| Cyborg |
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Regie: Albert Pyun Cyborg ist der etwas irreführende Titel eines ansonsten recht netten Endzeitstreifens von 1989. Hintergrundstory: Handlung: Peral, der Cyborg, wird nach auffinden der Daten von einer Raiderbande (im Film Piraten genannt) gefangen genommen. Der Anführer der Bande, Fender, hat eigene Pläne mit dem Heilmittel gegen die Seuche und will Pearl selbst nach Atlanta (dem Sitz der Wissenschaftler) bringen. Im verlauf des Filmes wird durch diverse Rückblenden erläutert warum Gibson hinter Fender her ist. Auch der Hintergrund warum Pearl ein Cyborg ist wird kurz angerissen. Persönliches Urteil: Besonders interessant finde ich die Tatsache das im Film vor allem Messer (in den verschiedensten Größen und Formen) zum Einsatz kommen. Schusswaffen sehen nach Marke Eigenbau aus und werden nur selten verwendet werden. Das macht die Szenerie glaubwürdig, denn Munition und Waffen wachsen ja nicht auf Bäumen... Es gibt aber auch einige doch sehr peinliche Hirnverbranntheiten die jeglicher Vernunft entbehren. Bestes Beispiel ist die Szene in der Gibson am kreuz hängt:
Hängt da rum, hat durch beide Handgelenke Armbrustpfeile geschossen und ist fast am verrecken. Dabei denkt er an die vergangenheit (Rückblende), dreht total auf und haut mit seinem Fuss so lange gegen den etwa 20 cm durchmessenden Längsbalken bis dieser Durchbricht und er mit samt dem Kreuzrest aus etwa 3 Metern seitlich in den dreck fällt... Gipfel dieser Unsinnigkeit ist jedoch, das er ein paar Szenen später bereits auf Fender in Atlanta wartet und im großen Showdown mit verbundenen Handgelenken gegen diesen kämpft, gerade so als hätte er die Verletzungen garnicht. Hier ist der grad an Realität gegen 0. Alles in allem würde ich dennoch sagen das der Film es wert ist angeschaut zu werden. Allein schon weil die Endzeit-Szenerie gut ist. Autor: Shadowrunner |











