Autor Thema: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?  (Gelesen 35761 mal)

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Shadow

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kleine OT-frage zum ersten Link von Lexx
Zitat
Atombombentest: 4. März 1945. Am Abend des 4. März 1945 wurde auf dem Truppenübungsplatz bei Ohrdruf, südwestlich von Erfurt in Thüringen, vor hunderten von KZ-Häftlingen eine Atombombe gezündet. Ein Bericht von Dr. Sebastian Pflugbeil.
Dieser TrÜbPl wird heute wieder genutzt und Eisenhower war kurz nach der Einnahme von selbigem dort. Wie kann es dann sein das da ne A-Bombe gezündet wurde wenn Eisenhower ein paar Wochen später seelenruhig da rumlatschen konnte?

Offline Cando Garon

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Re: Karatschai-See
« Antwort #1 am: 01. April 2008, 00:34:43 Uhr »
Ähm in Ohrdruf hatt ich mal ein Blockseminar - ich hoff jetzt echt net, dass das stimmt oO
„Wer die Vergangenheit kontrolliert, hat Macht über die Zukunft.
Wer Macht über die Zukunft hat, erobert die Vergangenheit.”

Zitat von: Tschätt
<Jazz> kenn nur den Dildo in den Duschen
:s000:

Typisch für die Bayernhater ist eine unerklärbare Antipathie und ein Hass auf "die da oben" der bei einigen sicher schon an latenten Antisemitismus grenzt.
::)

Mafio

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Re: Karatschai-See
« Antwort #2 am: 01. April 2008, 03:23:19 Uhr »
wundertst du dich nät das de ossies so verplant isnnn?  :s000: :s000:

Shadow

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Re: Karatschai-See
« Antwort #3 am: 01. April 2008, 03:26:01 Uhr »
Ich auch nicht
es gibt zwar Augenzeugenberichte aber wie wir alle wissen können die gefaked sein

1 Monat nach dem angeblichen Test haben die Allis den TrÜbPl eingenommen und Eisenhower himself hat ihn besichtigt. Heute ist es ein Übungsplatz für so ziemlich alle Waffensysteme und Truppenverbände/-stärken

also ich halte das für ein Riesengerücht (also das da jemals ein A-Test stattgefunden hat)
habs eben beim googlen was gelesen:
Deutsche Forscher hätten angeblich die Entwicklung der A-Bombe absichtlich verzögert nach dem sie realisierten was sie da bauen.

Diese Blitzmerker ;D
« Letzte Änderung: 01. April 2008, 03:28:05 Uhr von Shadow »

Offline Lexx

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Re: Karatschai-See
« Antwort #4 am: 01. April 2008, 08:29:34 Uhr »
Es muss ja keine riesen Bombe gewesen sein...

Wieso geht jeder bei einer Atombombenexplosion von einem 100km hohen Atompilz aus?
only when you no-life you can exist forever, because what does not live cannot die

Mafio

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Re: Karatschai-See
« Antwort #5 am: 01. April 2008, 13:25:34 Uhr »
na  die gehen ja auch von nem Feuer in der Fahrgastzelle davon aus das der ganze wagen explodiert  :s000:

Fernsehen eben

Shadow

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Re: Karatschai-See
« Antwort #6 am: 01. April 2008, 15:38:21 Uhr »
Es muss ja keine riesen Bombe gewesen sein...

Wieso geht jeder bei einer Atombombenexplosion von einem 100km hohen Atompilz aus?
Meinst du es war ne Tisch-Atombombe a la Futurama? :D
Ne A-Bombe muss ne gewissen "Größe" haben so entsteht keine kritische Masse...

Offline Lexx

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Re: Karatschai-See
« Antwort #7 am: 01. April 2008, 15:41:11 Uhr »
Es gibt trotzdem große und kleine Bomben.
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Shadow

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Re: Karatschai-See
« Antwort #8 am: 01. April 2008, 20:56:42 Uhr »
Schon klar, aber auch kleine Bomben verursachen Strahlung
Und 1 Monat nach dem angeblichen Test sind da wieder Leute seelenruhig rumgelatscht weswegen der Test wohl reine Fiktion ist

Offline FEV-Infizierter

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Re: Karatschai-See
« Antwort #9 am: 08. April 2008, 10:10:25 Uhr »
Schon klar, aber auch kleine Bomben verursachen Strahlung
Und 1 Monat nach dem angeblichen Test sind da wieder Leute seelenruhig rumgelatscht weswegen der Test wohl reine Fiktion ist
Die Amies sind auch durch Hiroshima und Nagasaki gelaufen, bei Nagasaki wars nur eine Woche zwischen Abwurf und Eintreffen der US-Army. Das Argument ist wenig stichhaltig angesichts der Naivität die damals im Umgang mit Radioaktivität vorherrschte.
 
Post im Sinne des unten stehenden Postings editiert.



« Letzte Änderung: 17. April 2008, 08:34:14 Uhr von FEV-Infizierter »
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Lilya Palijova

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Re: Karatschai-See
« Antwort #10 am: 17. April 2008, 01:28:08 Uhr »
Wtf? Naziatombomben lese ich das hier richtig?  ???


I can hear the symphony of war, that I haven't heard for so long. Composed of the mixed chorus of agonized cries.

Mafio

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Re: Karatschai-See
« Antwort #11 am: 17. April 2008, 03:53:00 Uhr »
Yep!  :s000:

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Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #12 am: 17. April 2008, 08:29:16 Uhr »
Um die Diskussion vom Karatschai-Thema in das richtige Forum zu bekommen beginne ich hier nochmal mit dem Thema. Da wir einige auf dem Gebiet wesentlich kompetentere User haben als meine Wenigkeit, freue ich mich besonders auf deren Beiträge  ;)

Unbestritten war die Kernkraftforschung Ende der 30er Jahre in Deutschland weltweit führend, so gelangen 1938  Otto Hahn und Fritz Straßmann der der experimentelle Beweis der  Spaltbarkeit von Uran durch den chemischen Nachweis des Zerfallsproduktes Barium.

Schnell begriff das Heereswaffenamt (HWA) das Potential das Potential der Kernkraft für den Betrieb von Flugzeugen, Raketen und Schiffen. Daraufhin wurde das deutsche Uranprojekt ins Leben gerufen, das von der so genannten Uranverein vorangetrieben werden sollte. Dieser Gesellschaft gehörten unter anderem der Nobelpreiträger für Physik Werner Heisenberg, der später rückwirkend mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnete Otto Hahn,  Paul Harteck, Kurt Diebner, Walther Gerlach, und Carl Friedrich von Weizsäcker. Ferner war unter anderem Manfred von Ardenne in das Uranprojekt einbezogen.

Von Anfang an war die Kernforschung durch das HWA sehr zersplittert, so unterhielten sowohl Heer, als auch Luftwaffe, die Reichspost und später auch die SS eigene Forschungsanstalten. Zusätzlich forschten auch die Degussa, Siemens und AEG auf dem Gebiet. Im Gegensatz zum zentralisierten Manhattan-Projekt war eine derartige Zergliederung im Nachhinein sehr kontraproduktiv, da die verschiedenen Forschergruppen ihre Forschungsergebnisse oft nur sehr wiederwillig und lückenhaft austauschten und insbesondere im späteren Kriegsverlauf die knappen Ressourcen an Deuterium und angereicherten Uran auf die jeweiligen Projekte verteilt wurden, wodurch keines der Forscherteams ein entscheidender Durchbruch bei der Reaktorforschung gelang.

Nach dem Krieg behaupteten alle beteiligten Wissenschaftler lediglich Grundlagenforschung betrieben zu haben, erst rund 50 Jahre nach dem Krieg belegen freigegebene russische Archive wie intensiv die Forscher des dritten Reichs auch an der Entwicklung von Atomwaffen geforscht haben, unter anderem tauchte das Patent für eine Plutoniumbombe aus dem Jahr 1942 auf. Diebner meldete in den 60er Jahren zwei Patente auf Hohlladugskernwaffen (Mini Nukes) an und referierte in den 70er Jahren vorwiegend in den USA über die Funktionsweise von Wasserstoffbomben.

Rainer Karlsch versucht in seinem Buch "Hitlers Bombe" der Sache auf den Grund zu gehen, das Buch habe ich gelesen und empfinde es als zweischneidig. Einerseits hat er akribisch und hervorragend recherchiert und dabei wirklich unbekannte Fakten ausgegraben, andererseits zieht er Schlüsse die nach dem Muster von Verschwörungstheorien aufgebaut sind, so ist der von ihm behauptete Kernwaffentest 1945 bei Ohrdruff nicht zweifelsfrei nachzuweisen, insbesondere die von ihm favorisierte atomare Hohlladung welche eine Art Miniwasserstoffbombe gewesen sein soll klingt angesichts der dürren Faktenlage als wenig glaubhaft. Denn das würde bedeuten das die Gruppe um Diebner etwas gelungen wäre was russischen und US-Forschern erst 20 Jahre später gelang. Andererseits wurde das angebliche Testgelände auch in russischen Geheimdienstberichten als ein Ort atomarer Versuche erwähnt und eine Bombenwirkung von 500 Metern Radius und stark erhöhte Strahlung gemessen.

Die  Physikalisch-Technischen Bundesanstalt nimmt dazu folgendermaßen Stellung:
Ein wissenschaftlicher Gegenbeweis zum behaupteten Kernwaffentest am Ende des Zweiten Weltkriegs kann aber weder mit dieser noch irgendeiner anderen Stichproben-Analyse erbracht werden. Eine endgültige Bewertung der historischen Zusammenhänge ist damit weiterhin offen.


Die erste Hürde des Uranvereins war die praktische Lösung einer kontrollierten Kettenreaktion in einem Reaktor. Dieses Problem war durch die Zersplitterung der menschlichen und materiellen Ressourcen nicht zu lösen. Die Anreicherung von Uran wurde nur zaghaft und in sehr beschränkten Rahmen vorgenommen, die Schaffung von Kapazitäten zur Extraktion von schweren Wasser erfolgte schleppend und wurde im Kriegsverlauf durch den Bombenkrieg erschwert. So wurden die  technischen Anlagen im eroberten Norwegen nach und nach erweitert allerdings durch Bombenangriffe und Sabotage stark behindert, letztendlich sorgte das erfolgreichste Kommandounternehmen des Kriegs durch norwegische Partisanen für den schwersten Schlag  gegen das deutsche Atomprogramm als die Fähre die das schwere Wasser nach Deutschland bringen sollte durch ein präzisen Bombenanschlag versenkt wurde. Der Verlust des Deuteriums machte das von Heisenberg und Diebner favorisierte  Projekt eines Schwerwasserreaktors unmöglich das das verbliebene schwere Wasser auf nicht weniger als 5 Forschungstandorte verteilt wurde. Alternativen durch den Einsatz von schweren Paraffin und Graphit scheiterten aus unterschiedlichen Gründen teils kurz vor dem erhofften Durchbruch. Letztlich waren die Reaktorversuche ein Schlag ins Leere.

Früh bemerkten die Wissenschaftler um Heisenberg und Hahn die Machbarkeit einer Plutoniumbombe (diese setzt allerdings einen funktionierenden Reaktor vorraus), da Heisenberg zwar konservativ war aber der Nazi-Ideologie fern blieb (nur väterliche Kontakte zu Himmler bewahrten in in den 30ern vor Berufsverbot und schlimmeren) verschwiegen sie diese Option dem HWA zunächst  und kehrten die technischen Probleme heraus, auf die Frage wie lange Heisenberg für die Entwicklung einer Pu-Bombe bräuchte antwortete dieser, einen Reaktor vorausgesetzt 4-5 Jahre. Sorgenvoll reiste Heisenberg nach Kopenhagen wo er den väterlichen Freund Nils Bohr mit der Eröffnung der technischen Machbarkeit einer Kernwaffe sehr schockerte, nach seiner Flucht in die USA setzte Bohr sich gemeinsam mit Einstein bei der US-Regierung dafür ein die deutschen Programme ernst zu nehmen. Ob Heisenbergs fehlgeschlagenen Versuche seiner Angst vor einer deutschen Bombe oder schlicht dem schlechten Umfeld geschuldet sind lässt sich debattieren, jedenfalls war der spätere Träger des Bundesverdienstkreuzes nach dem Krieg zeit seines Lebens ein Gegner von atomaren Waffen.

Ganz im Gegensatz dazu Kurt Diebner welcher anfangs ein glühender Anhänger der Nazis war und später der Stellvertreter des von Erich Schumann geleiteten Uranvereins wurde. Diebner gelang es im spätem Kriegsverlauf durch gute Kontakte zu Göring und Himmler große Teile des von Siemens und Ardenne angereicherten Urans für seine Projekte zu gewinnen. In einen bislang kaum bekannten Reaktorversuch nahe Ohrdruff kam er der Kettenreaktion sehr sehr nahe, nach einem Reaktorversuch mittels eines zweischaligen Kessels wurde der Kessel aus der Wasserkühlung gezogen wodurch es zu einem Reaktorunfall kam (Moderatoren waren damals noch nicht gebrächlich) bei dem zwei Menschen tödlich verstrahlt wurden. Der Kessel wurde nach dem Krieg in die Atomforschungsanstalt Moskau 2 gebracht, weitere Details sind nicht in Erfahrung zu bringen.

Nach Karlsch gelang es Diebner mit führenden Hohlladungstheoretikern in den letzten Kriegstagen eine thermonukleare Waffe mit der Sprengkraft einer kleinen taktischen Nuklearwaffe zu bauen und auf dem Luftwaffengelände bei Ohdruff zu testen, dabei starben nachweisslich 2 SS-Angehörige und über 100 Zwangsarbeiter aus dem benachbarten KZ Ohdruff. Einzig und allein die genauen Umstände und die technischen Details des vermutlichen Tests sind im unklaren und möglicherweise lassen sie sich noch in britischen und US-Archiven finden, das in Ohrdrurff irgenetwas nukleares Explodiert ist das ist nach dem russischen Archivunterlagen wohl gesichert.

Was meint ihr Hokus Pokus oder könnte etwas wahres dran sein?


Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Uranprojekt
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heisenberg
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Diebner
http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Karlsch
http://www.petermann-heiko.de/aktuelles/buch.php
http://www.zeit.de/2005/12/A-Bombe_Pro
http://www.zeit.de/2005/12/A-Bombe_Contra

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #13 am: 17. April 2008, 22:32:37 Uhr »
Totaler Hokuspokus, es mangelte an Material (damals stand die Herstellung des Materials, dass man für eine Atombombe brauchte, noch in den Kinderschuhen) und an der konzentrierten Forschung, die Nazis hatten mit ihrer Blitzkriegtaktik und Landeroberung wahrscheinlich ein paar andere taktische Ideen statt einer Atombombe .....


Btw. haben die Bodenproben von Ohrdurf KEINE erhöhten Strahlenwerte nachgewiesen.
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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #14 am: 18. April 2008, 09:52:58 Uhr »
Quelle?

Auf jeden Fall ist das ganze mehr als widersprüchlich, hab auch 5 verschiedene Angaben dazu wobei Karsch sich an Wissenschaftler gewendet hat die schon für Autoren diverser Verschwörungsliteratur "Beweise" erbracht haben... Aber wie passen dann die Aussagen der Russen dazu?
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Offline DevilX

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #15 am: 18. April 2008, 23:26:55 Uhr »
Du darfst das ganze zu den Naziufos (alias Flugscheiben) usw einreihen. Es mag nicht unmöglich sein das die "Deutschen" weiter waren in ihrer Forschung als vermutet, aber das eine Bombe gezündet worden ist, geht wohl gegen unmöglich.

Die Bombe hätte bemerkt werden müssen und so kleine Bomben wie Lexx hier meint waren damals wohl noch undenkbar.
Eine "schmutzige" Bombe hätte wohl das gleiche Resultat erzeugt was die Nachforschungen anginge und wäre wohl schon damals möglich gewesen.

Leider muss ich dazu mal sagen das Autoren wie Jan van Helsing usw, die doch klar auf Naziseite stehe, Fakten verfälscht haben, die bei vielen nun schon als Wahrheit gelten. Wenn man die ganze Thematik aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet löst sich vieles in Rauch auf.

Offline CoolD

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #16 am: 20. April 2008, 21:05:39 Uhr »
Also soweit ich weiß, hatten die Nazis damals nur einen Test Atomreaktor, da sich schon am Anfang der A-Energie Forschung Hutler selbst glaub ich von der A-Bomben Erforschung distanzierte.

Kann aber gut sein das ich mich irre.
Deswegen: Alle Angaben ohne Gewehr!
(liefern aber trotzdem genug Munition für ne große Diskussion)  8)
"Shit happens, get used to it!" -Ich-
http://www.falloutnow.de/fn/index.php?topic=3925.0
<----- Der Link zu meinen post-apokalyptischen Kurzgeschichten. ^^

Shadow

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #17 am: 20. April 2008, 22:26:15 Uhr »
Totaler Hokuspokus, es mangelte an Material (damals stand die Herstellung des Materials, dass man für eine Atombombe brauchte, noch in den Kinderschuhen) und an der konzentrierten Forschung, die Nazis hatten mit ihrer Blitzkriegtaktik und Landeroberung wahrscheinlich ein paar andere taktische Ideen statt einer Atombombe .....


Btw. haben die Bodenproben von Ohrdurf KEINE erhöhten Strahlenwerte nachgewiesen.
Es mangelte an Material? Du weißt schon das die beiden A-Bomben die auf Japan geworfen wurden mit deutschem Uran gebaut wurden oder?

Oder wie meinst du das jetzt?

Offline FEV-Infizierter

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Re: Die Atomforschung im 3. Reich - Oder wie nah waren die Nazis an der Bombe?
« Antwort #18 am: 21. April 2008, 14:10:34 Uhr »
Das ist auch sehr umstritten, letztlich konnten die Deutschen Uran nur auf max. 15% anreichern, für die Hiroshimabombe wurde das Uran auf 90% angereichert und für Fat Man wurde Plutonium verwendet welches die Nazis mangels Reaktor zu keinem Zeitpunkt produzieren konnten.
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Offline Aun_Shi

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Re: Karatschai-See
« Antwort #19 am: 29. September 2008, 11:29:05 Uhr »
Die Amies sind auch durch Hiroshima und Nagasaki gelaufen, bei Nagasaki wars nur eine Woche zwischen Abwurf und Eintreffen der US-Army. Das Argument ist wenig stichhaltig angesichts der Naivität die damals im Umgang mit Radioaktivität vorherrschte.
 
Post im Sinne des unten stehenden Postings editiert.





Das ist falsch, es herrschte keine Naivität sondern UNWISSEN. man wusste nicht das es damals Strahlung gab udn welche wirkung sie hat. So richtig bekannt war das dann ja auch erst in den 60ern... gibt ja da auch dieses nette video aus den 50ern wo die amis ne bombe zünden und ihre soldaten 5 km entfernt im graben liegen und nach der explosion auf das gebiet zulaufen..weil strahlung ja nicht gefährlich ist. so richtig bemerkt hat man das erst durch die Nachwirkungen der Bikini Tests.

FEV Infizierter: Wikipedia kannst du nicht als quelle einbringen..da wird ja nicht gesagt WER das geschrieben hat, kann also sonstwer gewesen sein.

im übrigen: halte es auch für unwahrscheinlich das die nazis ne bombe hatten, dafür hat ihnen auf jededn das uran gefehlt und wahrscheinlich auch die technik.
Ich bin Stolz ein Corpsstudent zu sein!
Hoch Marchia!