Autor Thema: Das Cafe  (Gelesen 39960 mal)

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #60 am: 29. August 2012, 12:15:17 Uhr »
Nach und nach entfernt Joel den Müll und das Stroh.
Gerade als er sich dem letzten großen Ballen zuwenden will quiekt es auf und etwas zickt ihn leicht in die Hand.
Danach folgt ein kurzer Stoß gegen seine Finger und ein Rumpeln.
Torque kann gerade noch einen Rattenschwanz unter den Zahnräder in Richtung Gebälk verschwinden sehen, während zwei schwarze Federn sacht hinterher segeln

Nur seiner Aufmerksamkeit hat er es zu verdanken das er sich nicht vor Schreck in die Scheiße gesetzt hat, oder schlimmeres passiert ist.
Männer sind wie Mikrowellen: Von einer Sekunde auf die nächste auf Betriebstemperatur. Frauen sind anders.
Kleiner Tipp von Oma: Du musst den Ofen erst anheizen, bevor du den Kuchen reinschiebst!

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LEXX sagt: Kein Wunder, dass es Kriege gibt. Es ist einfacher, dämlichen Menschen eine reinzuhauen, als jahrelang auf sie einzureden.

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Kane

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Re: Das Cafe
« Antwort #61 am: 29. August 2012, 12:50:50 Uhr »
Torque ruckt kurz zusammen, bewahrt jedoch Haltung. Keine Vögel... Ratten! Zumindest eine davon. *Na wunderbar.*, denkt er sich. *Ich bin hier als Mechaniker, nicht Schädlingsbekämpfer...*

Zwar liegen Ratten auf seiner Sympathie-Skala der Tiere nicht unbedingt an erster Stelle, dennoch hat er nicht vor, großartige Abwehr- oder gar Tötungsmaßnahmen einzuleiten. Zuerst räumt er den nun verlassenen Bau leer, danach besieht er sich den Schaden, den der innere Mechanismus eventuell erlitten hat. Vielleicht waren die Zahnräder auch einfach nur blockiert. Torque fragt sich, wie Fernandez überhaupt auf die glorreiche Schlussfolgerung kam, dass einfach nur ein Zahnrad ausgetauscht werden muss. Ganz offensichtlich hat in letzter Zeit keiner mal nachgesehen, was hier überhaupt kaputt ist.

Ziel Nummero Uno ist es, das Windrad einfach wieder zum Laufen zu bekommen. Sofern halbwegs unkompliziert umsetzbar, könnte man irgendwann später noch versuchen, die Zugänge zu blockieren, die die Nager benutzen, um in den Bereich hinter der Klappe zu gelangen. Allerdings stehen die Chancen, sich gegen diese Tiere abzuschirmen, etwa genauso gut, wie nach einem Atomkrieg die Kakerlaken zu überleben. Zwar ist die Menschheit aktuell noch im Rennen, aber machen wir uns nichts vor...

Bei der Begutachtung des Kastens prüft Torque noch gleich mit, ob vielleicht irgendetwas die Nager angelockt haben könnte. Sicher sind sich ständig drehende Zahnräder nicht der beste Platz, um sich eine Zuflucht einzurichten. Zwar dreht sich aktuell nichts, aber das ändert sich ja hoffentlich recht bald.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #62 am: 29. August 2012, 22:09:21 Uhr »
Joel räumt weiter das Stroh und den restliche Mist bei Seite, bis er auf ein Nest stößt.
In dem Nest liegen 3 aufgeknackte Vogeleier und jede Menge dunkle Federn.
Bei näherer Betrachtung kann er einen Vogelkadaver erkennen der zwischen die Zähnräder geraten ist.
Der Oberkörper des schwarzen Vogels wurde zwar fast ohne Wiederstand durch die Zähne gezogen, allerdings war der Rumpf wohl zu dick.
Schuld trägt wohl ein mutiertes zweites Flügelpaar...
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Re: Das Cafe
« Antwort #63 am: 29. August 2012, 22:49:34 Uhr »
Am Ende also doch Vögel. Die Federn hätten ihm schon früher das Licht anknipsen sollen, aber nun ja...

Ohne anzumerkende Gefühlsregung entfernt Torque den Kadaver aus den Zahnrädern, während er darauf achtet, sich nichts einzuquetschen, sollten die Räder plötzlich wieder in Gang springen. Er geht dabei gewissermaßen respektvoll vor, denn er reißt das Tier nicht grobschlächtig aus seiner Position heraus, sondern versucht es auf eine weniger brutale Art zu befreien. Wahrscheinlich lässt sich trotzdem nicht vermeiden, dass der Körper (oder das was davon noch übrig ist) dabei weiteren Schaden nimmt, zumal der Latino eines seiner Werkzeuge benutzt, wenn der Gebrauch der Hand nicht ausreicht. Der arme Piepmatz hat das Schlimmste allerdings schon lange hinter sich und braucht sich darüber keine Gedanken mehr machen.

Großartigen Ekel verspürt der Hüne nicht, auch wenn er nach getaner Arbeit sicher nicht an seinen Fingern lutschen wird. Er verteufelt auch die Ratte nicht. Tiere sind nicht gut oder böse. Sie tragen keine Schuld, leben nach ihrem Instinkt und so bleibt ihnen in Torques Augen auf ewig eine Unschuld, die sich der Mensch im Laufe seines Lebens niemals bewahren können wird. Fressen und gefressen werden - der natürliche Lauf der Dinge. Dennoch bleibt eine leichte Spur Mitleid mit dem zarten - wenn auch mutierten - Geschöpf.

Torque legt die sterblichen Überreste des Vogels auf dem Boden der Plattform ab, reinigt das Innere der Klappe von den letzten Rückständen und sieht nach, ob dies genügt, um das Windrad wieder in Bewegung zu setzen.
« Letzte Änderung: 29. August 2012, 22:59:13 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #64 am: 29. August 2012, 22:55:35 Uhr »
Torque entfernt so gut er kann den Kadaver und reinigt das Innenleben des Windrades.
Der Vogel sieht zwar noch ein bisschen mehr gerupft aus, ist aber im großen und ganzen in einem Stück geblieben.
Soweit Joel das einschätzen kann, brauch das Windrad nur noch einen Schubs und die leichte Brise wird ihr übriges tun.
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Re: Das Cafe
« Antwort #65 am: 29. August 2012, 23:11:41 Uhr »
Nachdem er sich vergewissert hat, dass nun alles so ist, wie es sein soll, verschließt Torque die Klappe wieder. Sein Blick geht auf den toten Vogel. Er wird ihm unten ein kleines Erdloch graben. Vier, fünf kräftige Griffe sollten ausreichen, wenn der Boden nicht zu hart ist. Das Tier einfach in den Müll zu werfen kommt ihm irgendwie nicht richtig vor und hier liegen lassen will er es auch nicht. Für den Moment nimmt er einen öligen Lappen aus seinem Werkzeugkoffer, wickelt das Aas darin ein und verstaut es obenauf mit dem Rest des Werkzeugs. Danach wartet Torque auf einen kurzen Windstoß und gibt dem großen Rad dann mit einem, dem Widerstand angemessen starken Schwung, die benötigte Starthilfe.

Sollten seine Bemühungen fruchten und das Rad wieder in Gang setzen, macht er sich zufrieden an den Abstieg. Diesmal trägt er seine Last mit dem anderen Arm. Unten angekommen sucht er sich ohne viel Tamtam einen Flecken, an dem die Erde etwas lockerer ist, hebt ein kleines Loch aus und bestattet den Vogel. Das Loch schüttet erwieder zu und tritt es fest. Danach will er sich die Hände waschen und kurz zu Fernandez, um ihm die gute Nachricht zu überbringen, bevor er dann bei der Schmiede auf Jonas wartet.
« Letzte Änderung: 30. August 2012, 09:31:24 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #66 am: 30. August 2012, 10:31:42 Uhr »
Mit einem hässlichen Knirschen beginnt das Windrad sich zu drehen.
Es folgen noch ein paar Knackgeräusche, als verschiedene Zahnräder wieder in ihre ursprüngliche Position einrasten,
doch dann läuft das Windrad leise vor sich hin.
Gelegentlich knarzt die ganze Konstruktion, aber Torque hat nicht den Eindruck das ihm das Teil gleich abgeht.

Nach ein paar Minuten hat er dann auch den Vogel verscharrt, Hände gewaschen und ist auf den Weg zu Fernandez.
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Re: Das Cafe
« Antwort #67 am: 30. August 2012, 12:17:55 Uhr »
Torque betritt das Café und sucht Fernandez auf. Je nachdem, wie beschäftigt dieser ist, passt er einen ruhigen Moment ab, um ihn anzusprechen. Er will ihn nur schnell darüber informieren, dass das Windrad wieder läuft und er sich wegen der Nieten später noch mit Jonas treffen wird. Er rät dem Barmann, vielleicht ab und an mal einen Hiwi wegen Ungeziefer nachsehen zu lassen, damit sich da oben (oder sonstwo) nicht wieder irgendwelche Tiere einnisten.

Zuletzt bestellt er sich ein Wasser und hockt sich damit vor das Café in die Sonne. Bis Jonas eintrudelt hat er nichts weiter vor und er beschließt, die Zeit einfach abzusitzen und etwas zu chillen. Bei der Gelegenheit wirft er sich auch direkt einen Kaugummi ein. Der letzte liegt schon viel zu lange zurück...
« Letzte Änderung: 30. August 2012, 12:23:07 Uhr von Cerebro »

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #68 am: 03. September 2012, 14:52:59 Uhr »
"Ich hab mich schon gewundert wo das Federvieh abgeblieben ist..." nachdenklich kratzt sich Fernandez am Kinn.
"Nun ja, einen Teil unserer Abmachung hast du erledigt... Das Windrad funktioniert wieder." Fernandez legt einen Beutel Deckel auf den Tisch.
"Hier hast du schon mal 100 Deckel. Den Rest bekommst du wenn du die Pumpe wieder zum laufen bringst. Und vielleicht auch was warmes zu essen... wenn mir Saint bis dahin mein Gemüsefeld nicht zertrampelt hat..." mit einem Lächeln nickt er Joel zum Abschied zu und verschwindet in die Küche.

Torque macht sich in der Zwischenzeit auf zu Werkstatt um auf Jonas zu warten.
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Re: Das Cafe
« Antwort #69 am: 03. September 2012, 16:46:30 Uhr »
(Torque, der damit gerechnet hatte, erst nach der kompletten Arbeit seinen Lohn zu bekommen, nahm die Deckel dankend an.)

Draußen hockt er vor dem Café, einen Becher Wasser in der Hand und einen fruchtigen Kaugummi im Mund. Kauend blinzelt er in die Sonne. Er überlegt, wie er das verdiente Geld anlegen könnte. So etwas wie Nutten hat er hier noch nicht gesehen. Eigentlich schade, denn mit etwas Flocken in der Tasche wäre ein nettes Stelldichein durchaus mal wieder angebracht. Diesen und anderen Gedanken nachgehend wartet er auf Jonas, nur unterbrochen von einem kurzen Gang zurück ins Café, um den irgendwann leeren Becher zurückzubringen. Er verweilt dort jedoch nicht, sondern kehrt umgehend wieder zurück nach draußen...

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #70 am: 04. September 2012, 07:19:48 Uhr »
Joel muss noch eine halbe Stunde warten und sich die Zeit mit Kaugummi kauen vertreiben.

"Hey, Gringo!" hört er Jonas Stimme zu sich herüber schallen und sieht den drahtigen Mann auf sich zu kommen.
Über die Schulter geworfen trägt er einen toten Gecko mit sich herum.
"Lass mich das Kerlchen noch kurz beim Boss abliefern, dann legen wir los." er nickt Torque zu und verschwindet kurz im Cafe-Gebäude.

Wenig später kommt er wieder herraus und befestigt einen kleinen Deckelbeutel an seinem Gürtel.
"So, Amigo, kümmern wir uns mal um dein... Bolzenproblem, eh?" zieht er Joel auf und bewegt sich dann leicht grinsend in Richtung Werkstatt.
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Re: Das Cafe
« Antwort #71 am: 04. September 2012, 10:49:33 Uhr »
Torque nickt dem Wachmann stumm zu, als dieser mit der Echse über die Schulter auftaucht. Während er im Cafe verschwindet, steht der Latino auf und spuckt den mittlerweile hartgekauten Kaugummi in den Sand. Kurz darauf übergeht er die Neckerei und macht sich mit Jonas gemeinsam auf den Weg zur Werkstatt. „Gibt’s den Gecko heute Abend zu essen oder hat er versucht das Gelände zu stürmen?“, fragt er unterwegs, in Anspielung auf das erlegte Tier. Er bringt es trocken und so lässt sich wohl nicht genau sagen, ob der zweite Teil als Witz gemeint ist.

In der Werkstatt überlässt er Jonas die Schmiede. Er sucht kurz die kaputten Bruchstücke der Nieten heraus und zeigt sie ihm, dazu auch die Stellen an der Pumpe, die entsprechend fixiert werden müssen, so dass der Caféler genau weiß, wie das Endergebnis auszusehen hat.

„So…“, brummt er abschließend. „Brauchst du noch was? Ich kann assistieren, wenn’s dir hilft. Kenne mich ganz gut aus – habe nur wenig Übung im Schmieden. Sollte das mal etwas vertiefen, aber naja…“ Mehr Smalltalk lässt er sich nicht entlocken. Stattdessen schaut er seinem Gegenüber ins Gesicht und erwartet eine Antwort.

Offline Ye ol' Dinkley McD0nk

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Re: Das Cafe
« Antwort #72 am: 04. September 2012, 11:37:14 Uhr »
"Das Vieh? Keine Ahnung, man sollte Meinen mittlerweile haben sie gelernt sich vom Cafe fern zu halten." zuckt Jonas mit den Schultern.
"Anscheinend schmeckt den Biestern der Zaun... naja gut für den Speiseplan." grinst der Söldner dann und beginnt die Schmiede anzufeuern.
Dann beschaut er sich die zerbrochenen Metalteile "Na, da hat aber jemand ganze Arbeit geleistet... Pass auf, du betätigst den Blasebalg, bis die Glut richtig hell-rot glüht, ich schau mal ob wir noch Metallteile haben die wir benutzen können." weist Jonas Joel an und deutet auf einen kleinen Blasebalg.
Danach wendet er sich einem kleinen Bottich zu und kramt in ihm herum. Joel erinnert sich das in dem Eimer nur deformierter Metallschrott herum liegt.
Vor sich hin murmelnd nimmt Jonas immer Mal ein Teil raus und vergleicht es mit den zerbrochenen Nieten.
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Re: Das Cafe
« Antwort #73 am: 04. September 2012, 12:41:57 Uhr »
"Gut, mach ich.", meint Torque ohne Protest und stellt sich an den Blasebalg. Er beobachtet, wie Jonas sich umsieht und in dem Eimer herumwühlt.

"Kommt einem hier noch mehr vor die Flinte oder bleibt es bei solchem Kleingetier? Ich hab bisher ziemlich wenige Wachen gesehen. Scheint mir ein verlockendes Fleckchen für einen Raiderangriff. Die NKR liegt zwar quasi um die Ecke, aber mir sind auf dem Weg keine großartigen Patrouillen aufgefallen... Übrigens. Sieh dir mal diese Schrauben hier an. Die hab ich auf eurem Schießplatz gefunden. Wollte sie als Notlösung nehmen, wenn sich sonst nichts ergibt. Haben in etwa die richtigen Maße. Vielleicht kannst du was draus machen!?"

Er kramt die genannten Schrauben aus der Tasche und legt sie auf die Werkbank. Dann widmet er sich wieder seiner Aufgabe und beobachtet die Glut.

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Re: Das Cafe
« Antwort #74 am: 04. September 2012, 13:57:28 Uhr »
"Ach naja, zum größten Teil ist es hier recht ruhig..." meint er und beschaut sich die Schrauben die Joel gefunden hat.
"Nicht schlecht... vielleicht ein bisschen in Form bringen." überlegt er und schaut dann auf die Glut.
"Noch ein bisschen dann können wir los." beurteilt er das ganze und lehnt sich an die Werkbank an.
"Meistens hat man nur ein paar Geckos, vielleicht ein paar Mantis. Der letzte Raiderangriff ist auch schon fast ein dreiviertel Jahr her.
Hat sich rumgesprochen das wir ein paar harte Hunde hier haben..."
Der Söldner packt einen der Bolzen die Joel gefunden hat und steckt ihn in die helle Kohleglut.
Funken sprühen kurz über das kalte Metal und der Geruch von brennendem Eisen erfüllt langsam die Luft.

"Wobei wir vor kurzem von ein paar Todeskrallen angegriffen wurden." Jonas starrt finster in die leuchtende Glut.
"Wir haben ein paar gute Leute verloren, einige sind danach auch abgehaun. Aber wir haben sie gut ausgeräuchert!"
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Re: Das Cafe
« Antwort #75 am: 04. September 2012, 14:57:02 Uhr »
Joel runzelt die Stirn. Normalerweise ist er bei Fremden nicht die gesprächigste Natur, aber diese Story interessiert ihn dann doch.

"Todeskrallen, eh!? Klingt nach mächtig Ärger. Hab noch nie eine gesehen, aber wenn das stimmt, was man immer mal wieder mitbekommt, sollte man sich von denen besser fernhalten..."

Er beobachtet, wie die Schraube in der Glut langsam aufweicht.

"Wenn ihr die ausgeräuchert habt, müsst ihr wirklich ein paar harte Hunde haben. Oder Leute, die hier etwas zu verlieren haben. Als Söldner haut man bei sowas wohl besser ab und verdient sich anderswo sein Brot." Nach einer kurzen Pause fügt er mit einem angedeuteten Schmunzeln noch an: "Will mich aber nicht beschweren. Wär nicht so lustig gewesen, so einem Ding in der Wüste zu begegnen... War so schon kräftezehrend genug."

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Re: Das Cafe
« Antwort #76 am: 04. September 2012, 16:45:08 Uhr »
"Ich schätze mal beides..." meint Jonas mit einem Schulterzucken und zieht den ersten Bolzen aus dem Feuer um ihn eingehend zu betrachten.
Hellrot, fast gelb glühend legt er ihn dann auf den Amboß.
"Viele die als Söldner und Tagelöhner angefangen haben, sind hier sesshaft geworden."
Die kaputte Niete liegt als Schablone auf der Werkbank.
Während er vorsichtig den Bolzen zurecht klöppelt beginnt er zu erzählen.
"Naja, s war mächtig viel Stunk hier... In der ersten Nacht haben wir ein halbes Dutzend Leute verloren... und das war nur eine Todeskralle!" berichtet Jonas.
"Die haben wir auch erwischt, aber nur nach dem wir ihr Gewicht in Blei auf sie geschossen haben. Am nächsten Tag ist ein großer Teil der Söldner abgehaun,
haben sich wohl gesagt, für so wenig Kohle gehen sie nicht hopps, ausserdem hatten wir alle mächtig Schiss vor den Biestern. Soweit ich weis war die, die wir erwischt haben nicht ausgewachsen und stand unter ner ziemlich starken Droge. Pures Glück, das wir heute noch hier stehen. Das Vieh war fast 3 Meter groß!
Ich glaub Doc Shibo hat das Vieh jetzt in seiner Praxis und wills ausstopfen..." nachdenklich starrt er auf den Bolzen der mittlerweile nur noch dunkelrot glüht und schiebt ihn zurück in die Kohlen.
Mit der freien Hand wischt er sich den Schweiß von der Stirn.
"Am nächsten Tag kamen dann ein paar Fremde zu uns und haben ein bisschen auf dicke Hose gemacht, wollten das Vieh sehen und so... wegen mir hätten sie halt, aber Saint waren sie wohl zu zwielichtig und er hat sie zum Teufel geschickt. Wir haben das komische Päärchen auch nich noch mal wieder gesehen." während der Söldner erzählt dreht er gelegentlich den Bolzen bis er wieder rund um leuchtet.
"Na und dann hat Saint einen Suchtrupp los geschickt, während wir uns ausgerüstet haben... dieses verrückte Gör, Nini, hat aus Brahminmist Bomben gebaut... ich sags dir, Mann, die hätte das ganze Cafe eingeebnet!" der Söldner zündet sich an dem glühenden Stück Eisen eine Zigarette an, bevor er dann weiter klopft.
"Tja, dann gings auf Jagd... alles an Wachen was ging. Rita, das ist die rechte Hand von Saint, und der Boss sind mit schweren Kalibern los. Wir haben das Nest der Biester in die Hölle aus der sie gekrochen sind zurück gebombt!" gibt er stolz von sich und steckt den Bolzen unter starker Dampfentwicklung in einen Eimer kalten Wassers.
"Da hats noch mal zwei von uns erwischt..." verdrossen starrt er auf das noch heiße Stück Metal.
Während er hinüber zur Pumpe geht und den Bolzen anpasst tritt ein Grinsen auf sein Gesicht.
"Saint hat auch nen üblen Treffer kassiert als Nini die Bude gesprengt hat, da is er über den Abhang gesegelt, man hat der geflucht." lacht er.

Während er den Bolzen auf der einen Seite fixiert nickt er Joel zu.
"Nimm mal den Hammer da und schlag den Bolzen auf der anderen Seite platt, dann sitzt das Ding." in Vorrausahnung von Joels Kräften stemmt er sich gegen den Bolzen und wartet.
"Tja, und wie sich dann herraus gestellt hat, wurden die Viecher wohl von irgendwem gezüchtet. Zumindestens waren die größten der Krallen markiert... wahrscheinlich sind Die irgendwo ausgebüxt oder so... Ein Riesenfehler das wir das nicht weiter verfolgt haben, zumindestens wenn du mich fragst. Aber die meisten sind froh das wir wieder unsere Ruhe haben."
« Letzte Änderung: 04. September 2012, 16:50:31 Uhr von Ye ol' Dinkley McD0nk »
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Re: Das Cafe
« Antwort #77 am: 04. September 2012, 17:10:44 Uhr »
Torque, nicht unbeeindruckt von der Geschichte, schnappt sich den Hammer und kommt herüber zu Jonas geschlappt.

"Gute Story, gringo. Hätt ich dem Laden hier ehrlich gesagt nicht zugetraut. Sieht so... idyllisch hier aus. Bisschen Action ist manchmal nicht verkehrt. Hält die Sinne scharf und die Form in Schuss. Natürlich scheiße, wenn Kumpels dabei hopps gehen, aber was will man machen..."
Dann schlägt er kraftvoll, aber gezielt auf die Niete, bis sie bombenfest sitzt. Bisher ist er von Jonas Können durchaus überzeugt und die Arbeit hier macht ihm sogar Spaß, was sein Gemüt und seine Zunge lockert...

"Das sieht bis jetzt ziemlich gut aus, amigo. Noch zwei Nieten, dann sitzt das Ding wieder wie ne Eins und wir genehmigen uns zwei Bierchen bei Fernandez.
« Letzte Änderung: 04. September 2012, 17:14:02 Uhr von Cerebro »

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Re: Das Cafe
« Antwort #78 am: 05. September 2012, 07:02:29 Uhr »
Jonas überprüft noch kurz den akuraten Sitz des Metalstückes und nickt dann zufrieden.
"Sieht gut aus." meint er und befördert anschließend  den nächsten Bolzen in die Glut.
"Is nich die einzige Story die ich hab, aber die anderen Aktionen von Jay, Mazzelkacken... äh Makkelzacken..." Jonas sutzt kurz.
"Dämlicher Indianername, kann doch kein Mensch aussprechen... jedenfalls Jay, Animal, Saint und die anderen haben auch so einiges erlebt."
"Wieder schön anfeuern." weißt er Joel an und beobachtet das Schmiedefeuer während er erstmal aufraucht.
"Da sind die Story von den Todeskrallen ein Scheißdreck. Keine Ahnung ob wirklich was dran is, aber zutrauen würd ichs den Jungs und Mädels...
sind zähe Mistkerle..." während er erzählt, beginnt er wieder den Bolzen zu drehn.
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Re: Das Cafe
« Antwort #79 am: 05. September 2012, 12:15:53 Uhr »
Joel nickt, legt den Hammer zurück und stellt sich an den Blasebalg. Während er anfeuert, hält er den Dialog am Laufen.

"Mh, meinst du mit Indianer diese Sippenkasper, die da vor euren Zäunen kampieren? Ist dieser... Mazzelheimer da einer von denen? Schätze wer nur in der Wildnis lebt, härtet mit der Zeit gut ab. Wär aber trotzdem nichts für mich. Und einen Jay kenn ich nicht, aber Saint hab ich im Café getroffen. Der sieht schon aus, als hätte er die eine oder andere Ladung abbekommen." Joel grinst schief. "Könnte das gleiche aber wohl auch von mir behaupten, eh? Hehe. Jedenfalls hab ich auch sein Frauenzimmer gesehen. Sieht nicht so aus, als würde er so schnell wieder die Abenteurerhosen anziehen. Der hat jetzt andere Probleme..."