Autor Thema: Cyberpunk 2040- Die Spielwelt  (Gelesen 3134 mal)

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Offline Thirteen

  • Raider
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Cyberpunk 2040- Die Spielwelt
« am: 24. Oktober 2009, 18:37:03 Uhr »
Dieser Thread ist mein Versuch euch das(von mir im Kopf entworfene) Szenario ein wenig anschaulicher zu gestalten. Allerdings wird es für's Erste ein wenig unordentlich sein, da ich ohne feste Reihenfolge die relevanten Daten veröffentlichen werde. Ist natürlich nur vorübergehend, aber so möchte ich zumindest die ersten Ideen gepostet haben und freue mich über Verbesserungsvorschläge.

Gruß Thirteen :)
Das Leben funktioniert ohne Ironie nicht.

Offline Thirteen

  • Raider
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Re: Cyberpunk 2040- Die Spielwelt
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2009, 22:55:59 Uhr »
Die Konzerne

Beschreibung: Schon in den 80ern des vergangenen zwanzigsten Jahrhunderts, wurden sie von pessimistischen Menschen sarkastisch als die wahren Herrscher der kapitalistischen Welt bezeichnet. Das mochte sogar stimmen und heute ist es mehr denn je offensichtlich, dass der Konsum ihrer Produkte die Gesellschaft maßgeblich geprägt hat(wer Kinder Zuhause hat und sie beim Konsumieren eines interaktiven Aufklärungshentais von Sony erwischt hat, der ihnen maßgeblich von ihren Lehrern mitgegeben wurde, wird jetzt wohl zustimmend nicken), aber wer mit den Augen eines Realisten betrachtet, weiss dass die Fantasien von bezahlten Konzernarmeen die sich Kriege mit schwachen Staaten liefern, schlicht weg idiotisch sind.

Das wäre viel zu teuer und mit einer Waffenlieferung an Regierungsgegner kann man sich noch ein bisschen was dazu verdienen um die entstandenen Unkosten zu decken. Die Konzerne sind immer noch Unternehmen und als solche haben sie die Maximierung ihres Profits vor Augen, unabhängig von den größenwahnsinnigen Ambitionen einiger ihrer Aktionäre und ein schlechter Ruf vergrault nur unnötig treue Kunden und zukünftige Fusionspartner.

Es geht ihnen nur um das Beste am Menschen Geld, aber auch wenn seit dem skurillen "Konzernkrieg" von 2028 keines der Unternehmen auch nur im Ansatz daran denken würde etwas Ähnliches wie diesen Konflikt erneut zu beginnen, so weiß man doch Spezialisten aller Art in den eher dubioseren Kreisen der Gesellschaft zu schätzen und greift nur zu gerne auf ihre Dienste zurück. Sei es um die Verhandlungen für den Verkauf eines Grundstücks zu beschleunigen oder mit eher handfesten Überzeugungsmethoden eine Gruppe Anarchisten dazu bringt, ihre Einstellung gegenüber dem bösen Kapital zu überdenken, ein Konzern ist nur zu gerne bereit für solche Sachen gutes Geld zu zahlen, wenn Diskretion gewahrt wird und man es auch an Professionalität nicht mangeln lässt. Nichts desto trotz lieght ihre wahre Macht darin, mit Geld die richtigen Leute zu kaufen oder sie über Umwege auf ihre Seite zu ziehen und das möglichst lange.

Schließlich muss man auf dem freien Markt auch stets das Morgen im Blick behalten.

Megakonzerne: Manche Unternehmen sind nicht nur groß, sie sind gigantisch und um dies noch zu unterstreichen wurden dem Wort Großkonzern, die ersten vier Silben entnommen und durch das Wort Mega ersetzt. Die Megakonzerne dominieren nahezu 75% des freien Marktes und versuchen dies von Tag zu Tag noch auszubauen, indem sie ihren eigenen Geschäftsbereich ausbauen und der Konkurrenz indirekt auf zu Füße zu treten. Damit halten sie sich ironischerweise in Schach und ermöglichen es so, dem restlichen Viertel der Konzerne ohne ihre Teilheiberschaft ihre Existenz zu sichern und vielleicht eines Tages doch noch mit den großen Jungs spielen zu können. Vorausgesetzt man entledigt sich vorher der aufdringlichen Konkurrenz die das Gleiche vor Augen hat. 

Die großen Konzerne sind in umgekehrter Reihenfolge mit Ziffern von 1-10 beschriftet und werden in nicht alphabetischer Reihenfolge nun aufgelistet. Die Numero 10 bildet  also das Schlusslicht während die Nummer 1 alle anderen hinter sich gelassen hat. Man sollte sich noch vor Augen halten, dass selbst der kleinste der Megakonzerne genügend Geld hat um drei kleine Nationen zusammenzuschließen und sie als ernstzunehmende Mitspieler in den freien Markt zu katapultieren, unabhängig davon wie hoch die Schulden des Landes auch gewesen sein mochten.

Platz 10: Coca Cola Company:   Einer der zwei großen Gewinner des Konzernkriegs von 2028. Zu dieser Zeit übernahm der Mutterkonzern von Coca Cola mit aggressiver Expansion im Stile von bewaffneter Kriegszüge im Stile des dritten Weltkrieges seine gesamte Konkurrenz auf dem Getränkemarkt und verleibte sich im Zuge seines Eroberungsfeldzuges noch die Fimen die Pringles und andere Junkfoodprodukte herstellten, behielt allerdings deren Markennamen bei um auch die etwas nostalgische Käuferschaft nicht zu vergraulen("Mars Classic" ist trotz noch geringer gewordenen Nährwert bis heute ein Verkaufsschlager). Egal ob Erfrischungsgetränk oder Junkfood, es kommt von Coca Cola und nur von ihm. Potentielle Mitbewerber werden sofort geschluckt und da jeder Mensch(zumindest auf den Zielmärkten) mindestens einmal etwas von seinen Produkten gegessen haben dürfte, sichert man sich sein Einkommen, schaut sich aber nach anderen Märkten um. 

Mit der Gründung der Restaurantkette "Ma" vor drei  Jahren begab man sich auf neues Terrain, was dem Marktführer McKing weniger gefiel, vor allem da sie bei ihren Kunden größter Beliebtheit erfreut und Coca Cola unentwegt schwarze Zahlen schreibt und ungerührt weiter expandiert, vor allem da man um die Wichtigkeit der eigenen Produkte innerhalb der  Restaurantketten der Konkurrenz, die auch die größten Abnehmer sind, weiß. Allerdings könnte ein Fortsetzen ihrer Strategie die Bosse bei Coca Cola ihrer wichtigsten Einnahmequelle berauben und noch viel größere Schwierigkeiten heraufbeschwören, da beide Konzerne nicht gerade zimperlich vorgehen wenn es darum geht lästige Konkurrenz aus dem Geschäft zu drängen.

Platz 9: Smith Corporation: Ein Zusammenschluss kleiner Unternehmer, die hauptsächlich im Bereich Mineralienabbau und Agrarwirtschaft tätig sind. Die Aktionäre handeln weitgehend unabhängig voneinander und kommunizeren lediglich über ein eigens eingerichtetes Kommunikationsnetzwerk, das auch den nötigen Papierkram beinhaltet um beispielsweise eine Gruppe von Söldnern anzuheuern, die sich um eine Truppe marodierender Plünderer in Afrika kümmern soll oder wenn es darum geht abzustimmen welchen potentiellen Präsidentschaftskandidaten man bei der Machtergreifung im örtlichen Kleinstaat unterstützen sollte. Da nirgendwo sonst noch Bergbau oder ähnliches betrieben wird als in Südamerika und Afrika, beschränkt sich der Konzern auf diese Kontinente und konkurriert damit mit keinem der anderen großen zehn.

Platz 8: McKing Company: Aus einer Fusion von McDonalds und Burger King entstanden, beanspruchte der neugegründete Konzern während des Konzernkrieges,  die Vorherrschaft im Restaurantsektor für sich. Nachdem man die Hauptsitze von Pizza Hutt und Kentucky Fried Chicken den Erdboden gleich machte, kapitulierte die restliche Konkurrenz schnell und McKing blieb unangefochtener Marktführer bis Coca Cola mit der "Ma-Kette" dies in Frage stellte.

McKing hat einen Namen und einen Ruf als einer der zwei Kriegkonzerne zu verlieren. Sie wissen, dass sie bisher von einer Übernahme verschont wurden, da man es sich aber als zu verlustreich ausmalte in dieser Richtung zu expandieren(was man sich durchaus im personellen und militärischen Sinne vorstellen kann), aber da Coca Cola bisher damit durchkam fürchtet die Chefetagge bei McKing, dass es sich auch die anderen großen Spieler anders überlegen könnten.

Platz 7: Argo Industries: Wenn jemand von der weltumspannenden Furcht vor dem vierten Weltkrieg und dem nahen weltuntergang profitiert trägt er das Firmenlogo mit dem helenistischen Ruderschiff und hat seinen Hauptsitz in der ehemaligen Hansetstadt Hamburg. Argo hat die aufgegebenden Raumfahrtprojekte der großen Nationen aufgefangen und investiert gleichzeitig auch in den Bau von gewaltigen unterirdischen Bunkeranalagen und Unterwasserstädten. Da solche Projekte gewaltige Summen verschlingen und nur die Regierungen der Industrieländer und die Megakonzerne über die nötigen Mittel verfügen ist der Konzern damit in seiner Kundenwahl eingeschränkt und zu absoluter uneigennütziger Neutralität und Verschwiegenheit verdammt, da in den jeweiligen Anlagen, laut einiger paranoider Verschwörungsfanatiker, genügend geheimer Projekte nachgegangen wird, um die Menschheit dreimal in Anarchie zu stürzen und sie auf ihre Mittel angewiesen sind. Durch diese Abhängigkeit auf der einen Seite ist Argo in seiner Position festgefroren, da ihre Projekte sie vollkommrn vereinnahmen, dürfte jedoch auch einer der sichersten Arbeitgeber des Planeten sein,da ansonsten kein anderer Konzern die damit verbundenen Unkosten decken kann, Projekte von solchen Ausmaß ohne Positionsverlust zu finanzieren.

Mit Misstrauen wird jedoch die vor zehn Jahren gegründete Genetikabteilung von Vault-tec, einer ochterfirma von Argo, betrachtet die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Regenwald neu zu pflanzen und den Planeten mit fast oder ganz ausgestorbenen, beziehungsweise neu kreiertem Tierarten wieder zu besiedeln. Natürlich wieder nur im eingeschränkten Kundenbereich, aber das die ersten richtigen Greifen(Adlerköpfige, geflügelte Löwen) unter Sammlern und vielen Zoos der Welt vergleichsweise zu einem Verkaufsschlager wurden, lässt viele Kenner der Szene zweifeln, ob das Schiff unter dem die Argonauten gesegelt sind nicht doch eines ages an neuen Ufern anlegen könnte.

Platz 6:Armed Corporation:  Wer eine Waffe sein eigen nennt, hat sie entweder bei Armed oder einem seiner Tochternehmen(von denen Ammu Nation das bekannteste sein dürfte) gekauft und der Rest kam mit seinen billigen Imitaten sowieso nicht dagegen ankommen. Armed, mit Hauptsitz in Dallas Texas, hat sich dem verschrieben was ihrer Meinung nach Amerika groß gemacht hat und produziert daher am laufenden Band neue Waffen und Cyberware die sich in dieser Richtung bewegt und setzt auf gute Kontakte bei allen Militärs der Welt. Unabhängig davon auf wessen Seite man steht, man kann sicher sein dass man von Armed versorgt wurde und die Waffenlobbyisten immer einen Unterstützer haben werden.

Da immer noch Krieg geführt wird und es auch immer genügend Leute geben wird die ihre Konflikte nicht friedlich beilegen können, dürfte Armed sein für die Zukunft Einkommen gesichert haben, aber da die zunehmende Kriminalitätsraten in der USA und damit einhergehende Gewalttaten von Jahr zu Jahr wächst, könnte ein Feuerwaffenverbot immer mehr in den Mittelpunkt rücken und die Verluste für den Konzern wären unermesslich, wenn man sich nicht arrangieren kann.
 
Platz 5: Zaibatsu Corporation Möchte man seine Erkältung ein wenig lindern oder den von gestern mitgebrachten Kater vertreiben, stellt Zaibatsu die richtigen Pillen oder Aspirin dazu her. Als Hauptversorger für alle medizinischen Instutionen überall auf der Welt und auf Grund monatlicher Schenkungen von Medikamenten an Obdachlosenheime oder Lazarette in der dritten Welt, gehört der Konzern zu den beliebteren Vertretern des Großkapitals. Da dem Konzern aber auch nachgesagt wird zu 50% den Oyabuns der Yakuza zu gehören und diese ihre Geschäfte auch mit Drogenhandel finanzieren, sprechen Zyniker davon, dass der Konzern gute Geschäfte macht wenn aus dem Drogenkonsum entstandene Junkies auf Entzugskuren sind und man ihnen dann staatlich verordnetes Heroin spritzt.

Sollten die Gerüchte jedoch tatsächlich stimmen, könnten sich innerhalb des Konzerns massive Probleme anbannen, da auch die japanische Mafia bekannt ist ihre Mitbewerber mit äußerst brutalen Methoden zu beseitigen und die deutlich sichtbare Dominanz eines Gangsterbosses in den eigenen Reihen, die anderen Konzerne dazu verleiten könnte dem mithilfe der Regierungen einen Riegel vorzuschieben.

Platz 4: Love Media Der weltgrößte Medienkonzern stellt sich hinter keine öffentliche Meinung. Er gibt ihnen allen Nahrung und zieht daraus wiederrum seinen Nutzen. Egal ob Konservative, Liberale, Waffenlobbyisten oder Pazifisten, Love Media hat für alle ein Ohr offen und manipuliert eine Nachricht solange bis sie den Zuschauern des einen Senders gefallen wird um sie dann auf einem anderen Sender völlig unverfälscht wieder zu geben. Diejenigen die kein Blatt vor den Mund nehmen und sich unflätig ausdrücken zu pflegen, nennen den Konzern eine Hure und treffen den Nagel damit auf den Kopf.

Allerdings braucht jeder der in der Öffentlichkeit gut dastehen möchte, ob nun Politiker, Rockstar oder Konzernchef, die Unterstützung des großen Medienmoguls wenn er tatsächlich bei dem was er plant Erfolg haben möchte. Love Media beschäftigt die besten Publicityexperten und Papparazi der Welt und versorgt seine Konsumenten sekündlich mit immer neuen Infos in der Matrix und verdient Milliarden an den Einschaltquoten und den Werbeinblendungen für die Produkte der anderen Konzerne. Der Grund warum er sich nur auf Platz Nummer vier in der Rangliste befindet, ist der dass er weiß wo er hingehört und es besser ist seine Grenzen nicht zu überschreiten.

Zumindest bis jetzt.

Platz 3: Jason Bane Entertainment Industries: Die Geschichte dieses Konzerns gleicht einem Märchen, da sein Gründer und Namensgeber(eben jener Jason Bane) mit der Entwicklung der Matrix im Alter von 23 Jahren das gesamte Internet und darin enthaltene Explorer vom Markt fegte und es den Menschen ermöglichte noch tiefer in die virtuellen Weiten abzutauchen. Dies katapultierte ihn schon früh an die Spitze der Mediengesellschaft und mit einem gewissen Gespür für zukunftsträchtige Entwicklungen gelang es ihm auch, in der restlichen Elektronikindustrie Fuß zu fassen. Mag Love Media alle Newsletter dieser Welt beherrschen und die Hacker mit ihren selbstgebauten Decks die Matrix terrorisieren, JBE liefert die Bildschirme und die benötigte Hardware. Von der Software(darunter fallen auch diverse Spiele), neuartigen Speichermedien, Filme und Exoten wie Hausrobotern  ganz zu schweigen. Der Konzern selbst pflegt sein Lieblingsbaby, die Matrix, liebevoll und versorgt es jeden Tag mit neuen kostenlosen Updates und Abwehrprogrammen die schon so manchen Hacker das Hirn aus dem Schädel brannten, noch ehe er wusste dass er später versuchen würde in ihr herumzupfuschen. Auch in der Entwicklung von KIs ist man führend und sieht auf Grund der offensichtlichen Wichtigkeit der Matrix weiterhin für die nächsten zwanzig Jahre positiv in die Zukunft.

Mister Bane genießt derweil das Leben und das wiederrum in Begleitung zweier attraktiver Damen, die seit der Firmengründung nie von seiner Seite gewichen sind. Da er unermesslich reich ist, hat man bis heute nicht versucht ihn wegen offen praktizierter Polygame anzuklagen.

Platz 2: Sony Industries: Der Konzern entstand aus einer Verzweiflungstat heraus. Da man im Laufe der Weltwirtschaftskrise immer mehr um die eigene Existenz zu fürchten begann, fusionierte man mit alten Rivalen wie Nintendo und schluckte auch mehrere Mangaverlage, Autofirmen und ganzen Ketten von Sushi-Bars, bis der Titan entstand der heute einen großen Teil des westlichen und über die Hälfte des asiatischen Markts beherrscht. Sony stellt alles her, von der Spielkonsole bis zur Nudelsuppe und ist sich auch für grenzwertige Produkte wie Automaten mit gebrauchten Mädchenunterhosen darin, nicht zu schade. Produkte von Sony merkt man ihren Fließbandcharakter oftmals an, allerdings hat der Konzern sich traditionell einen hervorragenden Ruf unter den Softwareliebhabern erkämpft und steht damit nur knapp hinter JBE zurück.

Ansonsten prägt der Konzern vor allem das Stadtbild in seinem Heimatland Japan und nährt damit erneut das fast schon ausgestorbene Klischee vom bösen japanischen Konzern, der in Wahrheit die Macht im Land inne hat. Selbstverständlich sind das nur paranoide Hirngespinste. Der Konzern ist viel zu sehr damit beschäftigt die Nummer eins in allen Belangen zu werden, als das er seine Zeit mit solchen Kleinigkeiten verschwenden würde.

Platz 1: Olympia Corporation: Der größte Konzern der Welt ist eigentlich ein Zusammenschluss von sechs großen Konzernen(mit Hauptsitzen in London, München, Liberty City, Washington D.C., Tokyo und Hong Kong) , die alle unabhängig voneinander geführt werden und sich nur gemeinsam mit Mitteln zur Finanzierung ihrer Projekte versorgen. Wie auch Sony ist Olympia ein Konzern der alles herstellt und den Markt mit billigen Produkten zu billigen preisen überschüttet, jedoch auch mit der Produktion von außerordentlich guten Autos, Software und genetischen Wundermitteln schwarze Zahlen schreibt. Sein Monopol baut der Konzern jedoch auf der Tatsache auf, dass er sich die alleinigen Patentrechte für künstliches Benzin und künstliches Papier  sicherte, dessen Herstellung die Ölkonzerne in den Bankrott trieb und die Umwelt dankenswerterweise schonte. Da Sony jedoch mit immer größeren Schritten aufzuholen scheint, setzt der Konzern vor allem auf die Forschung, vor allem im Bereich Cyber- und Bioware, um seine Position auch im qualitären Bereich endgültig festigen zu können.

In gewissen Kreisen munkelt man derweil davon, dass die beiden Tabellenführer sich in einer Art kalter Krieg befinden, bei dem Mitarbeiter freiwillig oder unfreiwillig den Arbeitgeber wechseln und man immer mehr Eindringlinge in den heimischen Systemen findet. Von den gelegentlich erwischten Hackern abgesehen, gab es bisher keine Tote.

Pessimisten meinen jedoch, dass das nur noch eine Frage der Zeit ist und die Folgen für alle Beteiligten schrecklich wären.
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2009, 23:13:17 Uhr von Thirteen »
Das Leben funktioniert ohne Ironie nicht.