Author Topic: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb  (Read 9894 times)

Offline Cando Garon

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #20 on: 28. February 2012, 22:08:12 Uhr »
Meine Kubrick Top 8 der gesehenen Filme:

1.) Clockwork Orange
2.) Full Metal Jacket
3.) Dr. Strangelove
4.) 2001
5.) Shining
6.) Lolita
7.) Spartacus
8.) Eyes Wide Shut
„Wer die Vergangenheit kontrolliert, hat Macht über die Zukunft.
Wer Macht über die Zukunft hat, erobert die Vergangenheit.”

Quote from: Tschätt
<Jazz> kenn nur den Dildo in den Duschen
:s000:

Typisch für die Bayernhater ist eine unerklärbare Antipathie und ein Hass auf "die da oben" der bei einigen sicher schon an latenten Antisemitismus grenzt.
::)

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Offline Partybeule

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #21 on: 28. February 2012, 22:12:09 Uhr »
Kenne keinen Film, der an die Atmosphäre von Clockwork Orange rankommt - nicht mal annähernd. Ein Wahnsinnsfilm.

Aber Dr. Strangelove sollte ich mir wohl mal geben, kenne ich noch nicht!

Uh, du setzt FMJ über Shining?!  :wtf ..wat..
Bei Eyes Wide Shut geb ich dir vollkommen recht, kA was an dem Film so toll sein soll..Cruise?  :s000:


Edit: Die Doku über Kubrick ist grossartig - sollte man gesehen haben.
« Last Edit: 28. February 2012, 22:14:06 Uhr by Partybeule »
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Offline Abram

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #22 on: 28. February 2012, 22:15:14 Uhr »
Also Shining ist nun echt nicht gerade teh Shiiiiit. Auch wenn ich ihn zuletzt besser fand als ich ihn in Erinnerung hatte.

Hier mal meine Tops von Kubrick:

1) Full Metal Jacket
2) Eyes wide shut
3) 2001
4) Clockwork Orange
5) Lolita
6) Shining
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Offline Partybeule

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #23 on: 28. February 2012, 22:18:24 Uhr »
FMJ fand ich beim ersten Anschauen ganz ok, aber eigentlich langweilt mich sowas nur noch.

Das Problem an Shining ist meiner Meinung, dass er nur verlieren kann, wenn das Buch bekannt ist. Ist ja meist so..
Trotzdem der Nicholson-Film schlechthin.
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Offline persistent_gloom

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #24 on: 28. February 2012, 22:33:51 Uhr »
Ich fand Shining sehr gut und stimmungsvoll (und ja, ich habe das Buch gelesen), Clockwork Orange war auch richtig gut.
2001 fand ich anfangs extrem langweilig, aber der Film hat später wiederrum so geile Szenen, z.B. die Szene mit dem Hauptcomputer oder das seltsame Ende mit dem Monolithen.

Übrigens sollte langsam mal jemand den Titel ändern, der Film heißt nämlich: Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb ;).
Quote
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Offline Partybeule

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #25 on: 28. February 2012, 22:35:57 Uhr »
Aber er ist deutlich schlechter als das Buch, gerade der ganze REDRUM-Part hat mir echt gefehlt. Dann die Visionen, das Labyrinth und der langsame Verfall Jacks ging mir im Film doch zu schnell..
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Offline Abram

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #26 on: 29. February 2012, 11:42:13 Uhr »
FMJ ist für mich einer der Filme schlechthin. Den fand ich schon als Jugendlicher super krass und konnte den nach dem zweiten sehen auswendig. Später dann mehr drüber nachgedacht und aus anderen Gründen für supergenial befunden. Dann ist der zweite Teil saubere Antikriegsfilm-arbeit, während der erste - wenn auch stark vereinfacht - die doch selten gezeigte Entmenschlichung durch erbarmungslosen Drill darstellt. Also ich finde ihn bis heute den wohl besten Antikriegsfilm. der 2. Teil basiert übrigens auf den Erlebnissen von Michael Herr der als Kriegsberichterstatter in Vietnam war. Diese hat er auch im Tatsacheroman Dispatches (Deutscher Titel: An die Hölle verraten) festgehalten - sehr lesenswert. Herr hat auch das Drehbuch mitverfasst.

Also Shining fand ich als ich ihn zum ersten Mal sah - kurz nachdem ich das Buch gelesen habe - einfach nur Kacke. Fast alle strammen Szenen waren einfach mal rausgelassen oder bis zur Unendlichkeit abgeändert. Habe ihn jetzt vor kurzem nochmal geschaut und fand ihn dann doch ganz gut. Ich denke man muss ihn unbedingt losgelöst vom Buch betrachten. King wollte ja ursprünglich an der Produktion mitwirken, was Kubrik aber nicht wollte. Er wollt den Filme mehr in die Psychoecke schieben als in die Horrorecke. Aber wenn ich ihn halt mit den anderen Kubrik-Filmen vergleiche rutscht er trotzdem nach hinten durch. Obwohl ist eigentlich besser als Clockwork Orange, also mal Clockwork an die letzte Position rücken.
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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #27 on: 29. February 2012, 16:29:48 Uhr »
Ich habe leider erst 5 Filme von ihm gesehen, da wäre meine Platzierung:

1. A Clockwork Orange
2. Dr. Strangelove or ...
3. Full Metal Jacket
4. Lolita
5. 2001 :x

A Shinnig habe ich noch auf meiner Liste und wird wohl bald mal geguckt.

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Re: Dr. Strangelove or How I learned to love the bomb
« Reply #28 on: 01. March 2012, 14:50:54 Uhr »
da hier jetzt auch andere filme vom großmeister angesprochen wurden, möchte ich nochmal dringendst eine lanze für 2001: A Space Odyssey brechen! Kubrick's space odyssey ist zum einen die technische grundlage für alle folgenden "großen" science fiction filme wie die star wars triologie oder alien. zum anderen ist der stil des films, welcher an eine oper erinnert meines erachtens nach die höchste filmkunst die es gibt. nicht die dialoge überzeugen hier ( denn gesprochen wird wirklich kaum, ich glaub von knapp 3h sind nur 15 minuten dialog ), sondern die schauspieler mit ihrer mimik und gestik ( hal 9k included :D ), die atmosphäre der sets, das spiel mit dem licht, der schnitt, die kamera. der film beinhaltet mMn auch eine sehr tiefe -  mein gott ich weiß gar nicht wie ich das ausdrücken soll - wahrheit oder erkenntnis ( sind wohl die falschen worte, ich kann es leider nicht beschreiben mit worten ^^ so eine art philosophischer grunderkenntnis des daseins des menschen ). the dawn of men, der bogen der den film umspannt und uns wunderbar vor augen führt wie wir menschen eigentlich abhängig sind von werkzeugen und v.a. computern. und das im jahr 1967, wirklich visionär in meinen augen was für ein exaktes bild der zukunft in 30 jahren er gezeichnet hat ( mal abgesehen von der mondbasis und flügen zum jupiter ). manch einem mag höchstens mißfallen, das der film am ende mehr fragen aufwirft als er beantwortet, ich persönlich finde es sehr gut, da so das verstörende ende des films noch verstärkt wird.

Quote
„Ich habe versucht, ein visuelles Erlebnis zu schaffen, welches die sprachlichen Einordnungsschemata umgeht und mittels eines emotional-philosophischen Inhalts direkt zum Unterbewusstsein vordringt. Ich war bestrebt, den Film als intensiv subjektive Erfahrung zu kreieren, die den Zuschauer auf einer inneren Bewusstseinsebene erreicht, genauso wie Musik; eine Beethoven-Symphonie zu ‚erklären‘ würde sie entzaubern, durch die Errichtung einer künstlichen Schranke zwischen Konzeption und Wahrnehmung. Es steht jedem frei, über die philosophische und allegorische Bedeutung des Films zu spekulieren – und derartige Spekulation ist ein Anzeichen dafür, dass es gelungen ist, das Publikum auf einer tiefen Ebene zu berühren – aber ich möchte keine verbale Deutung für 2001 aufstellen, der sich jeder Zuschauer verpflichtet fühlen wird, in der Befürchtung, andernfalls den Kern nicht erfasst zu haben.“

– Stanley Kubrick: Playboy Magazin (1968)

also bei mir hat die berührung im unterbewußtsein bzw im inneren bewußtsein definitiv stattgefunden ^^ das erklärt recht gut was ich meinte oben (=

mein persönlicher lieblingsfilm ist "Once Upon A Time In The West", gefolgt von "2001", der opernhafte regiestil ist genau mein ding.

2001
Wege zum Ruhm ( demnächst übrigens ebenfalls im TV, genialer antikriegsfilm! )
Lolita
Dr. Strangelove ( und nun gehts kurioserweise chronologisch ^^ )
A Clockwork Orange
Barry Lyndon
Full Metal Jacket
Shining

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