
Männer sind wie Mikrowellen: Von einer Sekunde auf die nächste auf Betriebstemperatur. Frauen sind anders.
Kleiner Tipp von Oma: Du musst den Ofen erst anheizen, bevor du den Kuchen reinschiebst!

I fear no evil, for i am fear incarnate!

Zitat
LEXX sagt: Kein Wunder, dass es Kriege gibt. Es ist einfacher, dämlichen Menschen eine reinzuhauen, als jahrelang auf sie einzureden.

Ein Tag ohne Banane, ist wie ein Tag ohne Sonne.

<F0>: Widerstand ist F0lem

Kane

Offline Sheenashey

  • Karawanenwache
  • Beiträge: 92
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #45 am: 11. August 2010, 11:14:51 Uhr »
Ivory "Ivy" Caldret

~Quelle: Deviantart / Artist: evans7

Name - Ivory 'Ivy' Caldret
Rasse - Mensch
Geschlecht - Weiblich
Alter - 24
Größe - 1.71m
Gewicht - 57 kg
Haarfarbe - Blond
Haarschnitt - Langhaarig, meist offen
Augenfarbe - Hellblau
Haupthand - Rechts
Herkunft/Heimat - Bunkerstadt
Sprachen - Englisch
Beruf - Wächterin / Aufseherin der technischen Anlagen


Kurzbeschreibung
Ihr altes Leben hinter sich lassend, ihre Familie vergessend, ihrer Heimat den Rücken zukehrend ist Ivory eine neugierige, redselige Neu-Ödländerin, die mit ihrem Aussehen zwar beeindrucken kann, es jedoch eigentlich nie will. Ausgestattet mit einem tiefen Verständnis für schaltkreisige Wesen, ist sie sofort zur Stelle, wenn es darum geht, postmoderne Netzwerke zu flicken, alte Roboter wieder halbwegs zum Laufen zu bringen oder aber schlicht einen Nachkriegsrechner zu hacken. Wo andere mit Granaten jonglieren, tut sie selbiges mit Schaltkreisen oder wahlweise mit Worten. Als lebensfrohe, leicht naive und hoffnungslos schlechte Spielerin streift sie im Ödland umher, schnatternd, sich an Geld und neumodischem Schrott begeisternd. Doch hüte sich, wer sie reizt: Sie weiss, wie man mit Fernwaffen umzugehen hat und sie weiss, wohin sie zielen muss, damit es richtig wehtut - Zur Not auch über viele Meter hinweg mit angelegtem Gewehr und Adlerblick.

Aussehen
Ivory mag 'edle' Kleidung, sofern man denn im Ödland davon sprechen kann. Bunkerstadt hatte stets enge Richtlinien, und so eng, wie die Regeln waren, so waren auch die Uniformen - kratzig, eng, freiheitsraubend. Nun, da sie nicht mehr an die Ketten ihrer Heimat gebunden ist, probiert sie Neues aus. So hat sie eine Vorliebe für Lederkleidung entwickelt... Ledermäntel, Lederjacken, Lederhandschuhe... Brahmins sei Dank, dass es so etwas gibt. Auch trägt sie gerne Schmuck, auch wenn dieser -nebst horrenden Preisen- nur schwerlich aufzutreiben ist. Doch es findet sich immer ein wenig Metall, und mit ein wenig Fingerfertigkeit wird daraus mal das ein oder andere Ornament für Körper und/oder Waffe. Entgegen ihres sportlichen Eifers jedoch trägt sie ihre Haare -zum Trotz ihrer Erfahrung- meistens offen und kaum durch Gummis oder Haarspangen gebändigt. Das mit-auffälligste Merkmal wird jedoch eine kleine, zur Gürtelschnalle umfunktionierte Platine sein, die sie meistens samt Gürtel um die Hüften trägt, das andere ist ihre heissgeliebte 10-mm-Pistole in einem Halfter an besagtem Gürtel. Ohne diese Waffe geht sie nirgendwo mehr hin, da es so viele Situationen gab, in denen sie auf die Schusskraft setzen konnte. Alles in allem ist ihr Stil nicht zu gewagt, aber auch nicht zu militärisch oder aufreizend... sie mag nur Leder. Und schwere Stiefel. Alte Polizei-Angewohnheit.

Persönlichkeit
Ihr Verhalten ist durch viele kleine Geschichten und Vorfälle stark geprägt worden... Wie genau sie in manchen Situationen reagieren wird, ist zwar stets unklar, aber sie wird fast alles mit einem gewissen Humor sehen. Sie war -trotz des Umfelds- bei ihrem Beruf als Polizistin und Technikerin schon immer diejenige mit den Sprüchen, und so wird es wohl auch weitergehen. Manche sagten eins, dass sie einige ihrer Schaltkreise in ihre Computer eingebaut hat und so ab und an ein wenig verwirrt reagiert, oder übermäßig übellaunig- alles in allem ist sie jedoch ruhig und freundlich gesinnt. Helft den Schwachen, aber vergesst nicht, euch belohnen zu lassen. Man ist immerhin keine Wohlfahrt, wohl aber jemand, der gern wohl fährt. Auch ist ihre Menschenkenntnis recht zielsicher. Wen sie leiden kann, lässt sie es wissen, wen sie nicht leiden kann, lässt sie kaum etwas wissen. Man spürt Zuneigung oder Abneigung sehr bei ihr, denn es gibt keine Grauzonen zwischen "Freund" und "notwendiges Übel". Ihre Persönlichkeit jedoch wird zu einer völlig anderen, wenn es um soetwas wie "Technik", "Kampf" oder "Kampftaktik" wird. Professionelles Verhalten setzt sie spätestens bei den letzten beiden Feldern voraus, denn als Polizistin wurde sie daraufhin geschult. Sie kann keine Kriege führen, aber wie man sich in Schlachten schlägt, weiss sie sehr wohl. Da wird aus der blondhaarigen Frau eine wehrhafte Schützin, wenn es denn wirklich sein muss.


Perks und Körperliches

Lesen & Schreiben
Eine Vorraussetzung aufgrund ihrer Ausbildung. Menschen in Bunkerstadt sind ziemlich modern und gebildet... warum also nicht von diesem Luxus profitieren?

Computerheini / Umgang mit High-Tech
Als technische Mit-Leiterin der  Einrichtungen in Bunkerstadt war es ein Muss für sie, sich mit den Geräten vertraut zu machen. Aus Arbeit wurde Hobby, aus Hobby wurde Leidenschaft, und so ist sie ziemlich versiert in technischem Allerlei beinahe jeglicher Art.

Gute Schützin / Gute Scharfschützin
Was wäre eine Wächterin ohne die Fähigkeit, eine Waffe zu führen? Auf jeden Fall weniger gut, als mit der Fähigkeit zu schießen. Komischerweise schießt sie sehr gerne aus sicherer Distanz. Rührt wahrscheinlich von einigen Arbeitstagen auf den Lasertürmen her - sie kann schießen und kann nicht erreicht werden. Strategisch sicher am sinnvollsten.

Unfähigkeit - Spieler
Ivy ist nicht dumm. Sie versteht die Regeln eines jeden Spiels, wenn man es ihr zeigt. Jedoch scheint sie Spielerpech geradezu magisch anzuziehen, sodass sie auf eine lange Liste an Niederlagen herabsehen muss.

Unfähigkeit - Geschäftssinn
Zwei Jahre in nahezu grenzenloser Freiheit verleiten einen zu vielen Dingen. Auch zum unnötigen Deckel-ausgeben. Sie ist eine wahre Meisterin dadrin, sich unnötiges Zeug zuzulegen, und das auch noch zu völlig übertriebenen Preisen. Eine Zier-Granate zur reinen Abschreckung? Das war ihr größter Traum... bis sie eines Tages im Kampf diese Granate für eine echte hielt und warf. Mit natürlich ausbleibender Wirkung...

Unfähigkeit - Politikwissen
Kommunismus, Diktatur, Sozialisten, Anarchisten, Bierkisten... Das alles sind absolute Metrostationsgebiete für sie. Sie hat einfach keine wirkliche Ahnung von den leitenden Institutionen im Ödland... sie weiss nur, dass Mutanten sehr böse und die Enklave etwas seltsam ist. Das war es aber auch schon.

- - -

Intuition
Als Wächterin muss man die Guten von den Bösen unterscheiden können. Man darf sich nicht nur auf sein Glück verlassen dürfen. Welches Kabel man aus einer Bombe zieht, ist geplantes Kalkül, eine Entscheidung, die stets auf langem Nachdenken und harscher Beobachtung erfolgt.
Nun, bei jedem anderen mag das so sein. Bei Ivy ist es schlicht weibliche Intuiton.

Geschickt
Ivy ist eine Frau. Es ist also beinahe schon von Natur aus gegeben, dass sie sich, was ihre Bewegungen angeht, graziler anstellt als manche. Durch ihre Figur hat sie ohnehin schon so manch unbewussten Vorteil, durch ihre Ausbildung einen weiteren... und sie mag es, anmutig zu wirken. Ein wenig zumindest.

Athletisch
Ivy macht nicht viel Sport, aber sie ist ausdauernd und gut gebaut. Nicht zu dick, nicht zu dünn und alles in allem in wirklich guter Form und Verfassung. Sie ist keine Supersportlerin per se, aber dennoch jemand, der durchaus anstrengende Sachen gut überstehen kann.

Herausragender Sinn - Sehen
Jahrelange Schulung ihrer sehr guten Augen führten dazu, dass sie sehr weit und sehr klar sehen kann. Nicht zuletzt bei Schusswechseln macht sich ihre Präzision bemerkbar - auch, wenn sie jemanden mit ihren sehr blauen Augen ansieht, hat man das Gefühl, sie sehe 'mehr' als bloß das Äußere.

Suchtgefahr
Sie war jung, sie hatte das Zeug... und was sie danach hatte, waren unsägliche Kopfschmerzen, leichter Erinnerungsverlust und Tagelang keinen Appetit. Sie wusste, warum ihr Körper Nahrung und Wasser mied und stattdessen das 'Zeug' haben wollte, jedoch überwand sie sich, es nicht mehr zu nehmen. Seitdem hat sie nie wieder Mentats genommen, aus Angst, rückfällig zu werden. Außerdem vermutet sie, dass ihr Körper bei anderen Medikamenten ähnlich reagiert, weshalb sie jene meidet.


Geschichte

Ivy's Geschichte beginnt vor 24 Jahren in Bunkerstadt. Einer der Geburtenzyklen war wieder angebrochen, und Ivory Caldret, wie sie später mit vollem Namen heißen würde, war ebenfalls mit dabei. Nicht als Frau, die gebar, sondern als Kind, das geboren wurde. Es war wohl Sommer im Ödland, und heute hat sie ihren genauen Geburtstag bereits vergessen, aber sie würde von sich sagen, sie sei 24. Als Tochter zweier Bunkerstädter, die stets gewissenhaft und loyal gegenüber ihrer Heimat waren, wurde ihr schon früh das Wesen des richtigen Verhaltens dargelegt.

-Achte auf Bunkerstadt, denn dies ist deine Heimat, dein sicherer Hafen im Ödland. Fürchte die Mutanten nicht, sondern vertreibe sie von deinem Boden, denn sie bringen Schmutz und Verseuchung...-

Solche und ähnliche Leitsätze musste sie Tag für Tag aufsagen, um bei ihren Eltern etwas zu essen bekommen zu dürfen. Sie legten viel Wert darauf, dass ihre Tochter 'Mit dem Strom' schwamm. Sie duldeten keine Aktionen, die gegen den Strich, gegen das Wesen ihrer Heimat gingen. Ihr Vater, Roman Caldret, war Wächter Bunkerstadt. Er sorgte für Recht und Ordnung, verhaftete jene, die sich gegen die Gesetze auflehnten, achtete darauf, dass der Stadt kein Schaden zugefügt wurde. Niemand begann eine Straftat in seinem 'Paradies', wenn er Schicht hatte. Er war angesehen unter seinen Kollegen, und so kam Ivory bereits früh in Kontakt mit den harten, durchgreifenden Seiten der Stadt.
Ihre Mutter hingegen, Eve Caldret, war eine Geistliche in der Stadt. Sie war eine Gottesgläubige. Sie half anderen, zweifelnden Menschen, indem sie rechtschaffende Reden in der kleinen Kirche hielt. Sie arbeitete viel und gewissenhaft, damit andere ihren Glauben anerkannten und Bunkerstadt als das sahen, als dass sie es sah: Als Paradies. Als Hafen. Als der Ort, andem sie leben konnte, ohne Angst, erlöst von allen Raidern und Bestien und Mutanten. Ihre Werte und Richtlinien wollte sie natürlich an die nächste Generation weitergeben, sprich: an ihre Ivory.

Jedoch war die gegen diese.. Indoktrination weitesgehend "immun".
Sie war damals, vor vielen, vielen Jahren ein aufgewecktes, junges Mädchen. Schon damals hatte sie eine ziemliche blonde Mähne, ihr Lachen war recht laut -sofern sie denn lachte-, und ihre Interessensgebiete waren ihrem Vater ähnlich. So war sie recht früh in Waffen und Gesetzeseinhaltung interessiert und mochte die Arbeit, die ihr männlicher Elternteil ausführte. Sie hatte schon früh auch andere Interessensgebiete. So war sie mehr als geschickt, was die modernen, technischen Errungenschaften von Bunkerstadt anging. Computer, elektronische Mechanismen, manche Roboter.. all das war schon bald ihre Welt. So war es nicht verwunderlich, dass sie ebenfalls Wächterin werden wollte, denn dieser Beruf eröffnete es ihr ebenso, die Technik in beruflichem Rahmen studieren zu können. Das Leben verlief also bisher in ihrem Sinn.

Ihr Beruf wurde jedoch alsbald zu ihrer Leidenschaft. Bunkerstadt schickte von Zeit zu Zeit Jägertrupps aus, welche sich um Supermutanten, Ghul-Ansammlungen vor den Toren der Stadt oder aber auch Raidergruppen kümmerten. Oft war Ivy nicht dabei, jedoch begleitete sie jene Trupps ein paar seltene Male bei ihrer Mission. Ausgerüstet mit ihren guten Augen und einem geliehenen Scharfschützengewehr erlegte sie ab und an feindlich gesinnte 'Zielobjekte' mit einem Treffer. Es war eigentlich immer mehr Glück als wahres Können, jedoch eignete sie sich auch hier eine neue Passion an: Die Kunst, aus der Ferne zuzuschlagen und das Momentum des Abzugs zu vervollkommnen.

Jahre vergingen, und sie wurde immer erfahrener. Bald schon kannte sie die Rechner und Anlagen Bunkerstadts recht gut, sie wurde von den Kollegen als fähige Wächterin anerkannt und ihre Eltern waren stolz auf sie. Ihr Markenzeichen: Eine Gürtelschnalle aus einer Platine, eine 10mm-Pistole in ihrem Holster am Gürtel mit einer Gravur auf der Waffe - Ranken mit Blättern, sie bis zum Abzug den Lauf umklammerten. Efeu. Sie ritzte es selbst mit einem Messer in den Stahl, und es war eine lange, aber lohnende Arbeit. Ihre Pistole hatte sie noch nie enttäuscht, und sie hatte sie immer sorgsam repariert und gewartet.
Jedoch... trotz all der Anerkennung und des Respekts bezüglich ihrer Arbeit... fühlte sich Ivory nicht wohl. Am Anfang waren leise Zweifel da. Was sollte sie in dieser Stadt, die sie so sehr festhielt, dass es wehtat? Was sollte sie in dieser Stadt, wo die Tore wie eine Käfigtür waren, wo die Gesellschaft in eine stets gleiche, nie sich ändernde Richtung blickte? Wo die Zeit stillzustehen schien und wo Recht und Ordnung mit Gleichheit und Uniformität daherging?

Sie war 22. So alt war sie, als sie beschloss, ihrer Heimat den Rücken zu kehren.

Ihre Sachen waren schnell gepackt.. sie erkundigte sich in einigen Berichten, wie es im Ödland aussah.. besah sich ein paar Karten und sprach im Vorhof der Stadt mit vertraulichen Reisenden und lauschte ihren Berichten, die von Völlerei und Deckel-Freizügigkeit bishin zu Armut und Anarchie führten. Das Ödland war ein sich stets wandelnder Ort. Wo es einen Tag sicher war, konnte am nächsten der Tod lauern. Wo freundliche Gesichter auf die Waffe blickten, zogen sie am nächsten Tag ihr eigenes Gewehr. Und obgleich sie unsicher war, sie ging mit der Karawane, die ihr gestattete, mitzugehen. Sie kehrte Bekannten und ihrer eigenen Familie den Rücken, um etwas vom 'Mythos Ödland' mit ihren eigenen Augen zu sehen. Ihre Bewaffnung war nur eine Jagdflinte und ihre geliebte Pistole, in ihrem Militärrucksack nur spärlich ein paar technische, kleine Bauteile, Bücher, Munition und Versorgung, aber dennoch fühlte sie, dass sie sich nicht besser hätte ausrüsten können. Bunkerstadt nicht eines Blickes mehr würdigend, ging sie durch das Tor und ward bis dato nicht mehr in ihrer Heimat gesehen.

Sehr wohl aber in Spelunken und halbwegs namhaften Städten wie zum Beispiel Redding. Es war Freiheit, manifestiert in Gebäuden und Menschen gleichermaßen. Ivy liebte solche Städte. Für sie war es befreiend, so viel Neues, so viel Ungebundenes zu sehen. Viel wurde dort feilgeboten, und manches wurde auch unter der zerbrochenen Ladentheke abgehandelt. Prostitution gegen Deckel, Waffenhandel und Medikamentenschmuggel waren an der Tagesordnung -
Alles in allem also eine wundervolle Welt für Ivy, die die neuen Eindrücke wie ein Schwamm in sich aufsog und diese Welt so viel besser fand als die immergleiche wie in Bunkerstadt. Kulturschock: Fehlanzeige. Unnötig zu erwähnen, dass sie in diesen zwei Jahren, in der sie nun im Ödland weilt, ein wenig verdorben wurde. Um Deckel zu bekommen, ist eigentlich fast alles recht - Söldner-Aufträge, Geleitschutz, sogar leichte Reparaturaufträge.. das alles hat sie bereits angenommen und mehr oder minder gut hinter sich gebracht. Ihre naive Seele wird zwar öfter mal hinters Licht geführt, aber sie hält sich bisher ganz gut im trockenen Ödland von Amerika. Auf ihre leicht niedliche, leicht naive, aber eigentlich immer freundliche Art.


Inventar

Waffen:
- Jagdgewehr + 2 Magazine .223er
- Gravierte 10mm-Pistole, 2x 12 10mm-Patronen in je zwei Magazinen
- Halterung für Gewehr und Pistole
- Jagdmesser + Scheide
- Splittergranate (1)
-Explosivgranate (2)

Körper:
- Massiv scheinende Lederstiefel
- Lederjacke
-Trenchcoat aus Leder
-Lederhandschuhe mit kleinen Metallspikes
- Lederhose
- T-Shirt / Oberteile / Tanktops (3/ 2 / 2 )
- Unterwäsche (3)
- Paar Socken (4)
- Lederarmbänder
- Bandana
- Gürtel mit einer Platinen-Schnalle (selbst gebaut)
- Ein Paar Lederhandschuhe
- leicht zerrissene Jeanshose (dunkles Blau und etwas dreckig)
- Militärrucksack (groß)

Hygiene:
- Zahnbürste
- Ein bunter Plastikbecher
- Kamm / Bürste
- Nagelfeile
- Ein Stück Seife
- Eine Rolle Klopapier

Medizinisches:
-Desinfektionsflasche (1)
-Erste-Hilfe-Köfferchen (1)
-Stimpaks (3)

Werkzeug und Nützliches:
- ein Satz alter Maulschlüssel
- ein Hammer
- diverser Technikschrott, darunter alte Computerteile und mehrere Chips
- Haarnadeln (3)
- Multitool
- Zangen, Schraubenzieher (fast vollständig)
- Feuerzeug
- Schüttellampe
- Einige Komponenten eines Taschenrechners
- Einige Meter isolierter Kupferdraht
- Einige Metallstreifen für den Kopfbügel
- Dichtmasse
- Lötkolben
- Schweißerbrille
- Kleinere Elektroniker-Ausrüstung (Bestehend aus: Kabeln, kleinen
- Überbrückungskabeln, Akkus, E-Zellen, zwei einfachen Platinen, Sensoren,
- Bearbeitungswerkzeug wie Kant-Schlüsse, etc)
- Tastatur und Kugelmaus (gebraucht, leicht beschädigt)
- Kupferdraht, Kabel, Fernsteuerung
- Headset (gebraucht) samt Kabel zum Anschließen

Nahrung und Zubehör:
-Brotbox
-Tragetüte
-Instant-Zeug
-Wasserflaschen (3 Stück)
-Dörrfleisch (Brahmin, Leguan, Maulwurfsratte) => Reicht für 3 Tage
-Wasserschlauch (voll)
-Besteck (Zwei Teller, zwei Gabeln, zwei Messer, zwei Löffel, zwei Becher)
-Salz
-Ein Fläschchen Essig
-Vitamin-Tabletten

Bücher:
- Ein wissenschaftliches Buch
- Ein Elektronik-Fachbuch
- Survival-Handbuch
- Uralter Manga (X de Clamp, Vol.6 / lädiert)

Sonstiges:
- Schlafsack
- Bleistifte (3)
- Kugelschreiber (1)
- Papierblätter (4)
- Nadel und Faden
- Ein Hanfseil
- Umhängetasche

Geld:
Im Deckel-Beutel: 30 Deckel


Quests / Aufträge
---


Soziale Kontakte
---


Killcount
---
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2010, 13:27:03 Uhr von Sheenashey »
Fear the She-Chop! >0<
The spoon of doom! I have the power to eat soup!

Offline Hellfreezer

  • Raider
  • Beiträge: 250
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #46 am: 11. August 2010, 12:26:17 Uhr »
Name: Jan Creston
Alter: ca. 34 Jahre
Hautfarbe: gebräunt
Haarfarbe: schwarz
Größe: 1.76m

Aussehen: Aus der Entfernung sieht Jan wie ein gewöhnlicher Ödländer aus, wenn er näher kommt erkennt man deutlich die gebräunte Haut die auf ein Leben unter freiem Himmel hindeutet. Ansonsten erkennt man keine wirklichen Auffälligkeiten auf die Entfernung, bei näherem hinsehen erkennt man allerdings die zahlreichen Narben die überall auf dem Körper verteilt sind. Seine Frisur besteht aus kurzen, schwarzen drahtigen Haaren. An den Füßen trägt er braune Lederstiefel, gefolgt von einer blauen, abgewetzten Jeans mit braunem Ledergürtel, desweiteren trägt er ein schwarzes T-Shirt welches einige Löcher aufweist und darüber trägt er einen braunen abgenutzten Ledermantel. Auf dem Rücken sitzt ein dunkelbrauner Brahminrucksack, zusätzlich hat er ein abgesägtes Schrotgewehr an seinem rechten Oberschenkel in einem selbstgebastelten Halfter stecken, auf der linken Seite hat er ein normales Kampfmesser, in einer Scheide, an seinem Gürtel hängen. Um den Hals trägt er ein Lederbändchen an dem einige, verschiedengroße Geckokrallen aufgefädelt sind, ansonsten trägt er keinen weiteren Schmuck.

Lebenslauf: Jan wurde in Klamath, als Sohn eines Fallenstellers, geboren. Die Mutter starb leider recht früh so das Jan sie kaum kennenlernen konnte. Sein Vater war wie er ein normal gebauter Typ, mit den selben drahtigen, schwarzen Haaren, nebeneinander gestellt könnte man sie glatt für Brüder halten, wenn da natürlich nicht der Altersunterschied wäre. Dem Vater blieb nicht viel anderes übrig also nahm er Ihn immer mit auf die Jagd. Die bevorzugte Beute waren Geckos, da diese in Massen in dieser Gegend vorkommen. Es ging aber nicht nur darum die Geckos zu jagen sondern auch diese zu verarbeiten um noch größeren Provit daraus zu schlagen. Zu dem Beruf gehört es auch, gut zu Feilschen um einen gescheiten Preis für die Ware zu bekommen. Natürlich ist das Jagen und Fallenstellen kein ungefährlicher Job da die Geckos nicht immer in den Fallen verenden und dann demenstsprechend erledigt werden müssen. Daher kommen auch die vielen von Jans Narben, die er an allen erdenklichen Stellen hat, denn in die Enge getriebene Geckos können gefährliche Gegner sein. Schusswaffen wären natürlich eine einfache Möglichkeit die Geckos zu erlegen, allerdings sind diese relativ teuer. für einfache Leute und man brauch auch immer einiges an Munition und soviel wirft das Geckojagen auch wieder nicht ab. So vergingen die Jahre und Jan wurde ein ganz akzeptabler Fallensteller. Eines Tages waren die Beiden wieder zusammen unterwegs, aber diesmal wurden Sie von den Geckos überrascht. Es schien als wäre es eine art Rudel, es waren drei Goldene und fünf Silberne, jeder normale Söldner würde über die paar Geckos lachen, aber wenn man nur mit einem Messer bewaffnet ist das schon eine ernstzunehmende Zahl. Eine ganze Weile sah der Kampf für die Beiden recht gut aus. Doch dann würde Jans Vater in die Hand gebissen und musste das Messer fallen lassen, das nutzte ein Goldener aus und sprang ihm in Kreuz und brachte ihn so zu Fall. Jan konnte nur zusehen und musste den anderen Geckos ausweichen dir über ihn herfielen. Auf dem Boden liegend hatten die Geckos leichtes Spiel mit dem geschwächten älteren Mann. Jan hatte sich nach unendlich langen Minuten zu dem Gestürtzen rübergekämpft, leider zu spät, sein Vater lag nur noch blutüberströmt, regungslos da. Die Geckos hatten ihn übel zugerichtet, die Arme und Beine standen in unnatürlichen Winkeln ab und waren schon teilweise angefressen, daran das sich seine Brust nichtmehr zum atmen hob und sank erkannt Jan schnell das es zu Spät war. Jetzt handelte Jan einfach nach seinem Verstand der Ihm nur sagte: Hau ab bevor du auch noch drauf gehst. Er vollzog ein paar geschickte Ausweichmanöver und rannte in die Abenddämmerung davon. Erst als er nach etlichen Kilometern stehn blieb wurde ihm klar was da eben geschehen war. Als er wieder Klamath erreicht hatte, hatte sich eine große Wut in Ihm angestaut und der wollte es den Biestern heimzahlen. Überstürtzt verkaufte bzw tauschte er das spärliche Häuschen oder eher gesagt den Lagerraum mit den zwei Betten gegen eine Schrotflinte samt Munition. Am Stadtrand machte er einige Übungschüsse auf einen alten verrosteten Postkasten, erstaunlicher Weise gelang ihm dies recht gut. Mit der Waffe und ner Menge Wut im Bauch zog er los. Am Ort des Hinterhalts spürte er die Geckos auf und mähte die fünf übrigen mit der Flinte nieder. Das was von seinem Vater noch übrig war bot keinen schönen Anblick mehr die Geckos hatten fleißig an ihm genagt. Jan versuchte alle Überreste zu finden und dann in einer selbstgegrabenen Grube zu beerdigen. Es war nicht so einfach in den harten, krustigen Ödlandboden ein geeignetes Loch zu graben, deshalb sah das Grab auch nicht besonders Professionel aus, aber es schützte die sterblichen Überreste vor weiteren Aasfressern. Nachdem es vollbracht war zog er den Geckos wie üblich die Haut ab, um diese zu verkaufen. In Klamath verkaufte er sie wie üblich und versuchte seine trauer in Alkohol zu ertränken. Er besoff sich so sehr das er mehrere Tage rumgelegen haben musste, so genau kann er sich logischerweise nichtmehr daran erinnern. Jan überlegte nun was er jetzt mit sich anfangen könnte, allein wollte er nicht mehr jagen gehen, da ihn das immer an den tragischen Vorfall erinnern würde. Er tauschte die Fallenstellerausrüstung seines Vaters und seine gegen soviele Deckel ein wie er nur bekommen konnte. Am Anfang seiner neuen Abenteurer-Karriere begnügte sich Jan mit relativ einfachen Jobs, eine ganze Weile zog er als Karawanenwache mit einer Händlerfamilie umher, die anderen Wachen zeigten ihm noch den ein oder anderen Kniff wie man richtig mit einer Schusswaffe umgeht, er im gegenzug zeigte ihnen wie man sich im Nahkampf mit dem Messer verteidigt und angreift. So wurde Jan auch ein relativ guter Schütze und lernte noch einiges über das Ödland und seine Bewohner. So zog er noch einige Jahre durchs Ödland immer auf der Suche nach neuen Abenteuern, dadurch gelangte er an alle möglichen Orte im Ödland. In irgendeiner Stadt sesshaft werden kam für ihn nie in Frage, da er es liebt draußen zu sein und nich eingesperrt in vier Wänden. Es ist keine Phobie aber in geschlossen Räumen fühlt sich Jan ein wenig unbehaglich, aber das hält ihn nicht davon ab in irgendwelche Höhlen oder Ruinen zu klettern, immer auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer. Besonders reich ist Jan auch nicht durch seine Reisen geworden, aber mit dem bisschen was er hat kommt er ganz gut zurecht. Jetzt wandert Jan wieder durch die Öde auf der Suche nach dem größten Abenteuer seines Lebens.....


Körperliche Attribute:
positiv
-Stark (Als Fallensteller recht nützlich)
-Geschickt (Fallenstellen benötigt ein gewisses Können)
-Zäh (Abgehärtet durch diverse Verletzungen)
-Intuition (Immer der Nase nach)

negativ:
-Vernarbt (nicht Schön, aber selten)


Besondere Fertigkeiten:
positiv:
-Begnadeter Nahkämpfer (durch jahrelanges Jagen)
-Naturbursche (siehe Vorgeschichte)
-Erste Hilfe (recht nützlich auf der Jagd)
-Guter Geschäftssinn (durchs verkaufen der "Beute")
-Guter Schütze

negativ:
-Bunkerwissen (Bunker in Bunkerstadt mal von weitem gesehn das wars)
-Umgang mit High-Tec (was ist das?)
-Archäologe (hm, keine ahnung was früher war)


Sprachen:
English: 5 (Durchs umherziehen einiges gelernt)


Kleidung:

Braune Lederstiefel
Blaue abgewetzte Jeans (mit Gürtel)
Löchriges schwarzes T-Shirt
Abgewetzter brauner Ledermantel
Einfacher brauner Brahmin-Lederrucksack
Halfter für die Flinte


Ausrüstung:

1x Abgesägte Schrotflinte
7x 12mm Schrot-Patrone
1x Kampfmesser
2x Stimpack
3x Streifen Brahmin geschnetzeltes
1x alte Blechflasche gefüllt mit trinkbarem Wasser
513x Deckel


Quests:

Die Schweineratte bei Hedley beim Bahnhof in Boneyard abliefern


Questitems:

1x Reuse mit Schweineratte


Killcount:


« Letzte Änderung: 27. September 2010, 22:56:16 Uhr von Hellfreezer »

Offline elvis89

  • Atomsprengkopf
  • Beiträge: 2.711
  • Rockjunkie
    • the lonesome blog
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #47 am: 01. November 2010, 14:50:50 Uhr »
Name: Floyd Moreland
Geburtstag: 04.07.
Geburtsort:  NKR
Alter: 20
Rasse: Mensch, männlich
Aussehen: 1,95m groß, von der Ödland-Sonne braun gebrannte Haut, meist braune kurze Stoppelhaare, drei Tage Bart. Er hat am Oberkörper viele Narben, Bauch und Brustbereich, keine die wirklich auffällt, aber eine interessante Mischung aus Narben die von Schnitt- und Schusswunden herrühren. Die meisten Schüsse hat er auf der Brust abbekommen, die Schnitte eher auf dem Bauch.
Am rechten Arm sind ein paar vernarbte Schnitte, genauer am Oberarm. Am linken Oberarm scheinen zwei Schusswunden vernarbt zu sein.

Kleidung: Floyd trägt meist nur seine Lederhose, ein Paar Lederstiefel. Am meist nackten Oberkörper einen Gurt in dem 5 Wurfmesser stecken.
Wenn sein Oberkörper dann doch mal bekleidet ist, dann meist mit einem dreckigen, alten grauen langen Mantel.

Rüstung: Floyd trägt fast nie eine komplette Rüstung, höchstens einen Panzer am Oberkörper.



Körperliche Attribute:

+
Muskulös            -1
Intuition         -1
Zäh            -1
Athletisch         -1
Reflexe            -1
Guter Geschäftssinn      -1

-
vernarbt         +1

15 Startpunkte -6 positive Attribute + ein negatives Attribut: 10 Startpunkte


Fähigkeiten:


Schusswaffen:

Schusswaffen Grundlagen    -1
Alternative Schusswaffen   -1
Kühler Kopf         -1


7 Startpunkte verbleibend

Nahkampf
unbewaffneter Nahkampf      -1
Unbewaffneter Nahkampf2      -1
Messerkampf & Stockkampf   -1
Zweihandwaffen                          3 V-Punkte
Werfen            -1

3 Startpunkte verbleibend

Naturbursche
Naturbursche Grundlagen    -1

2 Startpunkte verbleibend

Arzt
Arzt Grundlagen       -1

1 Startpunkt verbleibend

Allgemein

Spieler            -1
Spieler 2         -1
Schleichen         3 V-Punkte

-2 Startpunkte

Unfähigkeiten
Computerheini         +1

-2 Startpunkte +1 negativ Skill = -1 Startpunkt.

1 alter V-Punkt = 3 neue V-Punkte, einen Skill damit gekauft = Startpunkte auf 0 und somit ausbalanciert

Waffen & Munition:
Feuerwehraxt (Geschenk von Animal)
1 Klappmesser
5 Wurfmesser,
1 Messer im Stiefel,
1 Revolver, 45.er Kaliber, 6 Schuss. 23 Patronen im Säckchen am Gürtel 1 leere Hülse

Leihgaben:
Schallgedämpfte P90, 50 Schuss 300 Reserve 10mm (1 Magazin = 50 Schuss)
AK 74 27 Schuss +3 Magazine (1 Magazin = 30 Schuss)

Ausrüstung:
544 Deckel
2 Wasserflaschen
Schlafsack
Kleidung
Sonnenbrille
Sturmhaube
Kopftuch
Funkgeräte (1 bei Jeff)
Kleidung, ein paar Hosen, Shirts, Gummistiefel, Stiefel, nen Mantel
Dinge:
Mehrere Uhren

Sprachen:
Englisch 6

Killcount:
2 Shi, Schädelspaltung via Axt
alter grauer einäugiger Gecko

Story of...

Floyd wuchs in der NKR auf, sein Vater war bei den Rangern.
Eines Tages griffen Banditen sein Heim an, eigentlich wollten sie sich an seinem Vater rächen, fanden aber nur Floyd und seine Mutter.
Er versuchte sie zu retten, aber der 13 jährige hatte keine Chance und wurde ausgeknockt.
Als er aufwachte war er an einen Stuhl gefesselt und musste mit ansehen wie sich die Raider an seiner Mutter vergangen.
Wäre sein Vater nur ein paar Minuten eher heim gekommen, hätte er die Banditen nicht nur erledigt, sondern auchs eine Frau gerettet.

Das Leben ging weiter, Floyd und sein Dad überwanden den Schmerz irgendwann.
Als irgendwann seine Freundin mit ihm Schluss machte und sein Vater bei einem Einsatz ums Leben kam schwor Floyd Rache an den Raidern, die seinen Dad auf dem gewissen hatten.
Er nahm sich vor sich drum zu kümmern, wenn er dieser Aufgabe pshychisch und physisch gewachsen ist.
Aber statt bei den Rangern anzufangen heuerte er auf dem nächsten Caravan als Söldner an und reiste umher.
Damals war er 16.
Er feilte an seinen Fähigkeiten und an seinem Körper lernte im Kampf zu überleben und mit diversen Waffen umzugehen.
Er erlebte viel und kam viel rum.
Nachts am Lagerfeuer lernte er, seinem Bauchgefühl zu vertrauen und die anderen Wachen beim Kartenspielen oder würfeln abzuzocken.
Dadurch, dass er lange mit harten Kerlen unterwegs war hat er gelernt, selbstbewusst aufzutreten - und da er viel erlebt hat ist er der Meinung vor nichts Angst zu haben.

Aus einem ehemals kleinen Jungen aus der NKR wurde Floyd Moreland, ein Caravan-Wächter der weiss, wie er über die Runden kommt und eigentlich ein gutes Herz hat - das allerdings auf Rache aus ist.
« Letzte Änderung: 21. November 2010, 17:42:24 Uhr von elvis89 »
still alive
can't stop rockin'

Offline Gauss

  • FoCafé Member
  • Heilige Granate
  • Beiträge: 4.470
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #48 am: 01. November 2010, 21:54:40 Uhr »
Vorname: Rufio
Nachname: DeMoines
Alter : 26
Größe: 1,86

Aussehen :
Rufio hat braune Augen und dunkelbraune Haare, die ihm manchmal strähnig ins Gesicht fallen.  Insgesamt hat er ein sehr symmetrisches Gesicht , geht aufrecht und vermittelt einen durchtrainierten, vitalen Eindruck. Selten ist er in Freizeitklamotten anzutreffen. Erst kürzlich hat er sich dazu entschlossen mal wieder mehr Flagge zu zeigen und trägt regelmäßig seinen VC-Anzug.
Da im Boneyard seine rechte Hand von einem Floater durchbohrt wurde, bleibt für immer eine Narbe unter seinem Handschuh zurück.



______________________________________________________

Attribute:
Schön -2
Athletisch -1
Intuition -1
Charisma -1
Guter Geschäftssinn -1


Vorurteilsopfer +1
Allergie gegen Schimmelpilz/Ghulhaut +1


Positive Fertigkeiten:

Schusswaffengrundlagen -1
-Sniper -1
-Sniper II -1
-Energiewaffen -1
-Duellist -1
-kühler Kopf -1


Nahkampfgrundlagen -1

Arztgrundlagen -1
-Schwere Wunden heilen -1

Technische Grundlagen -1
-Elektroniker -1
-High Tech -3V
-Computerkunde -3V
-Computerexperte -3V
-Mechaniker -3V
-Komplizierte Mechanik -3V

Wissenschaftliche Grundlagen -3V
-Archäologie -3V

Allgemein:
Lesen und Schreiben -3V



negative Fertigkeiten:

Spieler + 3V
Tierverstecke + 3V
Sprengstoff + 3V


und da bleibt noch genau 1 V Punkt am Ende übrig.

Sprachen :
oldschooliges VorkriegsEnglisch (6) ,
versteht ein wenig Neu Latin, da viele seiner Kollegen in der Karawanenwache Latinos waren.( 3 )


Story:
Rufio wuchs in Bunkerstadt auf. Seine Kindheit verlief wohlbehütet und er kam nie mit dem Ödland in Kontakt. Er ist Sohn wohlhabender Eltern aus Bunkerstadt. Sein Vater, der im Stadtrat tätig ist, verbrachte wenig Zeit mit seinem Sohn. Die Mutter, eine fürsorgliche Frau, die ständig Angst um ihre Kinder hatte, beäugte Rufio wie ihren „Augapfel“ und brachte ihm die Manieren eines „Bürgers“ bei. Seit er sich erinnern kann, predigte ihm seine Mutter, dass er Bunkerstadt niemals verlassen dürfe, da es ausserhalb viel zu gefährlich und dreckig sei. Er besuchte eine Schule und lebte ein normales Leben.

Als er eines Tages als Jugendlicher einem Gespräch zwischen zwei Bürgern in einer Bar horchte, veränderte sich sein komplettes Leben. Sie unterhielten sich über die Abenteuer im Ödland und die Vielfalt und Charaktere die ausserhalb der Stadt auf einen warten . Rufio war sehr beeindruckt und verbrachte die folgenden Tage damit , alles über fremde Gebiete und Menschen herauszufinden. Als seine Eltern über diese Interessen erfuhren, verboten sie ihm sich weiter damit auseinanderzusetzen und zwangen ihn, ein Studium zu beginnen. Er studierte den Umgang mit High-Tech  , was ihm anfangs missfiel,er sich jedoch später damit abfand. Seine Neugierde über das Ödland war schon fast in Vergessenheit geraten, als er eines Tages den Vorhof der Stadt betrat um nach einem Roman zu suchen, den er noch nicht gelesen hatte. Er schlich sich , da er die Stadt nicht verlassen durfte, bei einem Wachenwechsel, auf den Vorhof, wo er sich bei einem Händler nach Büchern erkundigen wollte.

Hier traf er auf einen Jungen, mit dem er sich anfreundetet. Rufio wusste nie genau woher dieser Junge stammte, jedoch konnte dieser ihm neue Geschichten über das Ödland erzählen und Rufio hörte gebannt zu. Dies ging einige Nächte so bis der Junge nicht mehr auftauchte und Rufio begann sich über sein Leben Gedanken zu machen. Gerade sein Studium beendet und bereit für ein stures und spießiges Bunkerstädtlerleben beschloß er in einer Hals-über-Kopf Aktion Bunkerstadt zu verlassen. Mit einer Mischung aus Angst und Neugierde schloss er sich einer Gruppe Karawanenwachen an und gab diesen sein angesammeltes Geld mit der Bitte ihn mitzunehmen und auszubilden.

In den folgenden Jahren lernte er viel über Schusswaffen und wurde zu einer Karawanenwache ausgebildet. Er konnte in vielen Situationen durch seine Bildung vermitteln und integrierte sich zu einem festen Mitglied. Zudem wickelte er die Tochter des Karawanenführers um den Finger und hatte somit eine indirekte Kontrolle über die Gruppe. Er lebte nicht in grossem Reichtum, war jedoch glücklich mit seiner Entscheidung sein Leben selber beeinflussen zu können. Oft dachte er noch an seine Mutter, der er noch nicht mal ein Abschiedsbrief hinterlassen hatte und ist seit dem auch nicht mehr in seine Heimat zurückgekehrt. Irgendwann beschloss er seinen eigenen Weg zu gehen und trennte sich von der Gruppe. Er ist mal hier und mal da gesehen worden, und auf schon oft negativ aufgefallen, da er seine arrogante Art nie wirklich ablegen konnte, die auf die Erziehung seiner Mutter zurückzuführen ist. Oft schon wurde ihm vorgeworfen ein unsympathisches Arschloch zu sein. Zweifelsohne betreibt er einen übertriebenen Körperkult und achtet auf sein Aussehen, mit dem er umzugehen weiss.



Inventar:

Kleidung:
ein Paar Lederstiefel
schwarze Handschuhe
VC-Anzug
verwaschene Jeans



Bewaffnung:


im rechten Gürtelhalfter: 233er Pistole (Magazin: 6 Patronen)


Plasmagewehr: 10 Schuss im Magazin


Kampfmesser am Gürtel


große Armbrust mit 17 pfeilen
P232


Munition:
225 Patronen á .223er kaliber
3 Fusionszellen

Granaten:
Splittergranate
Blendgranate

Rüstung

Tesla-Rüstung


Finanzen:
94 Bucks

Werkzeug:
Kombizange
Toolkit
Stromdrahtspule
Waffenreinigungsset
Lötkolben

HT-Kram:
Nachtsichgerät
Tastatur
Säckchen mit Ersatzknöpfen für die Tastatur

Hygieneartikel:
Kamm
Handcreme
Zahnbürste
Schere
Pinzette

Ärztliche Versorgung:
Verbandszeug
9 Stimpacks


Nützlicher Kleinkram:

Kugelschreiber
Stifte
Feuerzeug
Handschellen
LAPD Sonderermittlermarke mit der Beschriftung 'DeMoines'

Sonstiges:
Notizblock (Contractor)
kleine Figur aus Holz
Säckchen mit blauen Pillen aus Ninis Versteck
Würfelpaar und Spielkarten
Bunkerstadtanzug von Bronson
Vault City Magazin
Steckbriefe
Cat's Paw 
Flachmann
Tragic-Karten
Messer
Jagdmesser
Cowboyhut
Perücke
Witzebuch
2 Wasserflaschen
Autoschlüssel

Lektüren:
Anleitung eines Mr. Handy


Was bisher geschah:
Spoiler for Hiden:

Rufio trifft in der NKR auf eine Gruppe Söldner. Flüchtig beobachtet er wie diese dort einen Gefangenen einbuchten. In einer Bar lernt er Jay und Tom kennen. Kurze Zeit später fordern ihn die beiden auf, sich der Gruppe anzuschließen. Nach einem Zwischenfall in Reno, ausgelöst durch eine Kneipenschlägerei, flüchtet die Truppe in Richtung Redding. Erst hier erfährt Rufio den Auftrag der Söldner und das diese von einem Ort kommen, welcher sich „das Café“ nennt.

 Rufio hilft Informationen zu beschaffen, um einige Überfälle auf Minen um die NKR herum, aufzuklären. Der Verdacht, dass die sog. „Hellrazor“ hinter den Taten stehen, erhärtet sich. Als kurz darauf ein Massaker an einer von Ascortis Karawanen verübt wird, setzt er der Bürgermeister ein hohes Kopfgeld für die Mitglieder der Bande aus. Mithilfe von zwei „Deathripper“, die in Redding mit Ascorti zusammenarbeiten, spürt die Gruppe (mittlerweile nur noch bestehend aus Raven,Jay,Rufio), die Hellrazor auf und vernichtet sie. Der Anführer, wird Ascorti übergeben und die Kumpanen ziehen mit neuer Ausrüstung, einer Menge Kopfgeld und einem Turmwagen, samt Brahmins, gen Café.


Als sie dort ankommen, werden sie zu einer Friedenszeremonie zweier Sipplingsvölker eingeladen, die um „das Café“ ihre Zelte aufgeschlagen haben. Nach einer langen Nacht, wird der frischgeschlossene Frieden der Nuuka und Sahni erschüttert. Tarek, der Anführer der Sahni, wird ermordet aufgefunden. Verdächtigt werden die Nuuka, an dessen Spitze Ariane steht. Nach diesem Zwischenfall lernt Rufio Fernandez, den stellvertretenden Chef des Cafés, kennen. Dieser schickt Rufio und Jay in die NKR, wohin die Spuren von Tareks Mörder führen. Ariane, welche die beiden begleitet, stellt den Verdächtigen in einer Bar. Auf der Heimreise zurück ins Café, wird die Truppe überfallen. Der verdächtige Mann wird befreit, Jay und Rufio werden entwaffnet und Ariane entführt. Niedergeschlagen kehren die beiden zurück ins Café.

Die Sipplinge haben sich mittlerweile beruhigt. Fernandez erteilt den Auftrag, Ariane  wiederzufinden, sodass die Friedensverhandlungen fortgeführt werden können. Die Gefahr besteht, das die Ältesten der beiden Völker keinen Frieden aktzeptieren und weiter Krieg gegeneinander führen. Die den Vorbereitungen der Mission, lernt Rufio die hübsche Sakaya kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut und sie beschliesst, Raven, Jay und Rufio zu unterstützen…

Die Gruppe zieht also erneut los und wird prompt in einen heiklen Politkrimi verwickelt. Nach Reisen nach Frisco, zu den Sipplingslagern und der NKR steht fest, dass es sich um eine Gruppierung um Senator Vanderham handelt, der nich nur kandidiert, sondern auch in einige schmutzige Geschäfte verwickelt ist. Durch Versagen von Rufio, gelingt es der Gruppe nicht, Vanderham dingfest zu machen. Nach einer Verfolgung, landet Rufio und seine Kumpanen wieder im Cafe. Zu ihrer Zufriedenheit stellen sie fest, das ihre Verhandlungen zu Frieden zwischen den Stämmen geführt hat und das das Cafe wieder befreit ist.

Nach einigen Tagen Ruhe macht sich die Crew um Rufio auf in den Hub, um dort weitere Söldner des Cafe´s zu unterstützen.

undvollständig...


« Letzte Änderung: 05. November 2010, 00:12:17 Uhr von Gauss »
With no guide by my side just this heart counting down out of time...

Offline Micky

  • FoCafé Member
  • Heilige Granate
  • Beiträge: 4.312
  • Don't f* with teh gorilla, cause teh gorilla f* u!
    • Fallout RPG-Forum
Re: Charthread
« Antwort #49 am: 24. August 2011, 12:51:06 Uhr »
Name: Roger Miller

Ringname: Black Gorilla

Spitzname: Miller the Killer

Rasse: Mensch

Beruf: Boxer

Geschlecht: männlich

Alter: 40

Größe: 2,10 m

Gewicht: 120 kg

Augenfarbe: blau

Haarfarbe: grau

Bevorzugte Hand: rechts

Charakter: Im Prinzip ist Roger relativ einfach gestrickt. Er braucht nicht viel, außer ein bisschen Nahrung und ein paar Kippen. Und genau so schlägt er sich durchs Ödland. Falls er noch mehr brauchen sollte, oder ihm etwaiges ausgehen sollte, holt er sich dies einfach – wenn nötig mit Gewalt. New Reno hat aus ihm das gemacht was er heute ist: Ein großer, schwarzer Schläger, der erst zuschlägt, dann wird verhandelt. Von der Erziehung aus Vault City ist nur noch wenig übergeblieben – sein schulisches Wissen kommt ihm auch nur noch grau und verblasst vor. Im Ödland zählt eben einzig und allein das Recht des Stärkeren. Obgleich er durch die Jahre in Reno nicht verdummt ist, so halten ihn viele Leute bestimmt nur für einen großen, einfältigen Gorilla. Nichtsdestotrotz hat er von Leuten, die solch eine Meinung über ihn besitzen, oftmals recht schnell einen Wechsel in ihrer Denkweise mit Hilfe seiner Fäuste vollzogen – sein Geduldsfaden ist also eher dünn gesponnen – allerdings trauen sich die meisten so etwas auch gar nicht. Gut und Böse existieren für ihn bestenfalls als vage kategorische Begriffe, welche von Menschen erfunden wurden. Sollte ihm etwas einen Vorteil bringen, würde er die Chance ergreifen. Seit dem Auszug aus Vault City hatte er schon nicht mehr viele Freunde gehabt, dies änderte sich in New Reno ebenfalls nicht, und er glaubt auch nicht, dass es in diesem Punkt jemals einen Umschwung geben wird – er sieht wahrscheinlich nicht gerade vertrauensvoll aus, was dabei sicherlich keine unbedeutende Rolle spielt.

Aussehen: Roger ist ein groß gewachsener, breiter, schwarzer Kerl - mit einer schokobraunen Hautfarbe. Vor dem großen Knall hätte er vermutlich die besten Voraussetzungen gehabt, um Footballer zu werden. Er hat einen schwarzen Afro und blaue Augen. In seinem Gesicht trägt er einen dichten Mongolenbart, der ihm bis über das Kinn reicht. Beide Enden des Bartes, hat er wegen der Länge mit wenigen bunten Kugeln zu einem gleichmäßigen Zopf fixiert. Mit der Zeit haben sich viele kleine Narben auf seinem gesamten Körper verteilt. Die beiden Auffälligsten befinden sich wohl auf dem linken Auge - welches er auch verloren hat und deswegen eine Augenklappe trägt - und über der Brust. Außerdem besitzt er ein paar Piercings. Mehrere stecken an seinem rechten Ohr, eins an der linken Augenbraue und zu guter Letzt noch in der Nasenscheidewand. Des Weiteren wird Rogers wildes Aussehen noch durch viele Tattoos abgerundet, die er sich über die Jahre hat stechen lassen. Manche davon hat er sich auch selber gestochen, wenn es möglich war. Der Name „Black Gorilla“ ist im Genick für die Ewigkeit festgehalten. Ein Totenkopf ziert seine Zunge. „Death“ steht auf den Fingerknochen der rechten Hand und „Hands“ auf denen der linken Hand, was zusammen „Death Hands“ ergibt. Am linken Unterarm befindet sich eine Strichliste, in der er alle Typen, die er im Ring getötet hat, abgezählt sind. Dann wäre da noch ein Tribal, welches sich vom rechten Oberarm bis über den Rücken zieht. Alles in allen ist er nicht gerade das, was man im Ödland eine Schönheit nennen würde.



Körperliche Attribute:
- [-1] Athletisch
- [-1] Gute Ohren
- [-2] Muskelprotz
- [-1] Reflexe
- [-1] Tierfreund
- [-1] Zäh

- [+2] Billige Sucht (Zigaretten)
- [+2] Gesucht (Mordino Familie)
- [+1] Unschön
- [+1] Vorurteilsopfer

- Verkrüppelt (Rechtes Auge)

Talente:
Schusswaffen
- [-1] Schusswaffen Grundlagen
- [-1] Energiewaffen II
- [-1] Kühler Kopf

- [+1] Duellist
- [+1] Sniper

Nahkampf
- [-1] Nahkampf Grundlagen
- [-2] Unbewaffneter Nahkampf II
- [-2] Werfen II
- [-2] Zweihändige Waffen II

- [+1] Messerkampf und Stockkampf

Schwere Waffen
- [-1] Schwere Waffen Grundlagen
- [-1] Flammenwerfer
- [-1] Gatlings und Bozars
- [-1] Höhere Zielgenauigkeit II
- [-1] Munitionssparen II
- [-1] Raketenwerfer

Chemie
- [+5] Chemie Grundlagen

Naturbursche
- [-1] Naturbursche Grundlagen
- [-1] Geländekenner

Wissenschaft
- [-1] Wissenschaft Grundlagen
- [-1] Archäologie
- [-1] Klassiker
- [-1] Physiker und Co.
- [-1] Psychologie

Scavenger
- [+5] Scavenger Grundlagen

Arzt
- [-1] Arzt Grundlagen
- [-1] Schwere Wunden heilen

- [+1] Gifte heilen

Techniker
- [-1] Techniker Grundlagen
- [-1] Computerkundler

Allgemein
- [-1] Lesen

Neutrale Talente
- Alternative Schusswaffen
- Elektroniker
- Fährtenlesen
- Fahrzeuge fahren
- Handwerker
- Improvisation
- Mechaniker
- Pfadfinder
- Schleichen
- Schlösser öffnen
- Spieler
- Taschendiebstahl
- Tierwissen

Besondere Talente:
- Barbieren
- Bedrohen
- Spanisch

Geschichte:
Roger Miller wurde in Vault City geboren. Er genoss, wie alle Bewohner der Stadt, für Ödlandverhältnisse eine exzellente Schulausbildung. Zusammen mit seinen Mitbürgern, wurden ihm Grundkenntnisse im Bereich der Wissenschaft, Technik, sowie der Medizin gelehrt. In seiner Jugend zeigte er besonderes Interesse im Umgang mit Computern, erweiterte dabei jedoch auch seine vorhandenen Kenntnisse in wissenschaftlichen Angelegenheiten. Jedoch fand er letztendlich seine bescheidene Profession als Mitglied der Polizeieinheit von Vault City, weil solche Leute zu diesem Zeitpunkt eher gebraucht wurden und Roger von der Statur her genau der richtige Mann fürs Grobe war. Somit wurde er dahingehend sehr gut ausgebildet, allerdings zeigte man ihm eher den Umgang mit den größeren Kalibern. Zudem stellte sich recht schnell heraus, dass Roger handwerklich gesehen eher unbegabt ist. Eine Waffe - welcher Art auch immer - auseinanderzubauen ist nicht gerade sein Spezialgebiet - dafür das Abfeuern umso mehr.

In seiner Freizeit beschäftige sich Roger mit sportlichen Aktivitäten, wie beispielsweise Kampfsport oder Weitwurf. Wahrscheinlich hält er heute immer noch den Rekord für den weitesten Wurf, den er sogar über die Mauern der Stadt warf, wie man sich heute noch erzählt. Nichtsdestotrotz sollte seine Kraft ihm eines Tages zum Verhängnis werden. Bei einem Sparringskampf gegen einen Kollegen der Vault City Guard, ereignete sich ein folgenschwerer Unfall, als Roger den armen Kerl zu hart schlug. Der Mann fiel daraufhin ins Koma und starb einige Tage danach. So kam es, dass er sich vor einem Gericht wegen Mord zu verantworten hatte. Am Ende wurde er im Alter von 27 Jahren ins Exil geschickt.

Mehr schlecht als Recht schlug sich Roger anschließend durch das Ödland. Da er recht zäh war und die Ausbildung in Vault City gut genug war, konnte er sich schnell zurechtfinden. Um sich über Wasser zu halten überfiel er manchmal einzelne Wanderer, die umherstreiften. Seine Opfer suchte er ganz gezielt aus, denn eine Karawane ohne Waffen zu überfallen wäre sehr dumm gewesen. Rast machte er meist in den Höhlen der Gebirge. Von den Tieren wurde er nur selten angegriffen, also war er dort eher in Sicherheit – zumindest besser als draußen zu schlafen. Irgendwann kam der Tag an dem Roger selber Opfer eines Überfalls wurde. Zwischen New Reno und Redding wurde er von einigen Mobster der Mordino Familie aufgegriffen. Zu seinem Glück töteten ihn die zwielichtigen Typen nicht, sondern schleppten ihn mit in die Stadt. Von da an sollte der Muskelprotz als Boxer für die Familie kämpfen und ihr im Zuge dessen Kohle bringen, sei es durch Preisgelder oder Wetten. Da ihm sein Leben lieb war, blieb Roger mehr oder weniger keine Wahl – er fand, dass er noch zu jung zum sterben war.

Lange dauerte es nicht und der ehemalige Bürger von Vault City fand Gefallen an den Kämpfen. Er durfte seine wohl wahre Profession endlich ausleben und das Wichtigste: Roger bekam Anerkennung. Bald machte er sich einen Namen als „Black Gorilla“, manche nannten ihn sogar „Miller the Killer“, weil von Zeit zu Zeit jemand gegen ihn im Ring draufging. Selbst ihn zeichneten die harten Kämpfe, immerhin verlor er ein Auge und sein Körper – von Gesicht bis zu den Beinen – war mit Narben stellenweise übersät. Ein gekränkter Verlierer griff ihn Tage nach einem Kampf gar schonmal mit einem Messer an - was nicht unbedingt als Seltenheit anzusehen war. Diese Erlebnisse beendeten seine Karriere jedoch nicht, er machte immer weiter und gab sich professionell. Von den Mordinos wurde er mit Teilen des Preisgeldes bei der Stange gehalten, doch Deckel bedeuteten ihm nie viel. Zwischen den Kämpfen trainierte er entweder, oder er vergnügte sich im Desperado – wenn er nicht gerade mit dem Lecken seiner Wunden beschäftigt war. Zudem nahm sein Zigarettenkonsum zu – der des Alkohols erstaunlicherweise nicht - diverse Körperverschönerungen in Form von Tätowierungen und Piercings verpasste er sich auch irgendwann – es war nicht mehr viel vom einstigen Bürger Vault Citys übrig geblieben.

Als er immer älter wurde und seine Siegesanzahl zunahm, wollten die Mordinos ihn schließlich absägen. Jedoch wollte die Familie mit ihrem schwarzen Gorilla noch einen letzten Coup landen. Roger sollte gegen den jungen, aufstrebenden Boxer Jeremy „The Kid“ Lennox verlieren. Dieser war recht talentiert und sollte das neue Zugpferd der Mordinos im Jungle Gym werden. Egal wie der Kampf laufen sollte, Roger Miller sollte ihn auf jeden Fall verlieren – so war es abgesprochen, denn die Wetten galten dem Underdog Lennox. Widerwillig stimmte Roger zu. Minuten vor dem Kampf wurde ihm allerdings eines klar: Das Preisgeld war dem Hünen egal, auch ob er verlieren würde, doch nicht wie er verlieren würde – jeder war irgendwann mal reif. Er dachte an die Anerkennung zurück, die er in den letzten Jahren in diesem Drecksloch namens New Reno erhielt. Eins war sicher, wenn er abtreten würde aus diesem Geschäft, dann mit einem großen Knall. Entgegen der Erwartungen der Mordinos, tötete der „Black Gorilla“ Jeremy Lennox als spektakuläres Finale des Kampfes – wie immer jubelten die Massen und er genoss es. Bevor ihn die betrogene Familie greifen konnte, verschwand er sofort nach dem Kampf mit Sack und Pack – viel hatte er ja schließlich nicht, das meiste befand sich in seinem Spind, der sich wiederum in seiner Kabine stand. Am Tag davor hatte er noch Vorbereitungen gemacht und seine Ersparnisse, die er noch hatte, für diverse Utensilien ausgegeben, welche für die Reise wichtig sein könnten - und daraufhin natürlich alles in seiner Kabine versteckt. Ein festes Ziel hatte er nicht angepeilt, nur dass es erstmal nach Süden gehen sollte.

Inventar:
- Augenklappe (schwarz)
- Boxhandschuhe (blau)
- Braune Lederhandschuhe (offen)
- Braune Lederhose
- Brauner Ledergürtel
- Decke
- Flachmann (Vault Design - Inhalt: 1l Wasser)
- Football (mit Autogramm)
- Metallrüstung (kleiner schwarzer Gorilla aufgemalt)
- Metallstiefel
- Nuka Cola (Blaubeergeschmack)
- Nukoboro (Inhalt: 10)
- Rasiermesser
- Rocket Launcher "Boomer" (0/1)
- Schere
- Schuhe
- Seife
- Sturmfeuerzeug
- Vault-Overall (ohne Zahl)
- Vorschlaghammer (Trauriger Smiley-Anhänger am Griff)
- Weiße Eishockeymaske (schwarzes Gorillagesicht aufgemalt)
- Zahnbürste
- Zahncreme

Verletzungen:
- keine

Deckel: 50

Bodycount:
- niemand
« Letzte Änderung: 04. September 2011, 16:51:59 Uhr von Micky »


Brian Fargo während der Arbeit an Wasteland 2 zum Thema 'Publisher': "I don’t have any crazy people in my office telling me what to do."

Offline The Real Ninja

  • Raider
  • Beiträge: 266
Re: Charthread
« Antwort #50 am: 27. August 2011, 17:27:08 Uhr »
Name: Feng Cao Long

Rasse: Mensch

Geschlecht: männlich

Beruf: Tagelöhner

Alter: 28

Größe: 1,82m

Gewicht: 78 kg

Haarfarbe: schwarz

Augenfarbe: haselnussbraun


Aussehen:
Feng sieht körperlich Fit aus ohne wirklich muskulös zu wirken, er hat genug Muskelmasse an den richtigen stellen und das reicht ihm auch. Er ist weder zu groß noch zu klein und auch sein Gewicht hält die Norm. Seine kurzen schwarzen Haare würden ihm wohl gerade noch über die Ohren reichen wenn er sie nicht immer nach hinten kämmen würde. Seine Kleidung und sein äußeres sind stets so gepflegt wie es ihm die Umstände gerade erlauben. Auf seinem Rücken hat er sich einen großen Drachen tätowieren lassen, da dieser für ihn schon fast ein Wappentier ist und Macht symbolisiert. Das einzig weitere besondere Merkmal an Feng ist eine lange Narbe auf der Brust die er bei einem Karawanenüberfall davon getragen hat, als ein Raider mit einem Säbel nach ihm schlug.

Spoiler for Hiden:

Charakter:
Feng Cao Long hat Vertrauen in sich selbst und in seine Fähigkeiten. Doch ist er sich bewusst das er nicht alles kann und sich deshalb auch auf andere Menschen verlassen muss. Er ist ziemlich wortkarg was seine eigene Vergangenheit angeht, aber selbst ein guter und geduldiger Zuhörer, auch wenn er meistens im Nachhinein selten aufmunternde Worte oder ein Lächeln erübrigen kann. Feng macht seine Arbeit immer gründlich und effizient, er hat wenig Skrupel damit Menschen zu verletzen. Doch das töten bereitet ihm ein gewisses Kopfzerbrechen, so das er bei unvorhergesehenen Problemen eher einen unblutigen Weg beschreiten würde. Natürlich sollte es nicht anders gehen oder würde es der Familie helfen, ist er auch bereit Menschenleben zu nehmen. Die Familie ist für Feng eigentlich das wichtigste in der Welt, doch die Ermordung seines Vaters lässt ihn Abstand zu ihr suchen und auch wenn sie ihm schon lange verziehen haben, kann er sich noch nicht selbst verzeihen. Deshalb sucht er vielleicht die Sühne in der Öde, um sich und seiner Familie wieder in die Augen sehen zu könne


Story:
Feng Cao Long geboren und aufgewachsen ist Feng in San Francisco, als Sohn eines technischen Ingenieurs und einer Hausfrau, außerdem war da noch seine kleine Schwester die ihn vergötterte. Sein Vater machten ihm klar das die Welt außerhalb von San Francisco ein ehrloser und schmutziger Ort war und es wohl besser gewesen wäre wenn sich diese schmutzigen Barbaren da draußen niemals wieder ans Sonnenlicht gewagt hätten. Deshalb hielt er sich immer von den Teufeln so weit weg wie möglich und diese Einstellung verschwand auch nicht wirklich im lauf der Zeit. Sein Vater unterhielt regen Kontakt mit den ansässigen Triaden, war sein Onkel dort immerhin ein angesehenes Mitglied. Für Feng war er erstmal nur der nette Onkel Chen, der ihm und seiner Schwester immer mal wieder Geschenke brachte und ihm die Techniken der Kampfkunst offenbarte. Als Feng die Schule mit Bravour abgeschlossen hatte, ging er zu den Kaiserlichen Forschungsteams und zeigte auch dort weiterhin seinen Feuereifer und erreichte in noch jungen Jahren einige Beachtung. Langsam wurde Feng aber nun in dunklere Familiengeschichten herein gezogen, doch das kümmerte ihn nicht den die Familie zu unterstützen empfand er als richtig. Seine kleine Schwester arbeitete später als Biologin so das sie sich oft genug sahen und weiterhin ihre gute Beziehung pflegten.

Mit der Zeit wurde er einem wichtigen Projekt für eine Flugmaschine zugeteilt. Er war begeistert von der Maschine und die Blaupausen schienen wie aus dem Nichts einfach aufgetaucht zu sein. Er war zwar nicht wie von ihm selbst gewünscht, der Leiter des Projekts doch war er mit der meisten Energie daran und einmal selbst mit so einer Maschine zu fliegen wurde sein Traum. Er vergrub sich in seiner Arbeit und vernachlässigte sogar das tägliche Training. Doch es entwickelte sich plötzlich alles anders. Feng´s Vater hatte einen Unfall er überlebte zwar, doch konnte sein linkes Bein aber nur noch nachziehen und auch seine linker Arm war für Nichts mehr zu gebrauchen.

Feng sorgte sich um ihn und besuchte ihn oft zusammen mit seiner Schwester oder allein. Er spielte mit ihm Go oder unterhielt sich einfach mit ihm. Doch sein Vater wurde zunehmend aggressiv, begann zu trinken und vergraulte schließlich seine eigene Frau, die zu ihrem Schwager Chen ging um Abstand zu wahren. Feng´s Vater drehte nun völlig am Rad, nahm sein Jian und wollte beide umbringen. Feng verließ sofort den Arbeitsplatz als er das von seiner völlig aufgelösten Schwester hörte, die beim versuch ihn aufzuhalten einfach weg gestoßen wurde. Er kam gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie sein Vater seine Mutter schwer verletzte in seinem Zorn entnahm Feng das Schwert dem Vater und rammte es ihm mitten in die Brust. Seine Mutter überlebte diesen Tag gerade so, doch der Vater starb vor seinen Füßen in einer Blutlache. Onkel Chen deckte Feng und sorgte dafür das es in den Berichten wie ein Mord-Selbstmordversuch aussah der gescheitert ist.

Nach dem Rausch des Zornes war Feng am Boden zerstört, den er war zu einem Vatermörder geworden. Obwohl seine Familienmitglieder die einzigen waren die wussten das er es getan hatte, fühlte er sich als wüsste es die ganze Welt. Er war schuldig und wusste das er in San Francisco keinen Inneren Frieden mehr finden kann. Er wollte sich erst umbringen, doch die Liebe zur Schwester die dann am Boden zerstört wäre hielt ihn davon ab. Also trieb ihn seine Schuld, trotz jahrelanger rassistischer Beeinflussung durch den Vater zu den Barbaren in die Öde. Er kündigte seine Arbeitsstelle und verabschiedete sich von seinem kleinen Rest Familie, obwohl er der noch sehr an ihm hängenden Schwester, das versprechen geben musste immer wenn er in der Gegend war nach Frisco zu kommen.

Er schloss sich der nächsten Karawane an und reiste erstmal 3 Jahre von Stadt zu Stadt immer auf dem Sprung. Er schlug sich mehr schlecht als recht durch und versuchte in der Zeit nicht in die nähe von Frisco zu kommen. In seiner Zeit unter den Barbaren merkte er das so gut wie alle Geschichten die sein Vater eher übertrieben waren. Es stimmt zwar sie sind meistens ungehobelt, ungebildet und stinken. Doch es sind meist nur einfache Menschen die Tag für Tag um ihre Zukunft kämpfen. Eines Tage hörte Feng von dem Café und der Shi entschied sich das dies vielleicht der richtige Ort sein könnte um auf den Weg zurück zu kommen, den er schon zu lange aus den Augen verloren hatte.



Atribute:

Positiv:


Zäh -1

Athletisch -1

Akrobat -1

Reflexe -1


Negativ:


Schlechte Nase +1


Talente:

Positiv:


-Schusswaffen Grundlagen -1

Kühler Kopf I -1

Beidhändig -1


-Nahkampf Grundlagen -1

Unbewaffneter Nahkampf -1

Messerkampf und Stockkampf -1

Beidhändig-Nahkampf -1


-Chemie Grundlagen -1


-Wissenschaft Grundlagen -1

Physiker und Co II -2


-Techniker Grundlagen -1

Elektroniker -1

High-Tech -1

Mechaniker -1

Computerkundler -1

Komplizierte Mechanik -1


-Allgemein

Fahrzeuge fahren II -2

Handwerker -1


Negativ:

Scavenger +5

Improvisation +1

Pfadfinder +1

Tierwissen +1


Inventar:

Waffen, Munition:
10mm Maschinenpistole
3x Magazin 10mm AP
2x chinesische Säbel
Messer

Behälter, Rucksäcke:
Großer Seesack

Kleidung, Rüstung:
Hemd (grau)
Hose (schwarz)
Fingerlose Lederhandschuhe (schwarz)
Wanderschuhe aus Leder (braun)
Fliegerlederjacke (braun)
Fliegerbrille
Hosenträger (schwarz)
Gürtel (braun)
T-Shirt (schwarz mit einem vergilbten gelben Smiley vorne drauf)
Unterwäsche (grau)
3x Wechselkleidung & Unterwäsche (grau)


Nahrung, Getränke:
Trinkschlauch, Leder (2l Wasser)
3x Dosenbohnen
2x Cheezy poofs
Döschen Salz
Döschen Pfeffer

Sonstiges:
Erste-Hilfe-Kasten
Klappkamm
Holster
2xSchwertscheiden
Hygienezeugs
Streichholzschachtel
Nähzeug
Eisenpfanne
leeres Buch
Bleistifte
Spitzer
Holzlöffel

Deckel: 0

Verletzungen: keine

Bodycount: niemand
Bunnycount: niemand

Offline FEV-Infizierter

  • Global Moderator
  • Auserwähltes Wesen
  • Beiträge: 18.341
  • Siamo tutti Antifascisti!
Re: Die Abstellkammer
« Antwort #51 am: 05. Januar 2012, 19:21:03 Uhr »
Name: Jezebel Leery
Rasse: Mensch
Geschlecht: weiblich
Beruf: Ex-Raiderin/Söldnerin
Alter: 27
Größe: 1,90m
Gewicht: 85kg
Hautfarbe: weiß, sehr hell
Haarfarbe: rotbraun
Augenfarben: rechts blaugrün, links braungrün

Aussehen:
Jezebel ist sehr groß, schlank, und durchtrainiert, und trägt ihre langen, rotbraunen Haare meist offen. Üblicherweise sieht sie – für Ödland-Verhältnisse – gepflegt  aus, was ihre natürliche Schönheit nur unterstreicht. Sie trägt vorwiegend schwarz: Stiefel und Hosen, ein kurzärmeliges Hemd, Hosenträger, und am Kopf einen Fedora. Außerdem hüllt sie sich oft in einen Mantel. Meistens hat sie eine Zigarette im Mundwinkel, und genaugenommen sieht sie somit aus wie eine klassische Gangsterbraut.
Sieht man Jezebel einmal unbekleidet, so wird einem ihr Tattoo auffallen, gebildet vom Schriftzug „nemo me impune lacessit“ der sich umschnörkelt ihren Rücken hinab zieht. Ihre verschiedenfarbigen Augen sind natürlich immer ein Blickfang…
Wenn es mal ernst wird, oder sie auf Reisen ist, trägt sie eine mattschwarz lackierte Metallrüstung unter ihrem Mantel. Ihre Augen schützt sie mit einer alten Pilotenbrille vor der Sonne des Ödlands.

Charakter:
„nemo me impune lacessit“ – niemand verletzt mich ungestraft, ist das (zugegebenermaßen gestohlene, in irgendeinem alten Buch gefundene) Motto der ehemaligen Raiderin, und so verhält sie sich auch. Dazu kommt noch, dass Jezebel enorm stolz ist. Sie zu beleidigen, ist also keine gute Idee, sie ist nämlich auch noch sehr nachtragend. Sie mag zwar schön und gepflegt aussehen, allerdings ist sie durchaus brutal und gewalttätig, wenn sie es für  angebracht hält, und das ist nicht gerade selten. Zu Männern hat sie ein ungutes Verhältnis, wehe demjenigen, der es wagt, sie ungefragt anzufassen, oder sie für eine wie ihre Mutter war zu halten… das kann zu vehementen Reaktionen führen. Eine „Schwäche“ der ansonsten nicht besonders rücksichtsvollen Frau ist, dass sie zu ihrem Wort steht. Sie schwört selten, aber wenn doch, dann gilt das. Immer. Allerdings erwartet sie nicht unbedingt das Gleiche von allen anderen… Genaugenommen ist sie eher misstrauisch, und sehr leicht davon zu überzeugen, dass ihr Gegenüber ihre Sympathie nicht wert ist. Ja, arrogant kann man sie durchaus nennen… Der Rest bleibt schwierig einzuschätzen.

Vergangenheit:
Die Leerys gehörten zu einem vergleichsweise gut organisierten und ausgerüsteten Raiderstamm, der eine Ruinenstadt besetzt hielt. Dort wurde Jezebel als Tochter von Ruth Leery geboren, einer der Lieblingsfrauen des Raiderbosses, womöglich ist ihr Vater also das Oberhaupt des Raiderclans, aber so genau weiß das niemand. Einen DNA-Test konnte immerhin niemand durchführen – und Jezebel sieht ihrer Mutter, der „alten Raiderhure“ wie sie von ihrem Abkömmling in Gedanken genannt wird, ziemlich ähnlich, wenn sie auch nicht gerne darauf hingewiesen wird.
Bei den Raidern kam die junge Frau ganz gut zurecht, wohl auch, weil sich hinter ihrer schönen Fassade auch einiges an Durchschlagskraft und Stolz versteckt. Es kam für sie nicht einmal ansatzweise in Frage, sich einfach bei den Ranghöheren im Stamm durch sexuelle Gefälligkeiten beliebt zu machen, wie ihre Mutter, die sie deshalb verachtete. Aber Jezebel lernte, mit Waffen umzugehen, vor allem auch mit großen Kalibern und Sprengstoffen, und wurde deshalb ein nützliches Mitglied des Stammes. Sie kennt sich zwar nicht sonderlich aus in Überlebensdingen, dafür aber darin, wie sie die Überlebenschancen ihres Gegners deutlich verringern kann.
Wegen ihres Aussehens wurde sie zwar oft von Männern dumm angesprochen, aber sie konnte sie sich immer vom Leibe halten, wenn nötig mit Gewalt. Gewalt ist überhaupt etwas, in dem Jezebel ziemlich gut ist, in solch einer Umgebung ist es auch nur normal, dass man auch den Nahkampf lernt… Auch Grundlagen der Mechanik und Chemie gehörten zu den Interessen, wenn auch hauptsächlich solche Kenntnisse, die dazu zu gebrauchen waren, um Waffen in Schuss zu halten, Dinge in die Luft zu sprengen oder Munition zu bauen.
Eigentlich achtete Jezebel immer darauf, sich, nicht nur, aber auch äußerlich, von den anderen abzuheben. Mit der Zeit schaffte sie es auch in die höheren Kreise des Clans, ohne herumzuhuren…
Ihr typisches Raiderleben fand ein Ende, als das alte Oberhaupt im Kampf bei einem Überfall tödlich getroffen wurde. Ob der Alte nun ihr Vater war oder nicht, jedenfalls kam Jezebel mit dem neuen Anführer nicht zurecht, da dieser ständig versuchte, seine Stellung zu sichern, indem er alles tat, um andere Meinungen zu unterdrücken, etwas, das die eigensinnige junge Frau nicht wirklich vertragen konnte. Außerdem traf er einige sich als sehr dumm erweisende Entscheidungen, die den Stamm einiges an Opfern kosteten. Da sich aber keine Wende abzeichnete, sondern vielmehr ein regelrechter Krieg im Clan ausbrach, dem viele zum Opfer fielen, unter anderem auch die Mutter der jungen Frau, die sich dafür zwar rächte, aber dadurch nur tiefer in den Strudel geriet, beschloss Jezebel, der Ruinenstadt den Rücken zu kehren, und nutzte die Möglichkeit, als der Trupp nach einer Aktion wieder einmal schwer angeschlagen war, um zu verschwinden.
Sie kam schließlich mit der Hilfe einer Karawane in der für sie am denkbar ungeeignetsten Stadt an: Junktown. Eine freundliche Stadt, in der man keine Waffen ziehen darf, außer zur Selbstverteidigung… Sie hielt es dort allerdings nicht lange aus, nicht länger, als sie brauchte um ihre Kenntnisse in Chemie und Mechanik zu verfeinern, sowie eine gehörige Vorliebe fürs Zocken zu entwickeln… Sie hat dann schließlich von einer Abenteurergruppe, deren Basis eine befestigte Farm ist, gehört, und beschlossen, sich dort hinzubegeben… Vielleicht kann man ihre Talente dort ja gebrauchen.


Körperliche Attribute:

Positiv:

Stark (-1)  [Durch ein hartes Leben bei den Raidern und Training gestählt - schwächliche Frauen die sonst nichts können, enden meist als Huren, davon ist sie überzeugt.]
Schön (-2)  [Klassische Züge, gepflegtes Äußeres, schlanke, hochgewachsene Figur und Rundungen an den richtigen Stellen. Jezebel ist von Natur aus schön.]
Reflexe (-1)
Athletisch (-1)
Akrobat/hohe Körperbeherrschung (-1)
Charisma (-1)
Intuition (-1)

Negativ:

Billige Sucht (Tabak) (+2) [Jezebel qualmt viel. Eine üble Angewohnheit, aber sie versucht nichtmal, zu widerstehen...]

Talente:

Positiv:

Schusswaffen:
Schusswaffen Grundlagen (-1)

Nahkampf:
Nahkampf Grundlagen (-1)
Messer- und Stockkampf I (-1)
Schmutzige Tricks II (-1)

Schwere Waffen:
Schwere Waffen Grundlagen (-1)
Bozars und Gatlings (-1)
Raketenwerfer (-1)

Chemie:
Chemie Grundlagen (-1)
Sprengstoff herstellen I & II (-2)
Munition herstellen I & II (-2)

Technik:
Technik Grundlagen (-1)
Mechanik (-1)

Arzt:
Arzt Grundlagen (-1)

Scavenger:
Scavenger Grundlagen (-1)
Ruinenkenner (-1)

Allgemeines:
Lesen (-1)
Spieler I & II (-2)

Negativ:

Alternative Schusswaffen (+1)
Werfen (+1)
Einfache Gifte und Säuren herstellen (+1)
Gifte heilen (+1)
Wissenschaft (+5)
Elektroniker (+1)
Computerkundler (+1)

Besondere Talente:
Bedrohen [Eine ziemlich große, muskulöse Frau mit arrogantem, gefährlichem Blick, ganz in Schwarz... Ja, wenn sie will (und das will sie oft) kann sie gut bedrohen.]


Inventar:
.44 Magnum Revolver (.44 6/6 JHP)
Chemikerbedarf (ausgelegt auf Munition/Sprengstoff Bestandteile)
Chemikerschutzbrille
Erste-Hilfe-Kasten
Fedora (schwarz)
Haarband
Hemd (schwarz)
Hose (schwarz)
Hosenträger
Hygienezeugs
Kampfmesser
Ledergürtel (schwarz, Edelstahlschnalle)
Lederhandschuhe (schwarz)
Lederstiefel (schwarz)
M60  (7.62mm 50/50 + Ersatzmagazin 50/50)
Mantel (schwarz)
Metallrüstung (mattschwarz lackiert, von DC-Klauen ruiniert)
Pilotenbrille
Revolverholster
Rucksack
Sturmfeuerzeug, Metall
Trockenfleisch x4
Unterwäsche (schwarz)
Wasserflasche, Metall (1l Wasser)
Wechselkleidung & Unterwäsche x3 (schwarz, was auch sonst)
Werkzeugkasten (Hammer, Schraubenzieher, Zangen, Säge(Metall), Handbohrer)
Zigarettenetui, Metall (Inhalt: 17 Zigaretten)

Deckel: 200

Verletzungen:
Schnittwunden an der Brust und den Armen (vernäht & verbunden)

Bodycount: niemand
Bunnycount: niemand
„Ich persönlich weiß es nicht, ob es noch besser geht, das System zu verstehn, als mit ner Fresse voller Pfefferspray.“
Holger Burner

Lilya Palijova