Autor Thema: Honest Hearts, eure Meinung  (Gelesen 20813 mal)

Offline Lexx

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #40 am: 05. August 2011, 09:36:24 Uhr »
Zitat
Finde sowas ungemein wichtig und selten heutzutage, wo Entwickler irgendwo entmysifiziert sind.

Und du willst Entwickler lieber mystifiziert? Ich nicht, denn ich finde solche Kulte einfach nur saublöd. Egal ob es jetzt ein Trent Reznor, Maynard James Keenan, Chris Avellone oder Josh Sawyer ist. Das sind alles nur normale Menschen, die auch mal kein Bock auf irgendwas haben und keine Götter, wie es einige Leute gerne sehen.
« Letzte Änderung: 05. August 2011, 09:55:08 Uhr von Lexx »
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Offline Abram

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #41 am: 05. August 2011, 16:15:47 Uhr »
Naja, aber der Maynard und der Trent sind schon ziemlich genial, das musst Du schon zugeben  ;D
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Offline Tyler

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #42 am: 05. August 2011, 16:19:32 Uhr »
Lexx ist der Letzte, dem du das erzählen müsstest...
Ob genial oder nicht genial war auch nicht die Frage.
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Offline Abram

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #43 am: 05. August 2011, 16:41:22 Uhr »
Schon klar, Du verkennst den feinen humor meines posts. Ich sage die Leute sind genial nenne sie respektlos aber nur mit Vornahmen. Auf der einen Seite sind kulte zu kritisieren auf der anderen verdienen Leute mit besonderem Talent aber auch besondere Anerkennung. Dieser Dualismus unserer Zeit ist kaum aufzulösen. Darauf wollte ich anspielen.
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Offline Cando Garon

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #44 am: 05. August 2011, 16:44:45 Uhr »
Schon klar, Du verkennst den feinen humor meines posts.

Während die konvertiblen Objektbegriffe die Existenzängste portabel entsublimieren, intendiert die Evokation der Infrastruktur einen semipermeablen, interessanten Schauplatz. Neben einer flexiblen Matrix kulminiert ein Abdruck in einem Durchbruch eines Hedonismus über die Lesbarkeiten in einem Kunstbegriff, und rekapituliert damit den/die KunstförderIn, welcher als Index einen Planungsprozess für ganz andere Partizipationen der Beteiligten kontextualisiert. Die Kommunikationsformen subsumieren die Segmentierung der White Cube. Die Betonungen der Zwischenräume sind semipermeabel und der Konflikt reagiert nicht da sich bei variablen KunstförderInnen die Illusion demonstriert. Auch ein Akzent arbeitet KunstkritikerInnen auf, dabei sparen die kontemporären Mächte eine Ausprägung aus, wodurch die stilistische Parallele ein Newsletter ist welcher den künstlerischen Realismus fallweise kommutabel gewährleistet.

 :trollface:

Zitat
Während die konvertiblen Objektbegriffe die Existenzängste portabel entsublimieren, intendiert die Evokation der Infrastruktur einen semipermeablen, interessanten Schauplatz. Neben einer flexiblen Matrix kulminiert ein Abdruck in einem Durchbruch eines Hedonismus über die Lesbarkeiten in einem Kunstbegriff, und rekapituliert damit den/die KunstförderIn, welcher als Index einen Planungsprozess für ganz andere Partizipationen der Beteiligten kontextualisiert. Die Kommunikationsformen subsumieren die Segmentierung der White Cube. Die Betonungen der Zwischenräume sind semipermeabel und der Konflikt reagiert nicht da sich bei variablen KunstförderInnen die Illusion demonstriert. Auch ein Akzent arbeitet KunstkritikerInnen auf, dabei sparen die kontemporären Mächte eine Ausprägung aus, wodurch die stilistische Parallele ein Newsletter ist welcher den künstlerischen Realismus fallweise kommutabel gewährleistet.

Der theoretische Rahmen eternisiert in diesem konvertiblen Kunstraum und formt die Sprachen des Formates in Flüchtigkeiten heterogener Mechanismen einer Korrektur der Anweisung. Diese Ausschnitte der Realität und Akzente intellektualisieren somit außerhalb der Betonungen der Zwischenräume. Deswegen setzt diese Räumlichkeit eine irreversible Netzkunst international um. Während die KunstkritikerInnen die Schablonen metonymisch texturieren, skizziert der/die AdressatIn der Strategien der Darstellung eine objektive, dysfunktionale Netzkunst. Die Texthierarchien der Erzählstrategien werden kompatibel und verräumlichen die sensibilisierten stereometrischen Rhythmen.

 :trollface: :trollface:
« Letzte Änderung: 05. August 2011, 16:46:21 Uhr von Cando Garon »
„Wer die Vergangenheit kontrolliert, hat Macht über die Zukunft.
Wer Macht über die Zukunft hat, erobert die Vergangenheit.”

Zitat von: Tschätt
<Jazz> kenn nur den Dildo in den Duschen
:s000:

Typisch für die Bayernhater ist eine unerklärbare Antipathie und ein Hass auf "die da oben" der bei einigen sicher schon an latenten Antisemitismus grenzt.
::)

Offline Tyler

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #45 am: 05. August 2011, 16:53:39 Uhr »
Was zum... "entsublimieren"? Ernstaft? Das Wort negiert sich selbst, Cando. :s000:
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Offline Kaiser Augustus

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #46 am: 26. August 2011, 15:48:23 Uhr »
Habs nun endlich auch mal geschafft das DLC durchzuspielen. Hat mir sehr gut gefallen. Die Landschaft ist wirklich schön gemacht und es macht Spaß durch den Canyon zu streunern. Die ganzen Gegenden waren recht atmosphärisch und glaubhaft umgesetzt. Die Story um die Tribals war relativ schlicht und nicht so übertrieben. Für Lost Roads ist dieses DLC allerdings nicht so der Bringer, weil es einfach zuviele Bezüge auf eine unserer Kern-Regionen gibt. Allerdings werden wir versuchen, die Story-Elemente von Honest Hearts soweit wie möglich einzubauen. Nichtsdestotrotz ein Klasse DLC, dass sein Geld wert ist.

Offline persistent_gloom

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #47 am: 23. Januar 2012, 09:03:40 Uhr »
Abgesehen von einer kleinen Unfeinheit am Anfang, wo viele Spieler versehentlich einen wichtigen NPC abgeschossen haben, was dann im Prinzip die ganzen Story-Quests abgeschaltet hat (da ein wichtiger Story-Strang abgeschossen wurde), sind mir keine Bugs aufgefallen. Generell lief das DLC sehr geschmeidig, wie auch Dead Money schon.

Das ist mir auch passiert.
Ich wollte der Karavane helfen und habe die Typen erschossen, die den Hinterhalt gelegt haben und irgendwie waren danach beide Tribes feindlich (selbst die Story-Charaktere).
Das hat extrem an meinem recht kleinen Munitionsvorrat gezehrt, sodass ich letzten Endes Joshua Graham mit einem Neuner-Eisen umlegen musste :D.

Ich fand den DLC aber eher mau. Die Stimmung war zwar nett, es war aber allgemein zu wenig los.


Auf jeden Fall besser, als Point Lookout Hillbillies mit Power Armor Haut.

Also ich musste teilweise mehrere Magazine (.40er-Pistole oder 5.52mm Pistole) in einen Tribal reinblasen, ehe er gestorben ist und dass, obwohl ich meist versucht habe, auf den Kopf zu zielen.
Ich empfand es als sehr unrealistisch und fühlte mich an die Point Lookout-Typen erinnert, auch wenn es dort noch eine Nummer schärfer war.
« Letzte Änderung: 23. Januar 2012, 10:34:22 Uhr von Lexx »
Zitat
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Offline Lexx

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #48 am: 23. Januar 2012, 10:36:12 Uhr »
Keine Ahnung, wieso du das machen musstest. Evtl. hast du knarren benutzt, die nicht sehr effektiv gegen den White Legs DT waren. Ich hab die mit meiner Brush Gun bzw. Trail Carbine (sogar mit der Schrotflinte, nachdem ich den Shotgun Surgeon Perk hatte, heh) ziemlich fix umgenietet.
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Offline persistent_gloom

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #49 am: 23. Januar 2012, 11:22:15 Uhr »
Ich hatte auch eine Shotgun (sogar mit AP-Munition), allerdings den Perk dazu nicht.
Leider konnte ich nicht wirklich alles erkunden, da meine Munition immer knapper wurde, weil ich blöderweise jeden umlegen musste...

Ich habe mir gerade noch ein bisschen aus in der Fallout Wiki zu HH durchgelesen und finde die Hintergrundstory der Tribes ziemlich gut. Auch die Nachrichten von dem Typen, der in der Höhle überlebt hat, fand ich gut.
Nur leider habe ich davon nicht viel mitbekommen, da alle nur ihre Waffen reden ließen -,-.

Ich muss es wohl irgendwann nochmal durchspielen.
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Offline Abram

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #50 am: 23. Januar 2012, 11:46:41 Uhr »
Haha, ich hab follows chalk am Anfang auch erstmal erschossen, aber mit nem sauberen Kopfschuss während ich über die Brücke gerannt bin. "Zum Glück" habe ich aber den Anfang so 3 mal gespielt, weil ich zuerst dachte mein char ist einfach zu schlecht für das DLC weil gleich die ganze Karavane gegen die paar Hansel stribt. :D

Also das Beste an HH ist das craften und die Notes des Survivalist. Im Rückblick am Argsten finde ich den fehlenden Anreitz nochmal zurückzukehren. Egal wie man es gemacht hat, dass Areal ist danach frei von Tribials. Zumindest wenn man die White Legs wegmetzelt sollten die anderen noch da sein, bzw. ne kleine Gruppe zurückgelassen haben, so dass man noch ein bisschen traden kann, oder über die Ereignisse während der Quests sprechen kann, so wie es jetzt auch in LR ist. Gerade bei dem Areal von HH finde ich das super Schade. War schon etwas trostlos, als ich für die enhanced Geck-Armor nochmal zurück bin um mir ein paar Green Geckos zu schießen.
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Offline Gorny1

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #51 am: 23. Januar 2012, 14:18:14 Uhr »
Ich hatte irgendwie wirklich auch ne coole Karawanenstory gehoft und hab quasi die erste halbe Stunde immer wieder gedacht "war das wirklich geplant, dass alle am Anfang drauf gehen? Mmh..." ^^
Ich kämpfe bis die Hölle zu friert und dann kämpf ich auf dem Eis weiter!!!
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Offline Lexx

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #52 am: 23. Januar 2012, 18:15:41 Uhr »
Ich hatte auch eine Shotgun (sogar mit AP-Munition), allerdings den Perk dazu nicht.

Tja, kein Wunder. Wenn du dann auch noch Stadnardmunition nimmst, kratzt das denen erst recht nicht mehr.
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Offline kaubonbon

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Re: Honest Hearts, eure Meinung
« Antwort #53 am: 22. Dezember 2012, 13:28:49 Uhr »
Hab's gestern durchgespielt, hier mal meine Eindrücke dazu:

Der eigentliche Höhepunkt des DLC war für mich definitiv der Survivalist-Subplot: Stück für Stück sowohl den Überlebenskampf als auch den psychologischen Kampf eines Einzelnen aufzudecken und zu erfahren, was er während dieser Zeit alles durchmachen musste, fand ich wirklich spannend. Vor allem die ersten Einträge in der Fallen Rock-Höhle haben mich sehr beeindruckt: Es sind zwar nur einige wenige Zeilen, die in kurzen Sätzen gehalten sind, aber dennoch erzeugen sie in Zusammenhang mit der Umgebung ein starkes Bild, das die Schrecken der nuklearen Apokalypse eindrücklich illustriert.

Insgesamt fand ich das ganze Zion-Setting sehr ansprechend. Der Gedanke, dass Teile der Menschheit nach dem grossen Knall wieder zurück in Stammesstrukturen fallen, eine ganz eigene Kultur entwickeln und jeglichen Bezug zur Zivilisation verlieren, wurde glaubhaft umgesetzt. Der Canyon mit seiner (quasi) unberührten Natur und den fischreichen Gewässern wirkt paradiesisch und bildet einen krassen Kontrast zur Trostlosigkeit des Ödlandes. Das Wetter-System hat mir in diesem Zusammenhang gut gefallen (bei dem ganzen Regen müsste es doch um einiges grüner um Canyon sein, oder nicht? :s000:).

Folgt-Kreide hat mir als Charakter sehr gefallen. Seine etwas kindliche, naive Art war mir von Anfang an sympathisch und es ist wirklich schade, dass man ihn nicht als Begleiter mit in die Mojave nehmen kann. Wandelnde Wolke hingegen ging mir gehörig auf die Nerven. Ach ja, und Ricky... der Typ war einfach zum brüllen. #lachen#

Insgesamt bin sich sehr zufrieden. Mal schauen, wie sich der andere DLC so macht.