Autor Thema: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?  (Gelesen 35745 mal)

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #20 am: 29. September 2008, 12:01:44 Uhr »
Bei Wiki findet man aber auch Links zu Quellen  ;)
Ausserdem ist es imho besser auf Wiki zu verweisen als gar keine Quellen zu nennen.


Uran hätten sie schon gehabt, was gefehlt hat waren Reaktor und Schweres Wasser.
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Lilya Palijova

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #21 am: 03. Januar 2009, 20:17:32 Uhr »
also was ich gehört hab (quellen kann ich dazu leider nicht geben) haben die nazis mit schmutzigen bomben zwecks fronteinsatz experimentiert
Ich bin eine Schande für eine Signatur, und das wird sich nicht ändern, jedenfalls nich bis den Depp der mich erstellt hat etwas besseres eingefallen ist.

Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #22 am: 03. Januar 2009, 21:37:20 Uhr »
Gab vor einiger Zeit mal ne Doku zu dem Thema im Fernsehen (History Channel glaub ich). Dort wurde gesagt dass man zwar in der Richtung experimentierte, aber halt in die falsche Richtung. Lt der Dokumentation (wenn ichs noch richtig in Erinnerung habe) konnte allein schon wegen des Aufbau des Versuches niemals die nötige kritische Masse erreicht werden.

Die Behauptung mit der schmutzigen Bombe halte ich auch für unbegründet.

Damals gab es kaum Wissen über die Folgen einer solchen Verstrahlung. Wieso hätte man also eine Bombe bauen sollen von der man nicht weiss welche Wirkung sie mittelbar und unmittelbar hat?
Ausserdem war spaltbares/radioaktives Material schwer zu finden, abzubauen und von Abfallmaterial zu trennen.
Das Uran, welches hier in der Gegend zu dieser Zeit und später bei durch die SDAG Wismut abgebaut wurde war stark verunreinigt. Soll heissen, es musste erst in einem sehr aufwändigen Prozess abgetrennt und aufbereitet werden.
Die effektive Ausbeute an verwendungsfähigem Uran lag im Krieg bei wenigen Gramm pro Jahr.

Offline Aun_Shi

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #23 am: 12. Januar 2009, 12:03:54 Uhr »
Jo Schmuztzige Bombe ergibt keinen Sinn. Die Leuter wussten NICHTS von Strahlung. Da war nur die Umfassende Explosion interessant.. und dafür fehlte "uns" auf jeden die Technik.
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Offline SteppenToaster

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #24 am: 12. Januar 2009, 12:43:38 Uhr »
- = EDIT = -
« Letzte Änderung: 18. Januar 2009, 10:54:16 Uhr von SteppenToaster »

Offline Aun_Shi

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #25 am: 12. Januar 2009, 14:08:40 Uhr »
Jo das wusste ich (und das ist einer der wenigen Fakten was die Deutsche Atomforschung angeht!)
Da ist doch n Uboot abgefangen wurden das den Japsen das Uran bringen sollte oder? Bzw. evtl. wars auch umgekehrt...
Jedenfalls hab ich auch mal glesen das Little Boy wahrscheinlich nicht hätte gebaut werden können ohne das Deutsche Uran, da die USA zu wenig hatten.
ALso haben die Nazis sozugen die Japaner bombardiert^^
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Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #26 am: 13. Januar 2009, 17:29:11 Uhr »
Jo Schmuztzige Bombe ergibt keinen Sinn. Die Leuter wussten NICHTS von Strahlung. Da war nur die Umfassende Explosion interessant.. und dafür fehlte "uns" auf jeden die Technik.

Nicht ganz richtig. Die Wirkung von Strahlung war schon bekannt, schliesslich sind ja ne ganze Reihe Wissenschaftler die damit experimentierten an den Folgen draufgegangen(---> Röntgenstrahlung). Wahrscheinlich wurden aber wirklich die tatsächlichen Auswirkungen stark unterschätzt (oder ignoriert?)

Wollte in meinem ersten Post sagen: Von der Wirkung einer solchen Bombe wusste man damals nix. Damit meine ich nicht bloss die Verstrahlung sondern vor allem die Vergiftungen auf die diese Bomben wohl hauptsächlich abzielen.
« Letzte Änderung: 13. Januar 2009, 17:32:35 Uhr von Suzano Mk.II »

Offline SteppenToaster

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #27 am: 13. Januar 2009, 18:14:57 Uhr »
- = EDIT = -
« Letzte Änderung: 18. Januar 2009, 10:52:38 Uhr von SteppenToaster »

Offline FEV-Infizierter

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #28 am: 14. Januar 2009, 09:44:03 Uhr »
Jo das wusste ich (und das ist einer der wenigen Fakten was die Deutsche Atomforschung angeht!)
Da ist doch n Uboot abgefangen wurden das den Japsen das Uran bringen sollte oder? Bzw. evtl. wars auch umgekehrt...
Jedenfalls hab ich auch mal glesen das Little Boy wahrscheinlich nicht hätte gebaut werden können ohne das Deutsche Uran, da die USA zu wenig hatten.
ALso haben die Nazis sozugen die Japaner bombardiert^^

Fast richtig, hey da hat wer in Geschichte aufgepasst  :s000:

Anfang 1945 entsendete Deutschland ein Umgebautes Versorgungsuboot nach Japan.
An Bord: Uran, Japanische Offiziere, Wissenschaftler, Deutsche Offiziere, Bauanleitungen für M262 sowie V1+2 und Bauteile von besagten Maschinen und vieles mehr.
Als der Krieg endete war das Uboot noch unterwegs, der kommandant entschloss sich den Amis zu ergeben und ihnen das Uboot zu übergeben.
Einige Passagiere gefiel das nicht so ganz, die Japanischen Offiziere begangen Selbstmord.

Ich würde mal bezweifeln das das deutsche Uran ein große Rolle gespielt hat, schon der Zeitablauf und die technischen Umstände lassen mich da eher skeptisch bleiben.
Ich fasse mal zusammen:
-am 14. Mai 1945 kapituliert U234 vor dem US-Zerstörer "USS Sutton"
-am 18. Mai läuft die Sutton mit U234 im Schlepp in Portmouth (Südengland) ein
-eine Seereise von Südengland in die USA dauerte selbst bei Volldampf (etwa 32 Knoten) 3 1/2 Tage, also kann man davon ausgehen das das Uranoxid frühestens am 21.5. wahrscheinlich eher später die USA erreichte
-geht man weiter davon aus das das Uran binnen 2 Tagen, eher länger Oak Ridge erreichte

dann ist davon auszugehen das das Uranoxid frühestens am 23.5.45 in Oak Ridge eintrat. Bedenkt man die technischen Vorraussetzung in der damaligen Nukleartechnik wo aus Uranoxid mittels riesiger Calutrone in einem zeitaufwändigen Prozess Uran 235 herzustellen. Die 560 Kilogramm Uranoxyd die die U234 geladen hatte hätten im Idealfall ein halbes Kilo U234 ergeben, für "Little Boy" waren jedoch 64 Kilogramm erforderlich.
Die beiden anderen Bomben "Trinity" und "Fat Man" verwendeten Plutonium als Spaltmaterial.

Deswegen halte ich das für große Spekulation:
Zitat
Ob ohne das deutsche Uran überhaupt eine Atombombe gebaut werden konnte weiß ich nicht, jedenfalls hat das Amerikanische Uran nicht für mehrere Bomben gereicht (gab ja mehrere).
So wurde das Deutsche Uran, was eigentlich für Japan als Unterstützung gedacht war, gegen Japan eingesetzt.

Bereits Ende Mai 1945 war die erste Atombombe "Trinity" einsatzbereit (Test erfolgte am 16. Juli 1945 und wurde als Explosion eines Munitionslagers getarnt), am 20 Juni war Little Boy erstmals fertig montiert und wurde wieder auseinander genommen und nach San Diego abtransportiert, um von dort auf die Insel Tinian im Pazifik verschifft zu werden. Als "Trinity" auf der White Sands Missile Range detonierte war "Little Boy" bereits an Bord der "USS Indianapolis" mitten auf dem Pazifik und traf am 24. Juli auf Tinian ein. Am 31. Juli war "Little Boy" einsatzbereit.

Bedenkt man also die Tatsache das die USA bereits im Stande waren zwei Plutoniumbomben zu bauen, erscheint es zweifelhaft das das deutsche Uranoxid, in dem knappen Zeitraum von maximal einem Monat, eine Rolle beim Bau der Hiroshimabombe gehabt hätte. Es wurde sicherlich später verwertet, aber das die Deutschen den Abwurf der Hiroshimabombe erst ermöglicht hätten halte ich für eine Legende.
« Letzte Änderung: 14. Januar 2009, 09:46:03 Uhr von FEV-Infizierter »
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Lilya Palijova

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #29 am: 14. Januar 2009, 22:26:50 Uhr »
Sorry hab mich ind er Seite geirrt, hab schon nach der 1. Seite auf Antworten getrückt.
 :wall1cf:
Geb ich aber mal trotzdem meinen Senf in sachen Raketen-Technik dazu #radi2

Die Technik für die Rakten ohne den nuklearen Kern hatten die Deutschen schon. Die V2-Rakete!
Ursprünglich hieß sie Aggregat A4 und wurde von einem Ingenieuren und Wissenschaftlern des 3. Reiches unter Werner von Braun.
Göbbels gab ihr aber den Probaganda-Name V2 (Vergeltungswaffe 2).

Als der 2. Weltkrieg von Amerikanern und Sowjets geschlagen wurde, griffen sich die Amis Werner von Braun wegen seiner vergangenen Erfolge in der deutschen Raketenwissenschaft und ließen ihn für ihre eigenen Zwecke Forschen. So kamm die Pläne der V2-Rakete nach Amerika wo Werner von Braun sie weiterentwickelte und die Rakete in Nuklear- und Raumfahrt-technicken ihre Bestimmung fand.
Das Video vom ersten Nuklear-Bombentest, dass ihr angesprochen habt. Das wahr die weiterentwickelte V2 Rakete.
Doch ist dieses Video nicht das einzige, dass die deutsche V2-Rakete darstellt. Das Space-shattel, dass den ersten flug zum Mond antrat, wurde von der nächsten V2-Raketen-Generation in den Orbit getragen.

Das lustige daran ist Werner von Braun wurde nicht wie alle anderen als Nazi vor den Nürnberger Prozess gestellt. Nein, die Amerikanische gesellschaft feierte ihn unter Falschen Namen und zeichnete Sogar Comics über ihn sammt seiner Entwicklung.
Man kann sagen Werner von Braun ist der Vater der Sci-fi.

Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #30 am: 14. Januar 2009, 22:58:56 Uhr »
Jo, die Raketen hatten se. Aber auch genug Probleme damit. Die V2 war nämlich, genau wie die V1, ziemlich unsicher. Einerseits durch die Sabotage in den KZ-Fabriken, andererseits aber auch durch unausgereifte Technik. Ein exaktes Zielen war damit kaum möglich, das gab der Autopilot nicht her. Wenn sie es "theoretisch" mit ner Atombombe versucht hätten wäre die Chance für ne Selbstkontaminierung ziemlich hoch gewesen.

Ach, und wusstest du, dass die V2 auch die russische Raketenentwicklung ziemlich stark beeinflusst hat?

 

Offline Hornet

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #31 am: 15. Januar 2009, 09:03:45 Uhr »
Achwas?!

Mag das vielleicht daran liegen das Penemünde von der Roten Armee besetzt wurde? Und das die Wissenschaftler die nicht rechtzeitig in den Westen fliehen konnten von den Russen "angestellt" wurden?
Wir deutsche hatten schlicht und einfach die Grundlagenforschung für Amis und Russen geleistet. Die haben doch später nur noch Lorbeeren damit eingeheimst.
Khilrati schrieb:
Zitat
Wir stellen Fhyngs Mutter als Sling Bubble vor die Tür und jumpen durch das Fenster rein um den Kühlschrank zu hotdroppen und in in den Reinforce zu saufen. Wir sind halt Trux. Die machen sowas.^^

Offline MasterComp.

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #32 am: 15. Januar 2009, 19:26:38 Uhr »
Das die Russen sich deutsche Wissenschaftler packten wusste ich nicht. Dachte immer die hätten anhand ihrer Spionage oder eigener Nuklearforschung den Durchbruch in der Raketenforschung erlangt. Macht aber Sinn! Wenn die Amis, warum nicht die Russen?

Aber wenn kann man es verübeln, dass auch die Russen sich etwas vom Schokokuchen der deutschen Forschung abschneiden wollten.

Genauso die Judenverfolgung! Das wahr nicht nur das größte Verbrechen an der Menschheit sondern auch meiner Meinung nach der größte Fehler, neben den Dolch, den Hitler versuchte in Stalins Rücken zurammen.

Unter den Juden wahren viele schlaue Köpfe die man in den eigenen Laboren, forschen lassen sollen.
Albert Einstein, eines der größten Genies der Geschichte, ist wegen seiner jüdischen Vergangenheit nach Amerika geflohen wo er den Grundstein für die Nuklearforschung legt (E=mc2)
____________________________________________________
Ohne abschweifen zu wollen aber...:

Allerding muss ich auch sagen, ohne Hitler und die anderen Diktatoren dieser Zeit mit ihren fanatsichen Kriegen hätte die Menschheit wesentlich weiter in der Forschung sein können.
Allein das extrem viele Geld, dass man da weltweit in den Rüstungswettkampf gesteckt hatte. Man könne schon sonst wo in der Technik sein wenn man das alles in die Forschung und die Bildung der Menschen investiert hätte.
Aber zumindest haben wir dadurch ein sehr teure Lektion gelehrnt. der Mensch kann nicht Unabhänig und allein Eigenständig handeln um ein Volk zu regieren. Und mit der EU und UN könne man schon solche Fehler verhindern.
 

Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #33 am: 16. Januar 2009, 00:11:58 Uhr »
@MasterComp: Hitlers System ansich war nicht (überlebens)fähig, weil es nur auf Aggression und die Macht des Stärkeren ausgelegt war.Da sind dann solche Verbrechen wie die Judenverfolgung auch nur noch Fussnoten. Schau dir mal den "Untergang" an, dann weisst du was ich meine.

Von der deutschen Forschung haben alle Siegermächte profitiert. Zurecht, schliesslich hat Deutschland ja den Krieg angefangen. Ich finds halt nur schade, dass sich immernoch so mit geklauter Technologie gebrüstet wird. Vor allem in der Luftfahrt (hab ich beruflich mit zu tun) ist es z.T. echt schlimm. Axialturbine, ABS, Boden-Luft-Raketen, Marschflugkörper, verstellbare Tragflächengeometrie- alles deutsche Beuteware. Die Bell X-1 wäre ohne deutsche Unterlagen nicht möglich. Interessant ist auch, dass der Korea- und Vietnamkrieg in gewissem Sinne ein Stellvertreterkrieg war- weil alle beteiligten Kampfflugzeuge auf deutschen Konstruktionen beruhen. ;)

Zu den Raketen such ich die Tage nochwas raus, will ja nix behaupten was ich nicht nachweisen kann. ^^




Offline Hornet

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #34 am: 16. Januar 2009, 09:14:29 Uhr »
Das die Russen sich deutsche Wissenschaftler packten wusste ich nicht. Dachte immer die hätten anhand ihrer Spionage oder eigener Nuklearforschung den Durchbruch in der Raketenforschung erlangt. Macht aber Sinn! Wenn die Amis, warum nicht die Russen?

Da gibts eine sehr gute Doku die bei NTV manchma läuft.


Zitat
Aber wenn kann man es verübeln, dass auch die Russen sich etwas vom Schokokuchen der deutschen Forschung abschneiden wollten.

Genauso die Judenverfolgung! Das wahr nicht nur das größte Verbrechen an der Menschheit sondern auch meiner Meinung nach der größte Fehler, neben den Dolch, den Hitler versuchte in Stalins Rücken zurammen.

Ohne das zu verharmlosen zu wollen, aber es gab auch schlimmere Verbrechen in der Menschheitsgeschichte. Diese waren halt nur nicht so genau geplant und durchgeführt.

Zitat
Unter den Juden wahren viele schlaue Köpfe die man in den eigenen Laboren, forschen lassen sollen.
Albert Einstein, eines der größten Genies der Geschichte, ist wegen seiner jüdischen Vergangenheit nach Amerika geflohen wo er den Grundstein für die Nuklearforschung legt (E=mc2)
____________________________________________________
Ohne abschweifen zu wollen aber...:

Allerding muss ich auch sagen, ohne Hitler und die anderen Diktatoren dieser Zeit mit ihren fanatsichen Kriegen hätte die Menschheit wesentlich weiter in der Forschung sein können.
Allein das extrem viele Geld, dass man da weltweit in den Rüstungswettkampf gesteckt hatte. Man könne schon sonst wo in der Technik sein wenn man das alles in die Forschung und die Bildung der Menschen investiert hätte.

Epic fail! Wenn etwas die Forschung voran bringt dann Kriege. Beispiele wären:
Deutsche Forschung mit synthetischen Kraft und Schmierstoffen (Ölknappheit)
Materialforschung (Ersatzmaterial für Messing von Hülsen, Neue härtere Geschosse, Panzerungen etc.)
Flugzeugbau (Strahltriebwerke, Aerodynamik, Raketen etc.)

Und die Liste geht ewig so weiter. Wenn irgendwo etwas knapp wird dann wird man erst recht erfinderisch.

Zitat
Aber zumindest haben wir dadurch ein sehr teure Lektion gelehrnt. der Mensch kann nicht Unabhänig und allein Eigenständig handeln um ein Volk zu regieren. Und mit der EU und UN könne man schon solche Fehler verhindern.

Haben wir? Jetzt nur wir Deutschen? Heisst das das jedes Land erst einen Weltkrieg vom Zaun brechen muss damit es seine Lektion lernt? Was hat das heutige deutsche Volk mit dem von 39-45 gemein? Die Menschheit ist dumm, die Fehler werden wir immer wieder machen. Wenn es keine Bedrohungen mehr gibt lösen sich Nato und UN auch wieder auf. Und dann kommt schon weder irgendwer mit Hass und unterdrückung zur Macht.
Khilrati schrieb:
Zitat
Wir stellen Fhyngs Mutter als Sling Bubble vor die Tür und jumpen durch das Fenster rein um den Kühlschrank zu hotdroppen und in in den Reinforce zu saufen. Wir sind halt Trux. Die machen sowas.^^

Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #35 am: 16. Januar 2009, 14:44:30 Uhr »


Epic fail! Wenn etwas die Forschung voran bringt dann Kriege. Beispiele wären:
Deutsche Forschung mit synthetischen Kraft und Schmierstoffen (Ölknappheit)
Materialforschung (Ersatzmaterial für Messing von Hülsen, Neue härtere Geschosse, Panzerungen etc.)
Flugzeugbau (Strahltriebwerke, Aerodynamik, Raketen etc.)

Zumindest im Flugzeugbau stimmts nicht- alles was dort während des Krieges auftauchte hatte seine Wurzeln in der Vorkriegszeit (ebenso wie die synthetisierung von Kraft- und schmierstoffen).

Zitat
Haben wir? Jetzt nur wir Deutschen? Heisst das das jedes Land erst einen Weltkrieg vom Zaun brechen muss damit es seine Lektion lernt? Was hat das heutige deutsche Volk mit dem von 39-45 gemein? Die Menschheit ist dumm, die Fehler werden wir immer wieder machen. Wenn es keine Bedrohungen mehr gibt lösen sich Nato und UN auch wieder auf. Und dann kommt schon weder irgendwer mit Hass und unterdrückung zur Macht.

Da muss ich dir leider recht geben. Wenn ich dran denke, wo Deutschland überall militärisch (direkt oder indirekt) in letzter Zeit unterwegs ist/war kann ich echt nicht mehr an die Lernfähigkeit des Menschen/Politikers glauben. Ich habe fast den Eindruck dass wir wieder irgendwo in den 30er Jahren stehen, so wenig Kritik gabs in Punkto Militäreinsätze, sei es im Kongo, Balkan, Irak oder Afghanistan.
Man kann ja über Helmut Kohl vieles schlechte sagen, und das meiste stimmt wahrscheinlich auch. Aber dass er sich geweigert hat, die Bundeswehr in Krisenregionen einzusetzen verdient meinen tiefsten Respekt. Heutzutage werden ja deutsche Soldaten schonmal ganz gerne für politisches Renomee geopfert.

Die Situation der Nato seh ich auch eher sorgenvoll, weil sie meiner Meinung nach mittlerweile für die Ambitionen einzelner Mitgliedsstaaten missbraucht wird. Was wäre denn, wenn beispielsweise Georgien und die Ukraine schon in der Nato wären, wie es die USA seit langem forderten?
« Letzte Änderung: 16. Januar 2009, 14:46:15 Uhr von Suzano Mk.II »

Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #36 am: 18. Januar 2009, 09:57:32 Uhr »
zu den Raketen: Wollte schon nen echt langen Text zu schreiben, hab aber dann gemerkt dass es nicht nötig ist.
Hier http://de.wikipedia.org/wiki/R-1_(Rakete) und hier http://de.wikipedia.org/wiki/R-2_(Rakete) steht alles wichtige über die russische V-2, hier über koroljow http://de.encarta.msn.com/encnet/refpages/refarticle.aspx?refid=1201506496
und hier noch als kleiner Bonus  ;)  noch ein interessanter Text über die chinesische V-2 http://www.globaldefence.net/content/view/250/28/

Offline Hornet

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #37 am: 18. Januar 2009, 11:46:06 Uhr »
Zumindest im Flugzeugbau stimmts nicht- alles was dort während des Krieges auftauchte hatte seine Wurzeln in der Vorkriegszeit (ebenso wie die synthetisierung von Kraft- und schmierstoffen).

Also das glaube ich nicht wirklich. Für mich bedeutet aber das man die Zeit vor dem Krieg mit dazu zählt. Immerhin wurde ja damals extra gerüstet um wieder modernen Krieg führen zu können.
Vorher war ja der Bau von Flugzeugen und z.b. Ubooten auch verboten (Zumindest bei uns). Und ohne die Gelder vom Reich hätte man sicher auch mehr Probleme mit den Strahltriebwerken gehabt.

Und Wurzeln is sowieso komische.. Ich meine guck dir an was Da Vinci alles gezeichnet hat. Fluggeräte etc.. Trotzdem würde ich nicht sagen das wegen ihm die Concorde gebaut wurde. ;)
Khilrati schrieb:
Zitat
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Offline Suzano Mk.II

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #38 am: 18. Januar 2009, 16:34:36 Uhr »
Hmm, wir können ja mal nen Test machen, vielleicht gibts da ja wirklich etwas (würde mich aber echt überraschen) ;)

Was ich mit "wurzeln" meinte, ist dass Konstruktions,- Entwicklungsbeginn in der Vorkriegszeit liegen.

Nur so als Beispiele: FW 190-Entwicklungsbeginn 1937, He-187 (Jäger mit Strahltreibwerk/ Radialturbine) Erstflug 1936,
Strahltriebwerk mit Radialturbine (Entwicklungsbeginn 1936), für Axialturbine 1938, C-2 Wasserfall (Flugabwehrrakete, Vorgängerin der Nike FlaRak)- Entwicklungsbeginn 1936, X-1 (Fritz-X/ gesteuerte Bombe) Entwicklungsbeginn 1938

Alles Sachen die vor dem Krieg entwickelt bzw. deren Entwicklung vor dem Krieg begann.

In gewisser Weise hast du Recht. Klar wurde in der Vorkriegszeit gerüstet um auf einen Krieg vorbereitet zu sein.

Doch auschlaggebend für die Forschung war das meiner Meinung nach nur begrenzt, nämlich nur in der Höhe der Forschungsmittel die bereitgestellt wurden. Eine aktive Förderung von Entwicklungsprojekten gab es lange Zeit nicht.
Dazu kommt noch, dass die Luftfahrt ein sehr junger Bereich war, deren Möglichkeiten man gerade erst auszuloten begann. Zum Glück für die NS-Führung wurde in Deutschland schon Jahre vorher eine intensive Grundlagenforschung betrieben. Ohne diese wäre wahrscheinlich die Luftwaffe ab 43/44 den Alliierten hoffnungslos unterlegen gewesen.
Nehmen wir beispielsweise die DLR. Seit den 20er Jahren beschäftigten sie sich intensiv mit aerodynamischen Fragen. Besonders im Bereich der Tragflächengeometrien und -profile waren sie zu Beginn (bis Ende) des 2. Weltkrieges weltweit führend.
Das erleichterte später den Bau von Hochgeschwindigkeitsflugzeugen (wie He178, Me262, Ar 234). Eine Me-163 wäre ohne die Forschungen der DLR mit Sicherheit auch nicht in so kurzer Zeit einsatzbereit gewesen.

Ich behaupte jetzt einfach mal so dass es Deutschland ohne die Grundlagenforschung der 20er und 30er Jahre genauso wie Japan ergangen wäre. Zu Beginn des Krieges hatten sie mit der A6M (Zero) eines der modernsten Flugzeuge der damaligen Zeit. 5 Jahre später waren sie technisch so zurückgeblieben dass sie kaum ein Flugzeug besassen mit dem sie die der B-29 (Warf die A-Bomben ab) angreifen konnten, allein weil sie deren Gipfelhöhe nicht erreichten. 

Dazu kommt noch, dass man für viele Sachen das Entwicklungspotential nicht erkannte.

Das Strahltriebwerksprogramm lief z.B. lange Zeit nur "nebenher", bis man irgendwann sah dass die Möglichkeiten der Kolbentriebwerke weitgehend ausgereizt, bzw. mit den zur Verfügung stehenden Materialien nicht grossartig gesteigert werden konnten. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde aktiv gefördert- aber da war es glücklicherweise schon zu spät.
Nicht auszudenken wie die Geschichte verlaufen wäre wenn ab 1942 nur noch Strahljäger/Bomber produziert worden wären. Die Ar-234 konnte als Bomber/ Aufklärer ja noch 1945 weitgehend ungestört operieren.

Diese Inkompetenz/ Fehleinschätzungen findet man an, genauso wie Korruption und Klüngelei (Bsp. FW 190) bei sehr vielen Beispielen.

Offline Hornet

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #39 am: 18. Januar 2009, 17:56:05 Uhr »
Das habe ich ja auch nicht bestritten. Allerdings war das alles Teil der heimlichen Aufrüstung. Sieht man bei der Marine ganz gut. Erst die Westentaschenschlachtschiffe als man die alten Schiffe ersetzen musste. Dann Scharnhorst dun Gneisenau als schon mehr ging, und am Ende (nicht wirklich, wäre ja noch viel mehr gekommen) dann Bismark und Tirpitz. Von den Entwürfen für die Schlachtschiffe H und G reden wir jetzt lieber nicht.

Du hast selbst geschrieben das die Zero nach 5 Jahren total überaltet war. Die Amis hatten ja nicht gerade unsere Kenntnisse. Trotzdem bauten sie die P51 und die Briten sogar schon vor dem Krieg die Spifire!

Die Aussage das Krieg die Forschung beschleunigt muss aber einfach so stehen bleiben. Es ist ja nicht so das man 39 total unvorbereitet in den Krieg getrieben wurde.
Khilrati schrieb:
Zitat
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