Autor Thema: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz  (Gelesen 48022 mal)

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Offline Cerebro

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #20 am: 18. August 2009, 20:18:23 Uhr »
Claire watschelt zurück, kehrt jedoch nicht direkt wieder in das Café ein, sondern verbringt noch einige Minuten bei Brahminkuh Lili, um dort gelagerte Ladung zu sortieren und sie später in ihren Rucksack umzupacken. Kurze Zeit später kehrt sie im Diner ein. Sie nickt Graham und Greg noch zu, die sich in der Nähe des Eingangs unterhalten, und macht sich dann daran, ihren Rucksack vorzubereiten. "Na, klappt doch einwandfrei...", meint sie zwischendrin zu Jordan und schenkt sich selbst einen imaginären Schulterklopfer. "Was würden wir ohne Technik nur machen?! Wenn ich daran denke, wieviele Geräte und funktionierende Maschienen es vor dem Krieg gegeben hat... Mann, ich bin eindeutig im falschen Jahrhundert geboren! Mir blutet jetzt schon das Herz, wenn ich daran denke, was wir wohl alles in der Vault zurücklassen müssen. Wir bräuchten sicher 10 Lili's, um alles rauszuschaffen. Naja, vielleicht plant Gramps ja mehrere Trips hier her, wenn es sich lohnt..."

"Was ist, wenn die Untoten aus dem Bunker kommen?", streut Ralf völlig unerwartet ein, während er sein Dörrfleisch-Frühstück langsam beendet, ebenso wie seine Packerei am Rucksack. "Huh? Glaubst du das wirklich? Der Bunker diente doch dem Schutz - wie sollen die da rein oder rauskommen?" "Irgendwoher müssen sie kommen...", erwidert der Große trocken und nach einer kurzen Pause fährt er fort. "Und wenn sie nicht aus dem Bunker kommen, dann muss es andere geben... Das Ding ist sicher nicht nur eine große Lagerhalle..."

Claire runzelt die Stirn und blickt kurz zu Jordan, dann sagt sie. "Naja... wahrscheinlich sind die, die in dem Bunker Schutz gesucht haben, schon längst verhungert oder verdurstet. Vielleicht sehen wir ein paar Skelette oder so..." "Du bist naiv.", brummt Ralf. "Wenn du Hunger oder Durst hast... würdest du dann nicht vor die Tür gehen und dein Glück draußen suchen, egal was dort auf dich wartet?"
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Graham vergewissert sich, dass Miguel sich nicht in Hörweite befindet, bevor er antwortet. "Der Mexikaner, hm... ja... ich halte ihn nicht für gefährlich, wenn du darauf hinaus willst. Ob seine Geschichte stimmt oder nicht, er macht nicht den Eindruck, als könnte er uns große Probleme bereiten. Behaltet ihm trotzdem im Auge. Wenn seine Dankbarkeit abkühlt, kann keiner sagen, ob er nicht  gerne lange Finger macht, du verstehst? Wenn er sich ruhig verhält, dann nehmen wir ihn mit zurück bis nach Worth. Sollte er irgendwie aus der Reihe tanzen, dann setzt ihn fest bis wir zurück kommen. Du und Jordan dürftet mühelos mit ihm fertig werden, wenn er euch nicht gerade überrumpelt. Geht am besten nicht zur gleichen Zeit schlafen. Nicht nur wegen ihm, sondern auch, weil dies hier keine besonders gesichterte Gegend ist. Im Grunde dürfte wenig passieren, denn es gibt hier nicht viel von Interesse, wesewegen ich nicht unbedingt mit Raidern und dergleichen rechne. Ranger findet man allerdings auch keine und im Zweifelsfall sind wir auf uns allein gestellt..."
« Letzte Änderung: 18. August 2009, 20:22:26 Uhr von Cerebro »

Offline Jessica

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #21 am: 23. August 2009, 00:32:46 Uhr »
"Wenn wir fündig werden, sollten wir das Teil versiegeln und dann noch mal zurückkehren...aber besser ausgerüstet als jetzt. " Meint der Rancher zustimmend und sieht in Ralfs Richtung, als er von den Untoten spricht, an die er gar nicht mehr gedacht hat. Schweigend lauscht er dem Wortwechsel und hofft nur, dass es hier abgesehen von ihnen vollkommen tot ist...seinethalben können die Untoten woanders hingezogen sein. Er kann sich auch nicht vorstellen, dass man an diesem Ort überhaupt zu Essen findet...
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Ashley (SF)

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #22 am: 24. August 2009, 15:03:11 Uhr »
Interessiert blickt Sanchez auf die „Funkgeräte“ und ist begeistert als er die Stimme von Señorita Claire aus dem Gerät vernimmt, obwohl diese gar nicht mehr im Raum ist.“Vorkriegstechnologie die sogar funktioniert....“ "Guten Morgen Senior Sanchez, geht es ihrem Fuß besser? Ich wollte ihn mir nochmal ansehen bevor wir aufbrechen." Sanchez erschrickt kurz, als die Ärztin ihn anspricht und seine Gedankengänge unterbricht. „Si danke Dr. Mcnail.“ sagt er mit einem nicken, als er sich wieder gefangen hat."Sie brauchen trotzdem neues Schuhwerk, sonst werden ihre Wunden wieder aufgerissen und entzünden sich." erklärte sie keine Miene verziehend „Si  sobald ich in der Stadt bin..... und danke für alles nochmal, ich werde es ihnen allen hoffentlich irgendwann vergelten können.“ sagt Migeul mit ernstem Gesicht.

Offline Micky

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #23 am: 24. August 2009, 15:25:13 Uhr »
"Endlich mal jemand der höflich ist, auch wenn er ziemlich abgerissen aussieht." denkt sich Sheela über den Mexikaner. "Kein Problem Senior Sanchez, es ist schließlich mein Job Leuten bei ihren körperlichen Leiden zu helfen." Die Ärztin steht wieder auf, sie fühlt sich zwar immer noch relativ steif, aber natürlich versucht sie sich es sogut wie möglich nicht anmerken zu lassen. Abwartend blickt sie zu Gramps und fragt sich wann es nun losgehen wird. Die Entscheidung das Jordan und Greg hierbleiben kann sie zwar nicht befürworten, aber natürlich versteht sie warum und wieso Graham so entschieden hat.
« Letzte Änderung: 30. August 2009, 13:02:31 Uhr von Micky »


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Offline Jambalaya

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #24 am: 24. August 2009, 19:03:08 Uhr »
"Ne ich glaub auch nich wirklich, dass der was im Schilde führt... Aber hab mal von der Karawane gehört die durch nen eingeschleusten Raider, der sich als Verletzter ausgegeben hat, hochgenommen wurde! Aber bei unserem Kollegen kann ich mir das schlecht vorstellen... bei den Füßen! Aber naja wir werden die Augen aufhalten... Nich nur wegen ihm!" meint der Riese und geht zurück ins Gebäude, um nach einen kargen und trockenen Frühstück der Gruppe beim Zusammenstellen des Gepäcks für Dallas zu helfen.
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Offline Cerebro

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #25 am: 24. August 2009, 20:15:21 Uhr »
Das Gepäck ist recht schnell zurechtgelegt und die Truppe lange vor der eingeplanten Stunde mit allen Vorbereitungen fertig. Um nicht unnötig herumzutrödeln und weil seine Leute ohnehin bereits mit den Hufen scharren, beschließt Graham nicht weiter Zeit zu verlieren und bricht mit Ralf, Claire, Sheela und Hund Sam auf Richtung Stadt. Zurück bleiben Greg, Jordan und der Mexikaner Miguel, sowie Brahminkuh Lili.

Es ist früher Vormittag - Vielleicht um die 10 Uhr. Die Sonne brennt nicht ganz so knallhart herunter wie die Tage zuvor und ist oft hinter trostlosen Wolken verborgen. Trotzdem ist es verhältnismäßig heiß, die Hitze ist jedoch von trockener Art und nicht unangenehm schwül oder drückend. Gramps und Co. marschieren seit etwa einer Stunde und nähern sich rasch dem unmittelbaren Stadtrand. Die Zeichen vergangener Zivilisation werden immer deutlicher, viel häufiger stehen jetzt ausgebrannte Autoleichen umher, alte Straßenschilder und Häuserruinen bestimmen das Bild, während die karge Wüste nach und nach in den Hintergrund rückt. Richtung Stadtkern sieht man windschief und aufgerissen die Gebeine alter Wolkenkratzer, die pechschwarz in den Himmel zeigen. Es ist offensichtlich, dass lange und verheerende Brände in Dallas gewütet haben müssen. Ruß und Asche wurden schon lange vom Wind davongetragen, doch die Schwärze bleibt bestehen.

Unterdessen sitzen Jordan, Greg und Miguel zusammen. Nach der Verabschiedung ihrer Leute ist nichts mehr weiter passiert und obwohl die Ausruhphase die Kräfte schont, macht sich langsam Langeweile breit. Wie aus dem Nichts erwacht plötzlich Jordans Walkie krächzend zum Leben. Claires Stimme ist zu hören - zwar deutlich, allerdings nicht mehr ganz so makellos wie bei der Generalprobe eine Weile zuvor.

"Hey Jordan, hier spricht Claire. Kannst du mich hören? Wir sind jetzt kurz vor der Stadt... Wie läuft's bei euch?"
« Letzte Änderung: 24. August 2009, 21:18:57 Uhr von Cerebro »

Offline Jessica

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #26 am: 24. August 2009, 21:04:17 Uhr »
Der Rancher hat sich noch ein wenig lustlos beinebaumelnd auf  der Bartheke breitgemacht und blickt mit kleinen Augen die ihm gegenüberliegende Wand ein. Ein flüchtiges Gähnen fährt aus seinem Mund, wobei er eine Hand vor diese schiebt. Uh, sollte mich mal wieder rasieren...Stellt er fest  und senkt seinen Blick auf den schmutzigen Boden. Erst als sich Claires Stimme im Walkie vernehmen lässt, kehrt ein wenig Leben in ihn. Er hält das kleine Gerät hoch und wird aufmerksam. Als die junge Frau endet, drückt er den Sprechknopf. "Kann dich ganz gut hören...bis jetzt ziemlich einwandfrei. Wir langweilen uns gerade...aber ich schau mir gleich mal unsere Miefbude genauer an. " Meint er dann und lässt den Knopf wieder los.
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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #27 am: 24. August 2009, 21:23:00 Uhr »
"Ja, mach das.", knistert es aus dem Gerät zurück. "Wir haben vorhin ein kleines Pack Radscorpions gesehen, aber die sind in einiger Entfernung an uns vorbei. Sind allerdings in eure Richtung, also schaut ab und zu mal aus dem Fenster, damit Lili keinen Herzinfarkt bekommt. Hier ist gerade auch noch tote Hose. Die Häuser werden größer und der Sand immer weniger... ansonsten gibt's bis auf ne Menge Schrott nicht viel zu sehen..."
« Letzte Änderung: 24. August 2009, 21:25:08 Uhr von Cerebro »

Offline Jambalaya

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #28 am: 27. August 2009, 22:02:25 Uhr »
Greg verstaut seine letzten Ausrüstungsgegenstände auf dem Karren. "Graham meinte wir sollen den ganzen Kram bei Lili aufladen falls wir schnell aufbrechen müssen. Also wenn ihr noch was rumliegen habt, was nicht unbedingt gebraucht wird... Hast du noch was, was aufn Karren soll? Dann pack ichs mit rauf, mit den Füßen bleibste am besten sitzen." meint der Riese an Miguel gewandt. Sobald dies erledigt ist, wendet sich Greg nochmals an die beiden. "Würd vorschlagen einer sitzt draußen bei Lili während die anderen hier drinnen die Stellung halten und dann wird gewechselt - Wenn´ s keine Einwände gibt.  Ansonsten würd ich die erste Wache übernehmen." Sofern nichts gegenteiliges beschlossen wird, begibt sich Greg nach draußen wo er die Brahmindame auf der Schattenseite des Gebäudes positioniert, um sich dann dort niederzulassen und ein wenig in seinem Buch zu lesen.
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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #29 am: 30. August 2009, 13:40:41 Uhr »
Sheela ist froh das es endlich losgeht. Trotz der Erschöpfung ist sie gespannt was sie in der Vault finden werden, an einen Fehlschlag denkt sie dabei gar nicht. Mit einem einfachen Winken verabschiedet sich die Ärztin von den Leuten die bei der Brahminkuh bleiben.

"Puh... heute ist es angenehmer als gestern. Ich hab nicht das Gefühl sofort zugrunde zu gehen..." Aufmerksam mustert sie die Umgebung um sie herum und bekommt langsam einen guten Eindruck vom damaligen Dallas. Es muss wohl auch eine richtig lebendige Großstadt gewesen sein. "Es ist schon erstaunlich wie Dinge die einst voller Leben waren nun so ausgestorben sein können." bemerkt die sonst so wortkarge Sheela und teilt den anderen damit auch ihre Ansichtsweise mit.
Das Walkie Talkie Gespräch nimmt sie trocken zur Kenntnis. "Ich hoffe nur der Farmerjunge baut keinen Mist und kann besser Wache schieben wie schießen." ist ihr einziger Gedanke als sie mit einem Ohr zuhört und weiter ihre grünen Augen über die Gegend schweifen lässt.


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Offline Cerebro

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #30 am: 30. August 2009, 14:51:47 Uhr »
Graham blickt kurz zu Sheela herüber und zupft sich den Hut etwas tiefer in die Stirn. "Naja," bemerkt er trocken. "Ausgestorben würd' ich nicht unbedingt sagen, Doc..." Er beendet das Thema jedoch mit diesem offenen Satz gleich wieder, studiert seinen verknitterten Plan und mutmaßt ihre Geschwindigkeit. Dann schaut er mit zum Schutz erhobener Hand Richtung Sonne.

<Wir müssen schneller werden... Schätze, wir werden noch ein paar Stunden unterwegs sein, bis wir zur Vault kommen, und den Rückweg und unsere Zeit miteinberechnet, die wir da drinnen brauchen werden... mhh, das gefällt mir nicht. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, es reicht hinten und vorne nicht! Vielleicht können wir in dem Bunker Schutz suchen und dort die Nacht verbringen, wenn sich die Tür von innen verriegeln lässt...>

"Lasst uns einen Zahn zulegen.", meint er laut zu allen anderen und steigert das Schritttempo, sehr zu Sheelas Ärgernis. Der Ärztin mag es zwar nicht mehr so heiß vorkommen, wie am Tag zuvor, doch ihre überstrapazierten Muskeln schmerzen noch immer. Das Laufen ist zwar keine unbeschreibliche Qual, jedoch auch nicht gerade ein Spaziergang.

Claire nimmt Grahams Anweisung einfach zur Kenntnis und unterhält sich weiter durch das Walkie Talkie, während Ralf stumm gehorcht und keine Miene verzieht.
« Letzte Änderung: 30. August 2009, 15:01:48 Uhr von Cerebro »

Offline Micky

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #31 am: 31. August 2009, 19:53:38 Uhr »
Sheela beobachtet wie der alte Mann seinen Plan studiert. In der Hinsicht vertraut sie dem alten Knacker, schließlich kann man ihm ohne weiteres Erfahrung absprechen was das Schatz suchen angeht. Als es weitergeht setzt sich die Ärztin natürlich sofort in Bewegung, doch plötzlich kackt ihr Rückenwirbel ein wenig. "Uff!" stößt sie hervor und hält sich ihre Kehrseite mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck. "Verflucht... ich will endlich wieder ein richtiges Bett, dieses ganze unbequeme schlafen macht meinen Körper noch kaputt." Sie beißt auf die Zähne und folgt ihren Gefährten weiter ins Herz von Dallas.


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Offline Jessica

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #32 am: 31. August 2009, 20:22:15 Uhr »
"Oh, alles klar...wir werden drauf achten. Ich hoffe, Schüsse machen Lili nix aus?" Fragt er ohne wirklich eine Antwort darauf zu erwarten. Wieder lässt er den Knopf los. Müssen wohl doch noch nen Stück gehen, so wie das klingt...war vielleicht doch gut, dass ich nicht mitgekommen bin. Dann hört er für einen Moment lang Greg zu. "Jep, klingt fürs Erste ganz gut. " Erwidert der Rancher schließlich, geht aber kurz mit vor die Tür. "Claire meinte, von ihnen aus kämen Radskorpione in unsere Richtung. Auf die Dinger müssen wir also schon mal aufpassen. " Draußen sieht er sich das Dach an...ob es flach gebaut ist und vor allem stabil genug aussieht, um ihn vielleicht zu tragen...
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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #33 am: 31. August 2009, 20:49:10 Uhr »
Claire versteht die Frage, muss aber dennoch kurz schmunzeln. "Kugelsicher ist sie nicht, Zuckerkeks, also als Deckung nicht unbedingt zu gebrauchen, hihi. Aber ernsthaft - sie ist zwar ganz cool und rennt nicht gerade bei jedem Furz davon, aber sie is' eben ne Kuh... Haltet sie einfach aus der dicksten Action raus. ... Pass auf, Graham zieht das Tempo an und die Walkies verlieren ohnehin schnell an Saft. Ich meld' mich später wieder, ok? Haltet die Ohren steif..." Claire lässt den Knopf los, wartet kurz, falls noch eine Antwort kommt, und packt das Funkgerät nach dem Gespräch dann wieder weg.

Das Café beziehungsweise Diner ist einstöckig, mehr oder weniger flach gebaut und ähnelt in der Bauweise stark dem früher üblichen Standard, über den der Rancher natürlich kaum etwas wissen kann. Von unten lässt sich nicht viel über die Stabilität sagen, aber obwohl der Zahn der Zeit stark an dem Gemäuer genagt hat und die Bezeichnung "Bruchbude" fast noch ein Kompliment wäre, ist es nicht gerade nur aus Papier erbaut und dürfte Jordans Gewicht wahrscheinlich Paroli bieten.

Offline The Real Ninja

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #34 am: 31. August 2009, 20:53:17 Uhr »
Als Sanchez das Wort Skorpione hört, muss er an Rodrigeuz denken „hoffentlich schmorst du in der Hölle du Bastard.....“ denkt er leise flüsternd. Als der Riese namens Greg seinen Seesack auf den Karren  bringen will, sagt er nicht nein und nickt einfach nur. „Viellicht sollte ich auch etwas beitragen ?“ fragt Miguel sich, da er sich momentan ziemlich nutzlos fühlt.“hmmm ich könnte was kochen, aber ich weiß nicht ob sie Miguels Feuer Chile mögen, oder ob wir Bohnen haben.“ er verwirft den Gedanken ans kochen schnell wieder. Als auch Jordan raus geht, setzt er sich in eine Ecke auf einem Stuhl, zieht sich den Sombreo über denn Kopf und macht das einzige was er neben Alkohol brennen kann  Siesta.

Offline Jessica

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #35 am: 01. September 2009, 15:40:13 Uhr »
Zuckerkeks?!  Ha ha... Der Rancher erlaubt sich ein dümmliches Grinsen und glaubt, sich jetzt ein näheres Bild von der Brahmin machen zu können. "Gut zu wissen. Na dann, von meiner Seite aus ist alles klar. Passt auf euch auf.  " Auch er lässt den Knopf los und bringt das Gerät in seinem Mantel unter. Dann überlegt er, was ihm wohl sicherer erscheint. Vom Dach aus hätte er eine gute Beobachtungsposition und Tiere könnten ihn schon mal nicht erreichen...Allerdings kann ein Dach genauso gut auch zur Falle werden...hmm...ach, ich bleib erst mal unten... Beschließt er und geht wieder zurück ins Cafè, um sich dort die restlichen Ecken anzusehen.
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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #36 am: 05. September 2009, 20:38:45 Uhr »
Das Innere der Ruine birgt nicht viele Sehenswürdigkeiten. So nahe am Highway gelegen, muss wohl eine Art Raststätte für Reisende gewesen sein. Es gibt Tische, im Boden festmontierte Sitzbänke, eine Bartheke, ramponierte Barhocker und so weiter. Eine Öffnung in der hinteren Wand führt in einen zweiten Raum - wahrscheinlich die ehemalige Küche des Diners. Im Hauptraum stehen noch die Überbleibsel alter Maschinen und Gerätschaften. Ein verrosteter Metallklumpen hinter dem Tresen mit der kaum lesbaren Aufschrift 'Mr. Coffee' findet sich darunter, ebenso wie längst ausgetrocknete Zapfhähne, ein leerer Kühlschrank ohne Tür und eine schwere, rechteckige Kasse. Viele Schränke und Regale sind zerstört und ausgeräumt. Geschirr oder ähnlicher Kleinkram ist nicht mehr zu finden, wahrscheinlich wurde das Gebäude vor langer Zeit geplündert. In einer sonst recht kahlen Ecke steht noch ein kleiner Schrank, teilweise aus mittlerweile zersplitterten Glasröhren besehend und mit schmutzigen Lettern als 'Jukebox' betitelt. An der Wand daneben schlängelt sich eine schwarze Linie vom Boden bis etwa einen Meter in die Höhe.
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Gregs Lesung wird kurz gestört, als ihm beim Umblättern der Seitern etwas blendet. Miguel, den Sombrero tief ins Gesicht gezogen, findet trotzdem keinen Schlaf - zu fit ist er noch von den vielen Stunden der Ruhe, die er nach seiner Rettung verleben durfte.
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Graham, Claire, Ralf, Sheela und Hund Sam marschieren in strammen Tempo weiter. Noch kommen sie gut voran. Nach der Sichtung der Radscorpions zeigt sich ihnen kein weiteres Leben mehr.

Das Stadtzentrum ist noch einige Zeit entfernt und die Gruppe wandert zunächst noch in den Ausläufern der alten Metropole, als sich ein merkwürdiger Gestank in der Luft verdichtet. Sheela sieht sich angeekelt um und vermutet den Ursprung in einem alten, versifften Müllcontainer, der sich in unmittelbarer Nähe eines Drug Stores befindet. Es ist der einzige Laden in einer sonst von niedrigen Wohnhäusern eingerahmten Straße. Kaum eines der Gebäude steht noch intakt, den meisten fehlen komplette Seiten der Fassade oder große Teile des Daches. Nichts und niemand ist bis auf die stummen Trümmerteile, die überall herumliegen, zu sehen. Hund Sam hat den Geruch schon vor langer Zeit wahrgenommen, jedoch Ruhe bewahrt und ist mit offenen Augen und Ohren seinem Herrchen nicht von der Seite gewichen.
« Letzte Änderung: 06. September 2009, 14:33:08 Uhr von Cerebro »

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #37 am: 06. September 2009, 14:17:52 Uhr »
Sheela ist froh das sie bis jetzt auf noch kein weiteres Leben mehr getroffen sind. Etwas entspannter, aber mit Rückenschmerzen folgt sie weiter ihren Gefährten tiefer in die ehemalige Metropole hinein. "Beeindruckend, diese Stadt muss damals wirklich riesig gewesen sein." bemerkt die Ärztin am Rande.
Gerade als sie sich ein wenig in der Stadt aklimatisiert hat, ströhmt ein ein seltsamer Geruch in ihre Nase. "Widerlich... was ist das für ein ekelerregender Geruch?" Sofort sieht sie sich um und macht ihn in einem Müllcontainer aus. "Scheint von dem Müllcontainer zu kommen. Riecht ihr das denn nicht?" fragt sie etwas ungläubig in die Runde.


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Offline Cerebro

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #38 am: 06. September 2009, 14:40:26 Uhr »
Während Ralf und Claire still bleiben, schenkt Graham der Ärztin einen kurzen Blick. "Natürlich. Stinkt nach Aas... aber ich glaube nicht, dass ich mich damit näher beschäftigen will, wenn du verstehst was ich meine."

Offline The Real Ninja

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Re: Fallout: Texas - Kapitel 2: Die Vorboten der Pestilenz
« Antwort #39 am: 06. September 2009, 17:25:15 Uhr »
Sanchez sitzt einige Zeit ruhig im Stuhl und döst vor sich hin. Obwohl der Mexikaner ausgeruht ist weiß er nicht was er machen soll und da die anderen frühstens bei Sonnenuntergag hier ankommen würden, dauert es höchstwahrscheinlich auch noch ein bisschen.“Hmmm was suchen sie eigentlich in so einer Geisterstadt, irgendwas mit einem Bunker......“ fragt sich Sanchez, während er leicht mit dem Stuhl wippt.“vielleicht.... ja vielleicht einen Schatz! Genau ein Schatz, diese Leute sahen doch gleich sehr abenteuerlich aus.“ er nickt sich schon selbst bestätigend zu.“Wann hast du den das letzte mal ein Abenteuer erlebt“ fragt eine kleine stimme in seinem inneren und er wusste keine Antwort darauf. Miguel bringt seinen Stuhl wieder in normale Position, setzt sich den Sombrero richtig auf und geht zu dem sich im Café umsehenden Jordan.“Ahhh Jordan Buenos Diaz ich habe eine Frage, ich hoffe sie klingt nicht unhöflich, aber was macht ihr hier mitten im Ödland vor einer Ruine? Ich erinnere mich das Senior Graham irgentwas über einen Bunker gesagt hat.“ fragt er gerade heraus, obwohl er sich sicher ist.“Ein Schatz viele Deckel, Waffen und Alkohol. Genau das muss es sein.“
« Letzte Änderung: 10. September 2009, 17:51:28 Uhr von The Real Ninja »