Umfrage

Wie empfindet ihr Fallout 3?

Das genialste Spiel evar.
8 (10.8%)
Besser als die Vorgänger.
3 (4.1%)
Geht so schon in Ordnung.
26 (35.1%)
Ganz ok aber nichts dolles.
10 (13.5%)
Ich langeweile mich mittlerweile.
16 (21.6%)
Fehlkauf.
11 (14.9%)

Stimmen insgesamt: 73

Umfrage geschlossen: 31. Dezember 2008, 14:22:13 Uhr

Autor Thema: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?  (Gelesen 97323 mal)

Offline mille79

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #360 am: 14. Juli 2011, 09:02:42 Uhr »
@ Mojo Lexx

mag ja sein aber die unterforen sind doch voll mit diskussionen. lobhudelei hin oder her aber es gibt was zum erzählen. so meinte ich das.



Offline Micky

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #361 am: 12. Juli 2012, 01:09:24 Uhr »
So, ich hab meinen Grundsatz gebrochen, dass ich F3 nie anrühren werde. Ich hab einfach mal meine Eindrücke dazu aufgeschrieben. Wollte wissen was die Entwickler fabriziert haben, also hab ich keinerlei Mods verwendet, nur den letzten Patch mit allen installierten Addons (Game of the year-Dings, oder wie das heißt). Hab mich sicherlich 15-25 Stunden mit dem Spiel beschäftigt, genau kann ichs leider nicht sagen.

Mittlerweile bin ich so top ausgerüstet, dass ich jeden Gegner (auch PAs!) einfach so killen kann. Oo
Ich hab nur eine Kampfrüstung und ein Sturmgewehr. Bin jetzt zurück beim Tempenny Tower und hab ein Appartment, als Dank hab ich erstmal Burke und Tempenny umgenietet - wenigstens kommt der Vorschlaghammer bei Kopftreffern geil!
Keine Sau interessierts übrigens, dass ich marodierend durch die Straßen/Häuser/Städte zieh und ein Blutbad nach dem anderen veranstalte (ich bin mit meiner Kanone ja net mal leise! O_O). Überhaupt juckt niemanden irgendwas - selten so emotionslose NPCs gesehen. Die NPCs wirken zu 75% tot und emotionslos, wenn ich das mal sagen darf. Die Dialoge an sich sind nur des Weiterklickens wert, da es nicht richtig reizt den Leuten zuzuhören (meistens kann man leider nur dasselbe fragen).
Dazu kommen lästige Wege, die man zu Fuß durch die Wildnis beschreiten muss. Ich finde das extrem nervig - vielleicht bin ich auch einfach kein Freund von Sandkastenscheiße. Dagegen fand ich das Reisen bei Fallout 1/2 sehr angenehm. Außerdem gibts irgendwie (fast) keine richtigen Städte oder Siedlungen - Endzeit schön und gut, aber die ganze Zeit da rumlaufen ist auch irgendwann langweilig, wenns nix anderes mehr gibt.

Das Kampfsystem ist des Weiteren komisch; man konnte sich wohl nicht entscheiden, ob man einen Shooter oder ein RPG machen wollte. Somit ist das Spiel sowohl ein schlechter Shooter, als auch ein schlechtes RPG geworden - hinsichtlich der Kampfmechanik auf jeden Fall.

Hier meine zusammengefasste Liste, was ich gut und schlecht finde. Ich hab das Spiel von Anfang an versucht neutral zu betrachten, da ich schon wusste, dass es von Fallout-Gesichtspunkten schlecht sein wird - dabei ist das scheinbar noch nicht einmal das Schlimmste! Der Vergleich kommt bei einem Sequel natürlich zwangsläufig immer wieder auf, das ist auch klar (darum vergleich ich ab und zu).

+ Waffen nutzen sich ab
+ eingebauter Geigerzähler im PipBoy
+ Intro (Kindheit in der Vault usw.)
+ man kann seine Gewalt- und Nekrofantasien ausleben (irgendwas Positives muss ich ja finden ^^)
+ Atomexplosion von Megaton
+ Synchronstimmen einiger NPCs
+ verstrahltes Wasser bzw. allgemein Lebensmittel
+ gepanzerter Vault-Jumpsuit
+ Freiheiten beim Aussehen (vor allem die Bärte, weil ich Bart-Fan bin ^^)
+ Endzeit-Atmo in der Wildnis/Ruinen (Ödland nenn ich sowas nicht) - z. B. verlassener Supermarkt

- Gestaltung der Kämpfe unter aller Kanone (und insgesamt zu einfach, wenn man mal den Dreh raus hat)
- Leblose NPCs (Madame Tussauds lässt grüßen)
- mein Handeln hat (fast) keine Konsequenzen, so kommt es mir vor
- gibt nur schwarz und weiß, also entweder bin ich strahlender Held oder der Teufel
- Third-Person-Perspektive (einfach nur hässlich und lieblos diese Animationen - ich kenn mich zwar nicht aus, aber DAS kann doch bestimmt jeder Hobbyprogrammierer besser animieren ÒO)
- Hauptquest motiviert (mich zumindest) nicht im Geringsten
- Radio (ich habs nie angehabt, aber mich gefragt, was sowas in dem Spiel zu suchen hat!? - macht bestenfalls die Atmo zunichte)
- Verbündete NPCs haben unendliche Muni mit ihren Knarren (Lucky Luke lässt grüßen!) und scheinen nahezu unsterblich zu sein!!!
- zu lange Reisen (zu Fuß! Hallo... das nervt unglaublich!!! wer hat denn Bock stundenlang rumzuirren für nix und wieder nix?)
- man kann keine Kinder umnieten (klingt zwar blöd, aber ich hasse unsterbliche NPCs, dann lieber gar keine Knirpse!)
- keine Riesen-Supercomputer (hab jedenfalls bisher keine gesehen im Spiel) - diese kleinen Terminals sind viel zu wenig klobig
- regelrechte Vergewaltigung des Fallout-Kanons bzw. der Logik der Spielwelt (Jet, Supermutanten, BoS und Enclave plötzlich bei der Ostküste; unlogisch³!!!) - auch wenn die Sachen teilweise erklärt werden, aber die Erklärungen find ich recht absurd #batsch
- womit wir gleich beim nächsten Punkt wären: Verwurstung von F1/2 Story-Content (offensichtlich?) mangels Ideen - es heißt ja eigentlich besser gut kopiert als schlecht selber gemacht, aber diese Kopie hier ist extrem mies (GECK, Präsident etc. usw. usf. gabs alles schon und wie Homer Simpson sagen würde: "Laaaaaaaangweilig!")

Fazit: Für mich ist Fallout 3 ein schlechtes Spiel - genau, nicht nur kein würdiges F3, sondern auch ein schlechtes Spiel! Es ist kein RPG, kein Shooter, ja... keine Ahnung was es sein soll (irgendwie ein Stalker mit mehr RPG-Elemente, gekreuzt mit Morrowind... irgendsowas??? Kanns net genau sagen...). Man hätte jedenfalls mehr draus machen können, wenn man noch 1-2 Jahre entwickelt hätte - da es durchaus Potenzial gehabt hätte, aber so nicht! Die Addons hab ich übrigens bis auf Operation Anchorage nicht angefasst, weil das schon ne Katastrophe sondergleichen war (nein ich untertreibe definitiv nicht, jeder der es gespielt hat, weiß wovon ich laber!) ::)

Mehr fällt mir spontan nicht ein. Mir reichts jetzt auch mit dem Spiel. Glaub ich werds nicht mehr so schnell einschalten, weil mich A) nicht viel dran reizt, B) ich nicht wirklich glaube, dass es bald noch besser wird und C) es für mich nur eine Qual wäre es durchzuspielen, darum leg ichs lieber beseite - ist ja nicht Sinn der Sache (Spiele sollen Spaß machen). :-X

Wenn New Vegas genauso ist, dann Prost-Mahlzeit, brauch ich das gar nicht erst antesten. :face:


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Offline Tyler

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #362 am: 12. Juli 2012, 07:38:06 Uhr »
 #thumbup
Willkommen im Club der Hater. :3

OpAnchorage ist wirklich übel. The Pitt und Point Lookout sind dagegen tatsächlich einigermaßen genießbar. Aber auch da verpasst du eigentlich nichts und zumindest die PL-Storyline ist fast so peinlich wie die Hauptquestreihe des Grundspiels.


Zitat
Wenn New Vegas genauso ist, dann Prost-Mahlzeit, brauch ich das gar nicht erst antesten. :face:
Ist es nicht. Kann ja auch gar nicht. Bethesda war am Inhalt nicht beteiligt.
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- Artur Korneyev

Offline Partybeule

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #363 am: 12. Juli 2012, 09:55:59 Uhr »
Heh, du hast die Vergewaltigung von Harold/Bob durch entweder den Flammenwerfer oder das Vernichten seines Herzens vergessen  :face:


Spiel Vegas, ist in jedem Falle besser  ;D
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Offline Lexx

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #364 am: 12. Juli 2012, 10:06:42 Uhr »
Also ich hab's auch nicht geschafft, die anderen DLCs durchzuspielen. Nur Operation Anchorage, weil das ein lineares laufe von A -> B Produkt ist. Bei The Pitt war mir dass dann erst recht zu viel herumgerenne und ich hab aufgegeben, nachdem ich stundenlang versucht habe, dem Questpfeil zu folgen, der total bescheuerte Richtungen angegeben hat. Die anderen DLCs wurden von mir einfach ignoriert und das war bestimmt gut so.
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Offline Partybeule

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #365 am: 12. Juli 2012, 10:12:49 Uhr »
..ich fand The Pitt viel zu kurz und zu linear, nicht so schlimm wie OP:A, aber es hat trotzdem genervt.
Witzig hingegen fand ich das DLC mit den Aliens, Broken Steel naja, wenigstens optische Veränderungen im Ödland hats damit gegeben(ach ja, und noch mehr levels zum Skillen des Supermans), auch wenn die natürlich so gar nicht ins Gewicht fielen.  :neien

Und das Ding mit dem Sumpf, Namen leider vergessen fand ich auch okay, passt aber genauso wie alle anderen nicht in das Spiel rein..Atmosphäre hat dafür aber schon gestimmt, so im ganz allgemeinen.
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Offline Abram

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #366 am: 12. Juli 2012, 10:18:21 Uhr »
So, ich hab meinen Grundsatz gebrochen, dass ich F3 nie anrühren werde. Ich hab einfach mal meine Eindrücke dazu aufgeschrieben. Wollte wissen was die Entwickler fabriziert haben, also hab ich keinerlei Mods verwendet, nur den letzten Patch mit allen installierten Addons (Game of the year-Dings, oder wie das heißt). Hab mich sicherlich 15-25 Stunden mit dem Spiel beschäftigt, genau kann ichs leider nicht sagen.

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Keine Sau interessierts übrigens, dass ich marodierend durch die Straßen/Häuser/Städte zieh und ein Blutbad nach dem anderen veranstalte (ich bin mit meiner Kanone ja net mal leise! O_O). Überhaupt juckt niemanden irgendwas - selten so emotionslose NPCs gesehen. Die NPCs wirken zu 75% tot und emotionslos, wenn ich das mal sagen darf. Die Dialoge an sich sind nur des Weiterklickens wert, da es nicht richtig reizt den Leuten zuzuhören (meistens kann man leider nur dasselbe fragen).
Dazu kommen lästige Wege, die man zu Fuß durch die Wildnis beschreiten muss. Ich finde das extrem nervig - vielleicht bin ich auch einfach kein Freund von Sandkastenscheiße. Dagegen fand ich das Reisen bei Fallout 1/2 sehr angenehm. Außerdem gibts irgendwie (fast) keine richtigen Städte oder Siedlungen - Endzeit schön und gut, aber die ganze Zeit da rumlaufen ist auch irgendwann langweilig, wenns nix anderes mehr gibt.

Das Kampfsystem ist des Weiteren komisch; man konnte sich wohl nicht entscheiden, ob man einen Shooter oder ein RPG machen wollte. Somit ist das Spiel sowohl ein schlechter Shooter, als auch ein schlechtes RPG geworden - hinsichtlich der Kampfmechanik auf jeden Fall.

Hier meine zusammengefasste Liste, was ich gut und schlecht finde. Ich hab das Spiel von Anfang an versucht neutral zu betrachten, da ich schon wusste, dass es von Fallout-Gesichtspunkten schlecht sein wird - dabei ist das scheinbar noch nicht einmal das Schlimmste! Der Vergleich kommt bei einem Sequel natürlich zwangsläufig immer wieder auf, das ist auch klar (darum vergleich ich ab und zu).

+ Waffen nutzen sich ab
+ eingebauter Geigerzähler im PipBoy
+ Intro (Kindheit in der Vault usw.)
+ man kann seine Gewalt- und Nekrofantasien ausleben (irgendwas Positives muss ich ja finden ^^)
+ Atomexplosion von Megaton
+ Synchronstimmen einiger NPCs
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+ Endzeit-Atmo in der Wildnis/Ruinen (Ödland nenn ich sowas nicht) - z. B. verlassener Supermarkt

- Gestaltung der Kämpfe unter aller Kanone (und insgesamt zu einfach, wenn man mal den Dreh raus hat)
- Leblose NPCs (Madame Tussauds lässt grüßen)
- mein Handeln hat (fast) keine Konsequenzen, so kommt es mir vor
- gibt nur schwarz und weiß, also entweder bin ich strahlender Held oder der Teufel
- Third-Person-Perspektive (einfach nur hässlich und lieblos diese Animationen - ich kenn mich zwar nicht aus, aber DAS kann doch bestimmt jeder Hobbyprogrammierer besser animieren ÒO)
- Hauptquest motiviert (mich zumindest) nicht im Geringsten
- Radio (ich habs nie angehabt, aber mich gefragt, was sowas in dem Spiel zu suchen hat!? - macht bestenfalls die Atmo zunichte)
- Verbündete NPCs haben unendliche Muni mit ihren Knarren (Lucky Luke lässt grüßen!) und scheinen nahezu unsterblich zu sein!!!
- zu lange Reisen (zu Fuß! Hallo... das nervt unglaublich!!! wer hat denn Bock stundenlang rumzuirren für nix und wieder nix?)
- man kann keine Kinder umnieten (klingt zwar blöd, aber ich hasse unsterbliche NPCs, dann lieber gar keine Knirpse!)
- keine Riesen-Supercomputer (hab jedenfalls bisher keine gesehen im Spiel) - diese kleinen Terminals sind viel zu wenig klobig
- regelrechte Vergewaltigung des Fallout-Kanons bzw. der Logik der Spielwelt (Jet, Supermutanten, BoS und Enclave plötzlich bei der Ostküste; unlogisch³!!!) - auch wenn die Sachen teilweise erklärt werden, aber die Erklärungen find ich recht absurd #batsch
- womit wir gleich beim nächsten Punkt wären: Verwurstung von F1/2 Story-Content (offensichtlich?) mangels Ideen - es heißt ja eigentlich besser gut kopiert als schlecht selber gemacht, aber diese Kopie hier ist extrem mies (GECK, Präsident etc. usw. usf. gabs alles schon und wie Homer Simpson sagen würde: "Laaaaaaaangweilig!")

Fazit: Für mich ist Fallout 3 ein schlechtes Spiel - genau, nicht nur kein würdiges F3, sondern auch ein schlechtes Spiel! Es ist kein RPG, kein Shooter, ja... keine Ahnung was es sein soll (irgendwie ein Stalker mit mehr RPG-Elemente, gekreuzt mit Morrowind... irgendsowas??? Kanns net genau sagen...). Man hätte jedenfalls mehr draus machen können, wenn man noch 1-2 Jahre entwickelt hätte - da es durchaus Potenzial gehabt hätte, aber so nicht! Die Addons hab ich übrigens bis auf Operation Anchorage nicht angefasst, weil das schon ne Katastrophe sondergleichen war (nein ich untertreibe definitiv nicht, jeder der es gespielt hat, weiß wovon ich laber!) ::)

Mehr fällt mir spontan nicht ein. Mir reichts jetzt auch mit dem Spiel. Glaub ich werds nicht mehr so schnell einschalten, weil mich A) nicht viel dran reizt, B) ich nicht wirklich glaube, dass es bald noch besser wird und C) es für mich nur eine Qual wäre es durchzuspielen, darum leg ichs lieber beseite - ist ja nicht Sinn der Sache (Spiele sollen Spaß machen). :-X

Wenn New Vegas genauso ist, dann Prost-Mahlzeit, brauch ich das gar nicht erst antesten. :face:

Mmh, also Fo3 ist sicher nicht das gelbe vom Ei aber ein paar Sachen auf Deiner Negativ-Liste kann ich nicht nachvollziehen.

Also bei mir sind die Leute immer geflüchtet bzw. haben mich angegriffen wenn ich in irgendeiner Stadt angefangen habe rumzuballern. Und Dein Handeln hat schon Konsequenzen, vor allem wenn Du Megaton sprengst. Auch das mit der Spielwelt halte ich Teilweise für überzogen. Klar die von Fallout 1 ist natürlich viel konsistenter und besser, aber die von Fo2 schon nicht mehr so:
Spoiler for Hiden:
(Ich soll High Tech für meinen Indianer Stamm besorgen und wo finde ich die? Richtig, u.a. in einer Vault die von sprechenden Todeskrallen besetzt ist. Warum die da wohl heimisch geworden sind? Vielleicht wegen der sanitären Anlagen oder den niedrigen Türen? k.a.).
Ich finde es jetzt auch nicht so extrem unlogisch dass Enclave und BoS an der Ostküste auftauchen. Haben sich doch Beide kurz nach dem Krieg formiert und sind technisch hoch gerüstet (Vertibirds etc.). Und dann ist das Radio doch mit das Geilste und untermalt super die Atmosphäre. Finde ich auch nicht unrealistisch dass irgendwer nen Empfänger repariert. Und selber legt man ja auch nochmal Hand dran. Und das Sachen aus Fo 1 & 2 recycled bzw. in anderer Form auftauchen, gab es doch bei Fo2 in Bezug auf den ersten Teil auch schon und ist auch wohl eher mit Augenzwinkern als Hommage gedacht (ist in New Vegas übrigens noch 'schlimmer').
Dann noch was zum Kampfsystem. Ich finde das Super, dass man ein RPG mit Echtzeit-Kampf hat. Kannte das vorher nicht und fand und finde es immer noch sehr gut (Ich habe auch immer gern Shooter gespielt). VATS ist natürlich cheating, aber das muss man ja auch nicht benutzen.
Die echten Bummer bei Fo3 sind doch in erster Linie das Balancing und die Skillpunkte bzw. das ganze Skillingsystem. Die meisten Sachen kann man mittlerweile sicher mit Mods fixen.
Aber auch, dass es nur einen guten oder bösen Weg gibt halte ich für eine sehr verengte Sichtweise. Wie Du spielst hast Du ja selbst in der Hand und kannst von Quest zu Quest entscheiden was Du machst. Gerade bei Fo3 und auch im DLC the Pitt fand ich es gut dass es verschiedene moralische Dilemmata bei den Quests gab. Oder auch, dass die Handlungen des Spieler nicht immer den gewünschten Effekt hatten (schon die Tenpenny Tower Quest gespielt?).

Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß mit Fo3. Aber New Vegas ist nochmal deutlich besser unter dem Strich. Also probier vielleicht das mal.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2012, 17:59:26 Uhr von Abram »
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Offline Lexx

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #367 am: 12. Juli 2012, 10:29:43 Uhr »
Zitat
Ich finde es jetzt auch nicht so extrem unlogisch dass Enclave und BoS an der Ostküste auftauchen. Haben sich doch Beide kurz nach dem Krieg formiert und sind technisch hoch gerüstet

Schon witzig, wenn man bedenkt, dass der Spieler am Ende von Fallout 2 die Enclave Heimatbasis mit einer Atombombe ausradiert und ein paar Jahre später kehrt die Enclave zurück, größer und stärker als jemals zuvor.

Und die BoS war in Fallout 2 auch ein Wrack.

Zitat
Und das Sachen aus Fo 1 & 2 recycled bzw. in anderer Form auftauchen, gab es doch bei Fo2 in Bezug auf den ersten Teil auch schon und ist auch wohl eher mit Augenzwinkern als Hommage gedacht (ist in New Vegas übrigens noch 'schlimmer').

New Vegas macht Anspielungen, Fallout 3 hat recyclet: Der ganze Plot ist eine Mischung aus Fo1, 2, Tactics und Fountain of Dreams.

Und @ Konsequenzen: Es gibt in Fallout 3 nichts, was man nicht mit etwas Wasser für Obdachlose wieder geradebiegen könnte.

/Edit: Ich fand's im Übrigen verdammt schwer böses Karma zu bekommen *ohne* Megaton in die Luft zu jagen. Egal wie viel Böses ich getan habe, das Spiel hat immer gemeint ich wäre der Bringer der Herrlichkeit. Vermutlich durch die ganzen Raider, die ich ständig alle paar Meter über den Haufen schießen musste.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2012, 10:32:21 Uhr von Lexx »
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Offline Partybeule

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #368 am: 12. Juli 2012, 10:33:47 Uhr »
[...]
Und @ Konsequenzen: Es gibt in Fallout 3 nichts, was man nicht mit etwas Wasser für Obdachlose wieder geradebiegen könnte.


/signed!

Die Obdachlosen werden i.Ü. durch niemanden angegriffen, sind quasi Neutrum  ::)
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Offline Abram

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #369 am: 12. Juli 2012, 14:21:02 Uhr »
Spoiler for Hiden:
Die Enclave Heimatbasis zu zerstören ist ja schön und gut
, aber die USA sind schon etwas größer als nur die Westcoast. Das Imperium war auch nicht völlig am Ende nachdem der Todesstern zerstört wurde. Verschiedene Gruppen von sowohl Enclave als auch BoS können sich in verschiedenen Ecken des Landes ganz anders entwickelt haben.

Das mit dem Karma ist zwar Mist, aber doch nicht entscheidend für Konsequenzen, oder? Wenn ich Megaton in die Luft jage gehen unter Umständen nen Haufen Quests drauf und damit auch diverse Wege durchs Ödland. Und ob man sich nun gut verhält oder schlecht kann man auch unabhängig davon entscheiden.
Spoiler for Hiden:
Betätigt man sich als Sklavenhändler, ermordet und beklaut Leute oder vergiftet man am Ende den Brunnen ist es doch Wurst was irgend ein Karma Wert angibt, man weiß doch was man gemacht hat.
Und wenn man in einer Stadt jemanden umbringt, dann ist man auch einige Zeit lang geächtet.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2012, 15:50:41 Uhr von Abram »
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Offline Lexx

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #370 am: 12. Juli 2012, 16:28:36 Uhr »
Ne, dadurch geht kein Weg durchs Ödland verloren. Und nur 'n paar Quests ausschalten ist kaum 'ne gute Konsequenz.

Wie ich oben schon geschrieben hab, als ich versucht habe, böse zu sein, ohne Megaton zu zerstören, war das verdammt anstrengend. Egal wie viele gute Leute ich umgelegt habe oder sonstewas, das negative Karma war einfach nie hoch genug. Der Rest deiner Argumentation ist auch Banane, da Karma in Fallout 3 wichtig ist: Den Begleiter Jericho in Megaton bekommt man z. B. nur, wenn man negatives Karma hat. Da hilft Einbildung nicht, sondern nur die Spielwerte.
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Offline kaubonbon

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #371 am: 12. Juli 2012, 16:40:51 Uhr »
Ach verdammt, wurde gerade in Bezug auf Fallout 2 hart gespoilert.  :minifu:
« Letzte Änderung: 12. Juli 2012, 16:44:29 Uhr von kaubonbon »

Offline Abram

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #372 am: 12. Juli 2012, 17:52:40 Uhr »
Ach verdammt, wurde gerade in Bezug auf Fallout 2 hart gespoilert.  :minifu:

Arrgh, sorry Kaubonbon.

Ne, dadurch geht kein Weg durchs Ödland verloren. Und nur 'n paar Quests ausschalten ist kaum 'ne gute Konsequenz.

Wie ich oben schon geschrieben hab, als ich versucht habe, böse zu sein, ohne Megaton zu zerstören, war das verdammt anstrengend. Egal wie viele gute Leute ich umgelegt habe oder sonstewas, das negative Karma war einfach nie hoch genug. Der Rest deiner Argumentation ist auch Banane, da Karma in Fallout 3 wichtig ist: Den Begleiter Jericho in Megaton bekommt man z. B. nur, wenn man negatives Karma hat. Da hilft Einbildung nicht, sondern nur die Spielwerte.

Ja meine Güte, muss denn alles leicht sein? Muss man sich halt anstrengen wenn man unbedingt mit Jericho unterwegs sein will. Und was heißt hier Einbildung? Wenn man nicht gerade das Gedächtnis eines Goldfisches hat, wird man vermutlich auch am nächsten Tag noch wissen, was man angestellt hat, und auch im Abspann werden verschiedene Entscheidungen ganz unabhängig vom Karma gewürdigt.

//Edit zu Megaton: Wenn ich die Leute in die Luft sprenge, ist es doch irgendwie eine logische Konsequenz, dass sie mir keine Quests mehr geben können. Und klar scheiden damit verschiedene Wege durchs Ödland aus - Alleine schon mit Moira's Survival Guide Questline (selbstverständlich werden keine Wege zugeschüttet oder so).
« Letzte Änderung: 12. Juli 2012, 18:02:27 Uhr von Abram »
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Offline Tyler

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #373 am: 12. Juli 2012, 17:57:23 Uhr »
Ach verdammt, wurde gerade in Bezug auf Fallout 2 hart gespoilert.  :minifu:
Na dann vorsicht in 90% aller Threads hier. :p ^^

@Abram: Ich glaub du hast Fo3 noch nicht lang genug gespielt um zu erkennen, dass nichts darin Sinn macht. Oder du kennst Teil 1 und 2 nicht.
Eigentlich will ich nur sagen: Ketzer!^^
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Offline Abram

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #374 am: 12. Juli 2012, 18:05:45 Uhr »
Na dann vorsicht in 90% aller Threads hier. :p ^^

@Abram: Ich glaub du hast Fo3 noch nicht lang genug gespielt um zu erkennen, dass nichts darin Sinn macht. Oder du kennst Teil 1 und 2 nicht.
Eigentlich will ich nur sagen: Ketzer!^^

Hehehe, ja ich glaube es geht vor allem um Letzteres.  :D

Habe 1 & 2 gespielt und Fo3 zuvor ziemlich lange und intensiv. K.a. wie ichs finden würde, würde ich es nochmal spielen. Aber da es New Vegas gibt und ich eh kaum noch Zeit zum Zocken habe ist das in naher Zukunft nicht zu erwarten.
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Offline Lexx

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #375 am: 12. Juli 2012, 18:12:50 Uhr »
Zitat
Und was heißt hier Einbildung? Wenn man nicht gerade das Gedächtnis eines Goldfisches hat,

Eh, ich glaub, du hast meinen Satz falsch verstanden. Mir geht's nicht darum, ob du dich daran erinnern kannst, was du getan hast, sondern das es völlig egal ist, ob du dir Konsequenzen herphantasierst. Das Spiel interessiert sich nur für deine Charakterwerte- in dem Falle eben Karma. Wenn du also durch die Gegend läufst und "böse" Sachen anstellst und du dir selbst böse vorkommst, das Spiel dich aber als Heiligen abstempelt... Ja, dann macht das alles überhaupt keinen Sinn.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2012, 18:16:18 Uhr von Lexx »
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Offline randy

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #376 am: 12. Juli 2012, 19:15:50 Uhr »
Hab Fallout 3 vor langem deinstalliert und werds auch nicht mehr anfassen.
"You just got your asses whipped, by a bunch of goddamn nerds!" ABOUT ME

Zitat von: /b/ - randy
The stories and information posted here are artistic works of fiction and falsehood.
Only a fool would take anything posted here as fact.

Offline kaubonbon

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #377 am: 12. Juli 2012, 20:29:05 Uhr »
Arrgh, sorry Kaubonbon.

Es ist schon erstaunlich, wie sich solche Details immer sofort ins Gedächtnis brennen. Wieso geschieht das nicht auch, wenn ich auf eine Klausur lerne!?

Na dann vorsicht in 90% aller Threads hier. :p ^^

Hätte mir auch denken können, dass Fo2 in Bezug auf Handlung bzw. Kanon Erwähnung finden würde. -.-

Offline Abram

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #378 am: 13. Juli 2012, 14:45:31 Uhr »
Eh, ich glaub, du hast meinen Satz falsch verstanden. Mir geht's nicht darum, ob du dich daran erinnern kannst, was du getan hast, sondern das es völlig egal ist, ob du dir Konsequenzen herphantasierst. Das Spiel interessiert sich nur für deine Charakterwerte- in dem Falle eben Karma. Wenn du also durch die Gegend läufst und "böse" Sachen anstellst und du dir selbst böse vorkommst, das Spiel dich aber als Heiligen abstempelt... Ja, dann macht das alles überhaupt keinen Sinn.


Mmh, klar ist das Blöd, dass man überall Gutes Karma nachgeschmissen bekommt und ich würde auch zustimmen, dass es egal ist ob man sich Konsequenzen herbeiphantasiert. Ich habe glaube ich unten geschrieben, dass das mit dem Karma Mist ist und im gleichen Satz, dass es nicht besonders relevant für Konsequenzen ist. Du hast das Gegenbeispiel der Begleiter genannt. Ich glaube auch einige Raider und die Sklavenhändler reagieren auf dein Karma. Aber wie gesagt, dann ist es eben schwer neutrales oder gar negatives Karma zu bekommen, muss man sich halt anstrengen wenn man Jericho als Begleiter will oder sonst welche Sachen die mit negativem Karma zusammen hängen. Sonst heißt es immer Fo3 wäre zu leicht (und das Balancing ist ja spätestens mit dem DLC Broken Steel auch völlig, naja broken eben). Aber egal was Du für ein Karma hast, wenn Du einen in einer Stadt umlegst, greifen sie Dich alle an. In dem Moment ist doch Dein Handeln entscheidend, genauso in der Frage ob Du Megaton sprengst oder nicht und Dir damit diverse Quests verbaust. Oder am Ende
Spoiler for Hiden:
wenn es darum geht wer in die Kammer geht und stirbt oder ob Du nun das mutierte FEV Virus ins Wasser gibst oder nicht
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Offline Lord Crome

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Re: 1 Monat später, was haltet ihr von Fallout 3?
« Antwort #379 am: 28. September 2012, 13:59:33 Uhr »
sobald wasteland 2 da ist fangen die lobeshymnen wieder an! YAY!