Autor Thema: Das Cafe  (Gelesen 24318 mal)

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Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #20 am: 21. August 2012, 06:45:48 Uhr »
"Torque... Hm also Torque, nett dich kennen zu lernen." nickt Fernandez bedächtig und freut sich über das Lob für sein Essen.
"Ha, ja ich muss auch alle auf Trab h alten, nicht das sie alle zu dick werden. Vanessa, da  hinten, hat sich schon beschwert..." er räuspert sich kurz und fährt dann laut fort "... das Saint zu dick wird!"
"Hey!" kommt es prompt vom Angesprochenen zurück "Das sieht nur durch die Rüstung so aus!" beschwert dieser sich weiter, bevor er seine zweite Portion anfängt.
Lachend wendet sich Fernandez wieder Torque zu.
"Wenn du magst kannst du noch eine Portion haben...?" nach einem fragenden Blick spricht Fernandez weiter.
"Ein Zimmer kannst du dir raus suchen." verweist er auf einen breiten Durchgang der aus dem Schankraum hinaus führt.
"Bei allen freien Zimmer steckt aussen der Schlüssel. Die Pumpe steht in der Werkstatt, für das Zahnrad müsstest du aber nach oben aufs Windrad...
Hm... ja Abendbrot ist kurz vor Sonnenuntergang. Bei Fragen kannst du dich an mich oder Saint wenden, er kümmert sich hier um die Sicherheit."

Ein weiteres Mal geht die Tür auf und eine Rotte von Bauern und Söldnern betritt nun den Raum um ebenfalls Mittag zu essen.
"Ha, tja, Mittagszeit." Fernandez zuckt mit den Schultern.
"Also, Torque, wenn du noch eine Portion möchtest musst du dich beeilen, sonst ist nix mehr da" Fernandez wartet noch kurz Joels Antwort ab und macht sich dann auf hinter die Theke.
Männer sind wie Mikrowellen: Von einer Sekunde auf die nächste auf Betriebstemperatur. Frauen sind anders.
Kleiner Tipp von Oma: Du musst den Ofen erst anheizen, bevor du den Kuchen reinschiebst!

I fear no evil, for i am fear incarnate!

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LEXX sagt: Kein Wunder, dass es Kriege gibt. Es ist einfacher, dämlichen Menschen eine reinzuhauen, als jahrelang auf sie einzureden.

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Kane

Offline Cerebro

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Re: Das Cafe
« Antwort #21 am: 21. August 2012, 14:25:08 Uhr »
"Eine zweite Portion wär echt nicht verkehrt., antwortet der Hüne mit einem schiefen Schmunzeln. "Ich hab das Gefühl, eine Ewigkeit nichts mehr Anständiges zwischen die Zähne bekommen zu haben."

Torque lässt sich Nachschlag bringen. (Oder holt ihn sich ggf. selbst.) Danach ist ihm endlich so, als seien die Energiereserven wieder im grünen Bereich. Die Füße schmerzen zwar immer noch und die Blasen werden sicher eins, zwei Tage zum Abheilen brauchen, doch so gut wie jetzt gerade ging es ihm die letzten Tage und Wochen trotzdem nicht.

"Wenn ich hiermit fertig bin, mach ich mich direkt an die Arbeit. Ich fang mit der Pumpe an....", gibt er Fernandez noch mit auf den Weg, als dieser sich um die neuen Gäste kümmern muss. Torque beeilt sich danach zwar nicht sonderlich, kommt aber dennoch nicht umhin, das Essen zügig wegzuschaufeln. Mit einem kleinen Rülpser beendet er schließlich sein Mahl. Die anderen Café-Besucher nicht weiter beachtend, schultert er sein Zeug und bringt noch eben den leeren Teller zur Theke, damit der alte Latino nicht hinter ihm herwischen muss. Falls Saint in sein Blickfeld rückt, bedenkt er den Mann für die Sicherheit beim Rausgehen noch mit einem neutralen Nicken, tritt jedoch ohne zu verweilen vor die Tür, sofern er nicht angehalten wird. Draußen orientiert er sich kurz in der noch immer neuen Umgebung und sucht dann mitsamt Gepäck den Werkstattschuppen auf. Für ein Zimmer ist später noch genug Zeit, zudem ist sein gesamtes Werkzeug ohnehin irgendwo in den Untiefen des Seesacks verstaut, also ist es einfacher, das ganze Ding einfach mitzunehmen.

Am Schuppen angekommen, freut sich Torque auf Zwielicht und Schatten. Zwar ist er kein Kellerkind, doch die quälende Reise durchs Ödland hat seinen Bedarf nach Sonne fürs erste gedeckt. Er prüft die Tür und tritt ein, sofern nicht abgeschlossen ist. Drinnen will er sich dann zunächst kurz umsehen, bevor er die Pumpe in Angriff nimmt.
« Letzte Änderung: 21. August 2012, 20:11:10 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #22 am: 21. August 2012, 19:02:36 Uhr »
Fernandez winkt Joel noch kurz zum Abschied hinter her, wird aber rasch von der Meute in Beschlag genommen.
Saint verabschiedet sich mit einem freundlichen Lächeln und wendet sich dann wieder den Kleinkind zu.
______________

Nach wenigen Minuten hat Torque die Werkstatt gefunden und ist eingetreten.
Im inneren herrscht ein schummriges Licht, aber etwa in der Mitte des Raumes hängt eine alte Energiesparlampe mit kurzem Strick zum Anmachen.
Auf den ersten Blick sieht die Werkstatt ziemlich gut ausgestattet aus.
Neben einer kleinen Schmiede und einem Amboss dürfte es so ziemlich jedes Werkzeug mindestens einmal geben.
Von Spezialwerkzeugen mal abgesehen. Torque findet nur ein paar Utensillien zum Munition herstellen.

In der Mitte des Raumes steht eine etwa kniehohe Pumpe.
Momentan liegt sie halb auseinander genommen im Raum, doch Torque schätzt das sie im zusammengebauten Zustand etwa einen Meter lang und einen halben breit sein dürfte.
Im Prinzip eine stinknormale Wasserpumpe für Brunnen die tiefer als 15 Meter sind.
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Re: Das Cafe
« Antwort #23 am: 21. August 2012, 20:01:35 Uhr »
Torque knipst das Licht an und sieht sich zunächst einmal etwas genauer um. Der Schuppen scheint für ein Kaff wie das Café bemerkenswert gut ausgestattet zu sein, was ihn einigermaßen beeindruckt. Der Hüne widersteht dem kurzen Drang, ein paar wertvollere Kleinutensilien für den Eigenbedarf mitgehen zu lassen. Er mag zwar kein strahlender Held sein, aber das Essen und die ihm bisher entgegengebrachte Freundlichkeit will er nicht auf eine solche Weise vergelten. Als er sich am Equipment sattgesehen hat, wirft er seinen Seesack auf den Boden und kniet sich neben die Pumpe.

Er überfliegt die ausgebauten und verstreut herumliegenden Einzelteile und wirft ebenfalls ein kritisches Auge auf das, was vom Rest noch zusammengebaut vor ihm steht. Ein paar prüfende Griffe testen hier und da Funktionalität sowie Zustand der Bauteile, während er - wie immer, wenn ihn die Lust am Tüfteln packt - sehr konzentriert den Fehler sucht. Ist dieser erst einmal gefunden und beseitigt, dürfte das wieder zusammenbauen dann kein großer Akt mehr sein. Zeit hat er gerade genug und seine Geduld für derlei Angelegenheiten ist nahezu unerschöpflich.
« Letzte Änderung: 21. August 2012, 20:15:18 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #24 am: 22. August 2012, 06:46:10 Uhr »
Soweit Joel das erkennen kann sieht die Pumpe noch gut aus.
Es scheint eine Dichtung zerlegt zu haben wodurch Wasser in die Elektronik geriet, was darauf hin zu einem Kurzschluss und der Überlastung eines Pumparms kam, der sich darauf hin verbogen hat.

Nun erkennt Torque auch weshalb die Pumpe halb zerlegt stehen gelassen wurde... der verbogene Pumparm wurde nicht sachgemäß ausgebaut und hat sich verkeilt. Wahrscheinlich hat Torques Vorgänger irgendwann frustriert aufgegeben.
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Re: Das Cafe
« Antwort #25 am: 22. August 2012, 08:07:19 Uhr »
Nachdem die Sachlage klar ist, gibt Torque seine gekniete Position auf und hockt sich gemütlich hin. "Mh. Na dann mal los...", meint er laut zu sich selbst. Aus einer Laune heraus beschließt er, sein eigenes Werkzeug zu benutzen - zumindest sofern er das Benötigte selbst besitzt. Er öffnet den Seesack, wühlt etwas herum und hat irgendwann seine kleine, bescheidene  Tool-Box geöffnet neben sich liegen. Danach kann der Spaß beginnen. Als erstes versucht er das, was sein Vorgänger vermutlich irgendwann verzweifelt abgebrochen hat: Den verbogenen Pumpenarm sachgemäß zu entfernen. Entgegen seiner Erscheinung kann Torque durchaus filigrane Arbeiten verrichten, doch glücklicherweise hat er genauso eine ordentliche Ladung Kraft im Angebot, wenn Dinge mal etwas grober angepackt werden müssen. Trotzdem ist das Ziel hier nach wie vor etwas zu reparieren und nicht es weiter zu verbiegen...

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #26 am: 22. August 2012, 15:17:26 Uhr »
Mit etwas rütteln, schieben und einigen gut dossierten Hammerschlägen gelingt es Torque nach einiger Zeit das verbogene Teil zu entfernen...
Zwar hat es nun ein paar Kratzer hier und da, aber es ist nicht kaputt.
Wenn man davon absieht, das es immer noch verbogen ist.
Da Joel das Metallteil nun in den Händen hält, fällt ihm auf das sein Vorgänger seine Kräfte wohl nicht so sparsam eingesetzt hat.
Entweder das oder die Überlastung hat die Bolzen, die den Pumparm an Ort und Stelle halten, zerbrochen.
Falls sich keine entsprechenden Teile finden, muss er wohl improvisieren oder versuchen neue zu schmieden.
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Re: Das Cafe
« Antwort #27 am: 22. August 2012, 18:12:19 Uhr »
Mit einem "Mh." erkennt Joel, dass die Nieten kaputt sind. Er selbst hat keinerlei passenden Ersatz im Gepäck, aber bevor er den Schuppen danach absucht, begutachtet er sich den Rest der Pumpe und stellt fest, ob noch mehr im Eimer ist. Er will sich zunächst den Dingen widmen, die er jetzt gleich beheben kann - zum Beispiel den krummgebogenen Pumpenarm irgendwie wieder begradigen oder austauschen. Erst danach will er die Pumpe liegen lassen sich ausgiebig nach Ersatznieten umsehen. Sollte er keine finden, muss er wohl oder übel improvisieren. Immerhin hat das Kabuff hier eine kleine Schmiede; mit etwas Rohmaterial könnte man also durchaus neue Nieten herstellen, wobei er dafür wohl etwas Hilfe bräuchte. Das ist zwar mehr Arbeit als erwartet, aber der Hüne stört sich nicht daran. Im Gegenteil - jetzt ist ziemlich sicher, dass ihm dieser Tag nicht langweilig wird.
« Letzte Änderung: 22. August 2012, 18:26:26 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #28 am: 23. August 2012, 06:55:30 Uhr »
Ausser das eine der vier Bodenhalterungen leicht angeschlagen ist, kann Torque keine weiteren Fehler finden.

Da das Innere der Pumpe aus ziemlich stabilen Metal besteht, braucht er eine gute Stunde am Amboss um das Teil wieder gerade und passgenau zu bekommen.
Was die Nieten betrifft könnte er mehr Probleme bekommen. Zwar hat er zwei kleine Bolzen gefunden, die er an Stelle der Nieten nutzen könnte, aber damit fehlen ihm trotzdem noch mindestens zwei Nieten, Drei wenn er auf Nummer sicher gehen will.

Joel steht, die Nieten betreffend, vor der Wahl selber welche zu schmieden oder auf dem Gelände zu schauen ob es einen Schrotthaufen gibt den er plündern kann. Beides würde ihn warscheinlich einiges an Zeit und Glück kosten.
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Re: Das Cafe
« Antwort #29 am: 23. August 2012, 13:01:43 Uhr »
Nach einer guten Stunde am Amboss legt Joel endlich den Hammer beiseite, um sich sein Werk zu begutachten. Er dreht und wendet den Pumpenarm umher und nickt schließlich zufrieden. Die eigentliche Schwierigkeit erwartet ihn allerdings erst jetzt. Ersatznieten hat er hier keine gefunden und seine Schmiedekünste sind aufgrund mangelnder Praxis eher bescheiden. Mürrisch über diesen Umstand beschließt er für sich selbst, dies beizeiten zu ändern, doch für den Moment muss er mit dem auskommen, was ihm zur Verfügung steht. Vielleicht findet sich ja ein brauchbarer Schmied in der Siedlung oder er gibt irgendwo auf dem Gelände einen Schrotthaufen, von dem er sich bedienen kann. Alles läuft allerdings darauf hinaus, dass er seine Arbeit hier fürs erste unterbrechen muss.

Torque beschließt, nochmal kurz zu Fernandez zu stiefeln, ihn über die aktuelle Lage zu informieren und ihn zu fragen, wo sich eventuell ein guter Schmied oder eben passende Nieten auftreiben lassen könnten. Bei der Gelegenheit kann er im Café auch direkt ein Zimmer für sich beanspruchen und sein Zeug wegsperren, denn den Seesack überall mitzuschleppen ist nicht besonders praktisch. So packt er sein Werkzeug zusammen, räumt die bei seiner Arbeit benutzten Dinge wieder an ihren Platz zurück und verlässt den Schuppen. Im Café sieht er sich kurz um. Wenn viel los ist und Fernandez gerade nicht in Sicht kommt, bezieht er zuerst ein Zimmer – steht der Latino aber zufällig gerade an der Theke, führt Joels Weg zunächst zu ihm und erst dann nach oben.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #30 am: 23. August 2012, 14:28:45 Uhr »
Joel macht sich auf den Weg ins Cafe.
Unbehelligt tritt er ein und zur Theke.
Dort unterhalten sich Fernandez und Saint angeregt.
"Ich weis nich was ich machen soll!" schimpft der Hüne und fährt sich seufzend mit der Hand über sein vernarbtes Gesicht.
"Seit den Viechern letztens hab ich zu wenig Leute um jedes verdammte Gater bewachen zu lassen. Klar ist es Scheiße das ihm seine Brahmin fast alle abgehauen sind.
Uns fehlen ja auch genug! Aber das gibt ihm nicht das Recht sich einfach welche von den anderen Weiden zu nehem, verdammt nochmal!"
Bedächtig nickend hört Fernandez zu.
"Du hast schon recht, aber du musst auch sehen das die Brahmin das Einzige sind was er neben seiner Familie noch hat.."
Fernandez gießt Saint und sich selbst ein Glas Wasser ein während er weiter redet.
"Hat er denn von anderen Bauern Brahmin genommen oder nur die von Vastin?"
"Nein, nur die laut ihm dem Cafe gehören und das ja verantwortlich ist für seinen Verlust.
Verflucht, was passt er auf die Biester auch nicht auf!" grummelt Saint und stürzt das Wasser runter.
"Ich hätte nicht übel Lust ihn an die Luft zu setzen. Aber Vanessa hat mich auch schon in Grund und Boden geredet. Wir müssen wohl..."
Saint schaut zu dem eben eintretenden Joel.
"Du hast Kundschaft, alter Haudegen." brummt er schlicht und schaut nachdenklich auf sein Wasserglas.
"Buenas Tardes, wie läufts? Kann ich dir helfen?" grüßt der Latino.
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Re: Das Cafe
« Antwort #31 am: 23. August 2012, 19:29:09 Uhr »
"Buenas tardes.", grüßt Joel zurück und nickt den beiden Männern zu. Ein paar Schritte vor der Theke bleibt er stehen. Die mitgehörten Gesprächsfetzen übergeht er komplett - nicht seine Sache. Stattdessen zeigt mit einem Daumen über die Schulter zurück zur Tür.

"Ich hab etwas an der Pumpe herumgehämmert. Der bromista, der da zuerst dran war, hat wahrscheinlich mehr kaputt gemacht, als etwas behoben. Ein Pumpenarm war komplett verzogen und eingekeilt, sollte jetzt aber wieder passen. Problem ist noch, dass es ein paar Nieten für die Halterung zerrissen hat und ich kann keinen passenden Ersatz finden. Habt ihr nen guten Schmied hier? Oder vielleicht irgend nen Schrotthaufen, der sich mit etwas Glück verwerten lässt?"

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #32 am: 23. August 2012, 20:25:05 Uhr »
"Tehe, ich würd ja Biep vorschlagen, aber dann macht mich Mazzawaken nen Kopf kürzer..." grunzt Saint lachend, während Fernandez leicht schmunzelt.
"Also nen guten Schmied...? Mh, ich glaub Moe war ganz gut, aber den hats leider erwischt... guter Mann." überlegt Fernandez.
"Hey Saint, hat Jonas nicht mal geholfen Mazzawakens Totem da draussen gerade zu biegen?"
Der angesprochene zieht seine Stirn in Runzeln.
"Jonas? Mh, kann gut sein, ich hab ihn zumindesten immer Mal an der Schmiede gesehen. Aber ich kann dir leider nicht sagen ob das gut oder schlecht ist." zuckt der Hüne dann mit den Schultern.
"Er steckt jedenfalls momentan am Osttor, kannst ihn ja mal fragen."
"Oder du schaust mal bei dem Schießstand vorbei. Einige der Söldner nehmen unbrauchbare Teile und Maschinen oft als Ziel. Vielleicht hast du da Glück." fügt Fernandez noch an.
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Re: Das Cafe
« Antwort #33 am: 23. August 2012, 20:37:32 Uhr »
Über Biep runzelt Joel nur die Stirn. Den Witz kann er beim besten Willen nicht verstehen. Er fragt aber auch nicht weiter nach. "Einen Schießstand hab ich glaub ich beim reinkommen gesehen - ich probier's mal. Und... Jonas am Osttor, eh?" Er zuckt mit den Schultern. "Auch nen Versuch wert, schätz ich. Wo ist das Osttor? Welche Richtung?"

Der letzte Satz scheint keinesfalls als Scherz gemeint zu sein - jedenfalls bringt ihn Torque mit ungetrübter Ernsthaftigkeit herüber. Abwartend blickt er Saint in die Augen, der ihm diese Teilinfo noch vervollständigen muss.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #34 am: 23. August 2012, 21:40:10 Uhr »
Saint zieht kurz die vernarbte Augenbraue hoch und zuckt dann mit den massigen Schultern.
"Die Wüste macht das mit einem." brummt er schlicht und stemmt sich von der Theke hoch in Richtung Tür.
"Einfach raus und dann links rum. Am Wasserrad vorbei und den breiten ausgetretenen Weg entlang." erklärt er Torque.
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Re: Das Cafe
« Antwort #35 am: 23. August 2012, 22:15:17 Uhr »
Torque blickt Saint ein paar Sekunden länger an, als man es für gewöhnlich erwarten würde, nickt dann aber Richtung Treppe nach oben. "Vale. Ich pack eben noch mein Zeug auf ein Zimmer und geh dann los. Hasta luego."

Damit macht er kehrt und trabt gemächlich die Treppe ins Obergeschoss hinauf. Oben hält er nach steckenden Schlüsseln Ausschau, zieht sich wahllos einen heraus und betritt das dazugehörige Zimmer. Nach einer sehr kurzen Besichtigung seiner neuen Unterkunft sucht er noch schnell die Tool-Box sowie seinen Schießprügel aus dem Seesack heraus. Den Ballermann steckt er für alle sichtbar in den Gürtel, dann geht er mit dem Werkzeugkoffer in der Hand wieder aus dem Zimmer heraus, schließt ab und verstaut den Schlüssel in einer Hosentasche. Wieder im Erdgeschoss überlässt er Fernandez und Saint ihrer Unterhaltung und geht nach draußen.

Joel rekapituliert gedanklich den von Saint erklärten Weg zum Osttor, macht sich dann jedoch in die Richtung auf, in der er den Schießstand vermutet. Bevor er mit anderen Leuten herumfeilscht, die für eine mögliche Mithilfe vielleicht noch einen Teil seines Lohnes haben wollen, versucht er sein Glück lieber zunächst am Schießstand-Schrott.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #36 am: 24. August 2012, 08:30:12 Uhr »
Torque verlässt das Gebäude und bekommt noch mit wie Saint und Fernandez ihr Gespräch über Brahmin und Bauern wieder aufnehmen.
Dann hat er das Cafe auch schon verlassen.
Aus seiner Erinnerung heraus beweg sich  Joel in Richtung Schießplatz.
Auf dem Weg dorthin kommt er am Fuhrpark des Cafes, momentan bestehend aus einem punkigen Highwaymen, einem PickUp und einem klapprigen Buggy, vorbei. Vor dem Highwaymen steht etwas, das man wohl am ehesten als 'verpunkter Mülleimer auf Ketten' bezeichnen könnte. Das Metalding besitz einen Iro aus Metalzacken, viele Nieten und wurde aus mehreren Metallrüstungen und ähnlichem geflickt.
Desweiterem passiert der große Latino einen schwarz, gepanzerten Wagon oder Bauwagen, so genau lässt sich das nicht mehr sagen, der mit allerhand Fellen und Sippingssymbolen überzogen wurde. Ein bisschen deplaziert steht er in mitten der weißen Lehmbauten und hellen Wellblechhütten.

Sofern er nicht stehen bleibt, erreicht Torque dann den Schießstand nach etwa zehnminütigem Fußmarsch.
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Re: Das Cafe
« Antwort #37 am: 24. August 2012, 12:50:59 Uhr »
Torque legt, am Fuhrpark angekommen, tatsächlich einen kurzen Zwischenstopp ein. Die Fahrzeuge erregen sein Interesse und neugierig schreitet er sie ab. Dann steht er vor dem Highwayman.

"Chryslus Motors... na leck mich doch am Arsch!", brummt er leise zu sich selbst. Dann fällt sein Blick auf den Roboter und er verzieht die Brauen. "Und was sollst du darstellen, Freundchen? Moderne Kunst!?" Torque weiß, was er da vor sich hat. Roboter sind ihm nicht fremd, nur kennt er sie hauptsächlich aus Fachliteratur und funktionierende Modelle sind extrem selten - zumindest da, wo er sich für gewöhnlich herumtreibt. Eine so verunstaltete Variante hat er - zumindest in einem Stück - allerdings noch nirgendwo gesehen.

Sofern der Bot gerade keine Anzeichen von Aktivität erkennen lässt, hält Torque das Teil für Deko ohne Innereien und tritt näher heran. Er geht in die Hocke, betrachtet sich eine Weile die exotischen Verzierungen und klopft dann sachte auf das Metall, um zu sehen, ob der Blechkamerad tatsächlich hohl ist. Einen komplett vollständigen Roboter würde er zu gerne mal auseinander nehmen.
« Letzte Änderung: 24. August 2012, 20:53:58 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #38 am: 24. August 2012, 19:56:16 Uhr »
Torque hat gerade geklopft und will näher heran treten als die Linse des Blechpunks anfängt zu flackern und dann leuchtend rot anspringt.
Sie fokusiert kurz den Lation und hämmert dann mit Vollgas rückwärts gegen den Highwaymen.
"Biep!" ertönt es kurz und Joel hat das Gefühl der Bot würde ihn böse anfunkeln.
Unterstrichen wird das ganze das der Roboter anfängt mit seinen schlaksigen Armen in einem Bauchkasten zukramen bevor er einen alten Viehsporn hervor holt und diesen anwirft.
Mehrere Lichtbögen zucken über den Dorn bevor er erstmal ausfällt.
"Biep." kommentiert der Bot das ganze, behält den Viehsporn aber zwischen sich und Torque.
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Re: Das Cafe
« Antwort #39 am: 24. August 2012, 21:31:51 Uhr »
Torque ruckt überrumpelt zurück und legt sich dabei, dank seiner Haltung in der Hocke, noch fast auf den Hintern. Für wenige Sekunden starrt er Biep nur erstaunt an, während er zwei Schritte nach hinten macht. Angst hat er keine, die Faszination überwiegt, und mit einem halben Grinsen im Gesicht versucht er den aufgeschreckten Blechmann zu beruhigen, indem er die leeren Hände halbhoch hält. Der Werkzeugkasten liegt zwei Schritte vor ihm, zwischen sich und Biep, wo er ihn vor dem Klopfer abgestellt hatte.

"Das ist ja der Wahnsinn... Hey, alles in Ordnung Kumpel. Keiner will dir oder dem Schlitten da an die Blechteile, ok!?" Sein Blick wandert unwillkürlich zu dem Werkzeugkoffer. Vielleicht nicht unbedingt das beste Mitbringsel um seine Behauptung zu untermauern, aber wahrscheinlich ist der Blechmeier vor ihm sowieso nicht clever genug, als dass er sich darüber Gedanken machen bräuchte, wie missverständlich diese Situation wirken mag. Eventuell versteht er ihn auch gar nicht.

"Hey äh... Kannst du mich verstehen? Spracherkennung oder sowas? Welches Modell bist du?"

Ein bisschen blöd kommt sich Torque schon vor, mit diesem Haufen Metall eine Unterhaltung führen zu wollen. Die Hände immer noch oben betrachtet er das Ding und beobachtet, ob (oder welche) Reaktion erfolgt.
« Letzte Änderung: 25. August 2012, 13:10:18 Uhr von Cerebro »